14.10.2026, 22:54
[Mammon – Medea – Lilith: VIP-Area]
Es war nur eine Frage der Zeit gewesen, bis Mammon es nicht länger ertrug, still hinter ihnen zu laufen und sich zurück ins Gespräch drängte, daher war Lilith auch nicht überrascht. Sie war auch nicht überrascht, dass er sich tatsächlich physisch dazwischen drängte, weil er es generell nur sehr schlecht tolerierte, nicht vollkommen im Mittelpunkt zu stehen und dann häufiger mal entsprechend überkompensierte. Sie ließ ihn gewähren, weil sie keinen Sinn darin sah, hieraus jetzt eine Szene zu machen, musste aber unwillkürlich auflachen, als er in vollkommener Überzeugung verkündete, dass sie nur nicht zugeben wollte, dass seine Ideen besser seien.
Lustig war er ja, das musste man ihm lassen… so irrational seine Vorstellungen auch sein mochten.
Wie beispielsweise die, dass sie ihm Geld schuldete, weil Spike aktuell ein paar Schläge einsteckte. Medea hinterfragte diese Aussage auch direkt, allerdings eher auf Mammons Formulierung bezogen.
„Den Kopf verdreht?“
Lilith warf einen knappen Blick zum Käfig, um sich selbst ein Bild der Lage zu machen. Dann schmunzelte sie auf Medeas Frage hin.
“Sagen wir, er war… kurz abgelenkt.” Anschließend wanderte ihr Blick direkt zu Mammon.
“Was daraus noch lange keine finanzielle Verpflichtung meinerseits ableiten lässt”, stellte sie unmissverständlich klar. Abgesehen davon würde Spike auch nicht verlieren – dafür hatte sie gesorgt, auch wenn keiner der beiden hier Anwesenden das wusste oder entsprechend würdigen konnte. Lilith spürte die Stelle an der Innenseite ihres Oberschenkels, wo Spike sie gebissen hatte, noch ein wenig pochen… eine weitere neue Ebene ihres veränderten Körpers. Dennoch sah sie auch davon ab, weitere Details zu teilen oder etwas zur Diskussion beizutragen, als Medea schließlich Mammon fragte, ob er den Kampf beeinflussen könne. Stattdessen hob sie ihr Glas an die Lippen, um in aller Seelenruhe einen Schluck ihres Scotchs zu genießen.
Kurz darauf fiel ihr auf, dass Mammon einen Blick hinauf zum Balkon warf. Lilith folgte ihm kurz und sah, dass die Besucherschaft dort oben sich nur geringfügig geändert hatte, seitdem sie gegangen war. Aber richtig – er hatte eine Begleitung gehabt, zu Beginn dieses Abends. Dass er nach all der Arbeit nun das Bedürfnis nach seichter Unterhaltung verspürte, konnte sie ihm nicht einmal verübeln. Auch Medea schien es zu bemerken – da war sie wieder: aufmerksam, kompetent, wissbegierig. Von ihrer Unsicherheit kurz zuvor kein Hauch mehr zu spüren… zumindest nicht in ihren Worten. Sah es nur so aus, oder zitterte ihre Hand ein wenig, als sie ihr Glas hob?
“Richte Kisai einen Gruß von mir aus. Er schuldet mir noch ein Dinner”, kommentierte Lilith schließlich in Richtung Mammon, weil ihr gerade klar geworden war, dass sie nicht mit zurück nach oben kommen würde. Nein, sie würde noch ein klein wenig hier bleiben… mit Medea.
Es war nur eine Frage der Zeit gewesen, bis Mammon es nicht länger ertrug, still hinter ihnen zu laufen und sich zurück ins Gespräch drängte, daher war Lilith auch nicht überrascht. Sie war auch nicht überrascht, dass er sich tatsächlich physisch dazwischen drängte, weil er es generell nur sehr schlecht tolerierte, nicht vollkommen im Mittelpunkt zu stehen und dann häufiger mal entsprechend überkompensierte. Sie ließ ihn gewähren, weil sie keinen Sinn darin sah, hieraus jetzt eine Szene zu machen, musste aber unwillkürlich auflachen, als er in vollkommener Überzeugung verkündete, dass sie nur nicht zugeben wollte, dass seine Ideen besser seien.
Lustig war er ja, das musste man ihm lassen… so irrational seine Vorstellungen auch sein mochten.
Wie beispielsweise die, dass sie ihm Geld schuldete, weil Spike aktuell ein paar Schläge einsteckte. Medea hinterfragte diese Aussage auch direkt, allerdings eher auf Mammons Formulierung bezogen.
„Den Kopf verdreht?“
Lilith warf einen knappen Blick zum Käfig, um sich selbst ein Bild der Lage zu machen. Dann schmunzelte sie auf Medeas Frage hin.
“Sagen wir, er war… kurz abgelenkt.” Anschließend wanderte ihr Blick direkt zu Mammon.
“Was daraus noch lange keine finanzielle Verpflichtung meinerseits ableiten lässt”, stellte sie unmissverständlich klar. Abgesehen davon würde Spike auch nicht verlieren – dafür hatte sie gesorgt, auch wenn keiner der beiden hier Anwesenden das wusste oder entsprechend würdigen konnte. Lilith spürte die Stelle an der Innenseite ihres Oberschenkels, wo Spike sie gebissen hatte, noch ein wenig pochen… eine weitere neue Ebene ihres veränderten Körpers. Dennoch sah sie auch davon ab, weitere Details zu teilen oder etwas zur Diskussion beizutragen, als Medea schließlich Mammon fragte, ob er den Kampf beeinflussen könne. Stattdessen hob sie ihr Glas an die Lippen, um in aller Seelenruhe einen Schluck ihres Scotchs zu genießen.
Kurz darauf fiel ihr auf, dass Mammon einen Blick hinauf zum Balkon warf. Lilith folgte ihm kurz und sah, dass die Besucherschaft dort oben sich nur geringfügig geändert hatte, seitdem sie gegangen war. Aber richtig – er hatte eine Begleitung gehabt, zu Beginn dieses Abends. Dass er nach all der Arbeit nun das Bedürfnis nach seichter Unterhaltung verspürte, konnte sie ihm nicht einmal verübeln. Auch Medea schien es zu bemerken – da war sie wieder: aufmerksam, kompetent, wissbegierig. Von ihrer Unsicherheit kurz zuvor kein Hauch mehr zu spüren… zumindest nicht in ihren Worten. Sah es nur so aus, oder zitterte ihre Hand ein wenig, als sie ihr Glas hob?
“Richte Kisai einen Gruß von mir aus. Er schuldet mir noch ein Dinner”, kommentierte Lilith schließlich in Richtung Mammon, weil ihr gerade klar geworden war, dass sie nicht mit zurück nach oben kommen würde. Nein, sie würde noch ein klein wenig hier bleiben… mit Medea.


