Vor 57 Minuten
Hellish Reunion
Nach einer EInladung von Lilith beschließt Aeshma, seinen ehemaligen Schützling und Schülerin zu treffen, neugierig was sich plötzlich geändert hat.
Man konnte vieles voraussehen - aber damit rechnen, daß sich Lilith aus dem Nichts bei ihm melden würde? Vielleicht war es für sie nicht aus dem Nichts aber Aeshma hatte diese Nachricht wirklich gewundert. Weder positiv noch negativ, es war relativ unerwartet gekommen. James hatte es weniger gut aufgenommen und war absolut nicht hin und weg gewesen aber es war wie immer: Der Wächter hatte kein Mitspracherecht. Nicht wenn es um diese Art der Nachrichten ging oder auch um alte Freunde, Schüler oder auch schlicht und ergreifend um Personen, die der Dämon schätzte. So viele gab es davon wirklich nicht und Lilith war eine von sehr wenigen. Nichts davon machte den Termin weniger kryptisch, so sehr Aeshma auch darüber nachdachte und es war auch einer der Momente, wo er das sanfte Stimmchen von James wirklich überhörte und nicht nur so tat, als wäre der Wächter nicht da.
Das Treffen war spät und James hatte den Abend noch genutzt, um mit einem Teil der neuen Jägerinnen einen relativ ungefährlichen Ausflug über den Friedhof zu machen. Ziemlich langweilig wie der Dämon fand. Wie sollten die jungen Dinger jemals etwas lernen, wenn sie sich immer zu dritt einen Vampir teilen durften? Soviel passierte zumindest auf diesem Friedhof nicht und er überlegte wirklich, ob es hier irgendwas geben konnte, was diesen Ausflug aufwerten konnte. James hätte wenigstens einen spannenderen Aussuchen können oder Jägerinnen, die schon mehr konnten als zitternd einen Pflock zu halten. Man konnte doch seine Kriegerinnen nicht dermaßen verhätscheln und schonen. Ein Dämon und die ganze Meute würde von jetzt auf gleich ausgeweidet werden. Er würde sich ja zur Verfügung stellen...aber dieses Gezeter von James war schon in Gedanken nicht zu ertragen.
Aeshma hatte vorgeschlagen, man könnte sie ja noch mit Milch und Keksen ins Bett bringen aber dafür hatten sie nach dem ewig langen Ringelpieps mit Anfassen auf dem Friedhof echt keine Zeit mehr. James hätte es sehr begrüßt und in dieser Nacht noch Kekse backen gelernt. Deswegen - ganz klar - NEIN. Keine Kekse, keine Küche und keine 'Gute-Nacht-Geschichten'. So hatte sich der Dämon ohne auf den quengeligen Wächter zu hören auf den Weg gemacht. Als würde das Hyperion wirklich abbrennen nur weil er nicht da war. Selbst wenn, es interessierte ihn höchstens ein ganz kleines bißchen - wegen der Bücher! Nur wegen der Bücher. Ganz klar. Auch wenn James vielleicht ein bißchen widersprochen hatte aber der Wächter hatte definitiv weder einen Überblick noch konnte er das beurteilen. Im Valen meldete er sich einfach an - Aeshma. Nicht mehr und nicht weniger. Lilith hatte Wort gehalten und es war kein große Problem, dem Pagen zu folgen. Es war eine größere Herausforderung mit James klarzukommen, der erstens nicht hier sein wollte, zweitens nicht wußte, wohin er kucken wollte und drittens verdammt noch mal dabei auch NICHT die Klappe halten konnte! Im Separee bestellte sich Aeshma einen Whisky und zündete sich eine Zigarette an, während er auf seine ehemalige Schülerin wartete.
Das Treffen war spät und James hatte den Abend noch genutzt, um mit einem Teil der neuen Jägerinnen einen relativ ungefährlichen Ausflug über den Friedhof zu machen. Ziemlich langweilig wie der Dämon fand. Wie sollten die jungen Dinger jemals etwas lernen, wenn sie sich immer zu dritt einen Vampir teilen durften? Soviel passierte zumindest auf diesem Friedhof nicht und er überlegte wirklich, ob es hier irgendwas geben konnte, was diesen Ausflug aufwerten konnte. James hätte wenigstens einen spannenderen Aussuchen können oder Jägerinnen, die schon mehr konnten als zitternd einen Pflock zu halten. Man konnte doch seine Kriegerinnen nicht dermaßen verhätscheln und schonen. Ein Dämon und die ganze Meute würde von jetzt auf gleich ausgeweidet werden. Er würde sich ja zur Verfügung stellen...aber dieses Gezeter von James war schon in Gedanken nicht zu ertragen.
Aeshma hatte vorgeschlagen, man könnte sie ja noch mit Milch und Keksen ins Bett bringen aber dafür hatten sie nach dem ewig langen Ringelpieps mit Anfassen auf dem Friedhof echt keine Zeit mehr. James hätte es sehr begrüßt und in dieser Nacht noch Kekse backen gelernt. Deswegen - ganz klar - NEIN. Keine Kekse, keine Küche und keine 'Gute-Nacht-Geschichten'. So hatte sich der Dämon ohne auf den quengeligen Wächter zu hören auf den Weg gemacht. Als würde das Hyperion wirklich abbrennen nur weil er nicht da war. Selbst wenn, es interessierte ihn höchstens ein ganz kleines bißchen - wegen der Bücher! Nur wegen der Bücher. Ganz klar. Auch wenn James vielleicht ein bißchen widersprochen hatte aber der Wächter hatte definitiv weder einen Überblick noch konnte er das beurteilen. Im Valen meldete er sich einfach an - Aeshma. Nicht mehr und nicht weniger. Lilith hatte Wort gehalten und es war kein große Problem, dem Pagen zu folgen. Es war eine größere Herausforderung mit James klarzukommen, der erstens nicht hier sein wollte, zweitens nicht wußte, wohin er kucken wollte und drittens verdammt noch mal dabei auch NICHT die Klappe halten konnte! Im Separee bestellte sich Aeshma einen Whisky und zündete sich eine Zigarette an, während er auf seine ehemalige Schülerin wartete.

