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Let the Games Begin - Mammon - 28.03.2026 Let the Games Begin Fred & Lilith && Kisai && Medea && Damon && Spike && 15.03., AbendsHauptbühne (allein) -> auf dem Weg zum Devils Balkon
Heute, war der Tag der Tage… Heute würde der erste Käfigkampf stattfinden und das hier in seinem heißgeliebten Nachtclub im Valen & Vice. War Mammon aufgeregt? Nun, er selbst würde es nicht so bezeichnen, denn er liebte ja solche Sachen. Vielleicht war da ein vorfreudiges Kribbeln in seiner Magengegend zu spüren. Ein Gefühl, was er diesmal aber genau kannte. Oft hatte er dieses Gefühl in der Hölle, kurz bevor er jemanden folterte, den er gern wollte. Hier auf der Erde war es immer dann, wenn er in seinem Nachtclub im Mittelpunkt stand und aller Welt zeigen konnte, wie großartig und mächtig er doch war. Sein Nachtclub füllte sich, sowohl auf der Etage, wo sich der gewöhnliche Pöbel breit machte, als auch in der VIP-Lounge und wo war Mammon selbst? Er hatte sich das Ganze von seinem Penthouse erst einmal angesehen. Wie er diese Fensterscheiben liebte. Er konnte von hier aus in den Club sehen, aber vom Club aus konnte man nicht zu ihm hineinsehen. Ob Fred schon da war? Er versuchte sie ausfindig zu machen, aber bisher sah er sie noch nicht. Sie würde doch kommen, oder? Zumindest hatte sie zugesagt gehabt und Kisai? Dieser machte gerade noch die letzten Vorbereitungen. Kisai, seine treue rechte Hand. Er war jemand, der nicht ersetzbar war und insgeheim war Mammon froh, diesen treuen Diener an seiner Seite zu wissen. Mammon sah kurz auf seine teure Armbanduhr. Eigentlich spielte Zeit für ihn keine Rolle und er hatte sich die Uhr nur besorgt, weil sie teuer und gut an ihm aussah, aber heute war wohl jeder hier, der Rang und Namen hatte und er wollte es perfekt haben. Sobald Mammon die Zusage von Fred bekommen hatte, hatte er sich mehr als sonst in dieses Projekt hier gestürzt. Es sollte perfekt werden. Ja, Mammon steckte fast schon so viel Energie rein, wie er es in seinem Sexordner getan hatte, aber das war eine andere Sache. Es würde nicht mehr lange dauern und so trank er seinen letzten Schluck von seinem Drink, ehe er dieses an seiner Bar abstellte und nochmal durchatmete. Ein kurzer Blick nochmal in den Club, so wurde nun das Licht gedimmt. Das war sein Zeichen. Mammon bewegte sich zu seinem Aufzug, wartete bis die Türen aufgingen und stellte sich in diesen. “Let the Show begin.” Sagte er sich selbst und setzte sein typisches Grinsen auf. Der Aufzug fuhr nach unten und öffnete sich schließlich. Das Scheinwerferlicht war auf ihn gerichtet und ihm wurde ein Mikro in die Hand gedrückt, welches er an sich nahm und die Arme kurz weit öffnete, als Zeichen, dass er jetzt da war. Nach einem kurzen, lauten Applaus, bewegte er das Mirko zu seinem Mund. “Willkommen im Valen & Vice meine Sünder, Fans und neugierigen Seelen. Kommt ruhig näher ran. Heute Nacht könnt ihr Gewinner sein!” Mit diesen Worten, ging er nun langsam vom Aufzug aus in Richtung Mitte des Raumes, genau dort, wo gleich der Kampfkäfig stehen würde. “Gold in den Taschen, Gier im Blick - ihr sucht doch alle nur den verbotenen Kick.” So langsam wurde aus seiner normalen Stimme ein Gesang. Als Zuschauer fühlte es sich an, als würde er jeden höchstpersönlich anschauen, was natürlich so unmöglich war, aber er gab einem dieses Gefühl. In der Mitte angekommen, standen auch schon vier leichtbekleidete Tänzerinnen, die schon in Position standen. Auch Mammon stand nun da und wartete darauf, dass die Musik anfing zu spielen. Nicht nur die Frauen tanzten, sondern auch Mammon, der sichtlich es genoss im Mittelpunkt zu stehen. “Ich seh eure Wünsche, ich kenn euer Ziel, ihr wollt Nervenkitzel… ihr wollt dieses Spiel. Ein Flüstern von Risiko, ein Hauch von Gefahr, ihr seid hier genau richtig – wie wunderbar.” Dabei bewegte sich sein freier Arm einmal durch den Raum, so als würde er erneut das ganze Publikum ansprechen. “Ein Schritt, ein Einsatz… mehr braucht es nicht, ein Griff in die Taschen… und ihr gebt mir den Rest.” Sang er auch schon weiter und deutete damit auf den Bereich, wo man natürlich noch seine Wetten abschließen konnte. “Ein letzter Einsatz, noch habt ihr Zeit, bevor alles fällt, bevor Blut entscheidet… mehr als euer Geld.” War sein Sprechgesang und das Scheinwerferlicht ging kurz rüber zu den Leuten an der Wettannahme. Kurz hörte man nur die Musik, sodass die Leute nochmal daran dachten zu wetten, ehe das Scheinwerferlicht wieder zu Mammon und den Tänzerinnen glitt. “Also setzt, was ihr habt – ich will alles von euch, jede Münze, jeden Traum, jeden letzten Versuch. Verdoppelt den Einsatz, ich seh, wie ihr brennt, ihr gehört mir in dem Moment, in dem ihr erkennt— Seht genau hin, solange ihr könnt, denn ich bin der, der euch unterhält. Euer Gastgeber… für diese Nacht, und ich hab euch genau das gebracht.” Plötzlich hoben sowohl die Tänzerinnen als auch Mammon die Arme nach oben auch auch die Blicke gingen nach oben. Das Scheinwerferlicht folgte diesem Blick und plötzlich sah man oben den Käfig hängen, der sich nun langsam begann zu senken. “Und für alle, die mehr als nur Spiele woll’n sehen, für die, die gern hören, wie Knochen zergeh’n— ich hab euch ein Highlight, ein ganz besonderes Stück, kein Entkommen, kein Zögern… kein Weg mehr zurück. Stahl trifft auf Schatten, zwei Dämonen im Kreis, ihr wolltet doch Action—nun zahlt euren Preis. Ein Käfig, ein Kampf… und nur einer bleibt steh’n, ihr wolltet das sehen—also werdet ihr’s seh’n. Also hebt eure Stimmen, ich hör euren Schrei, heut Nacht gehört mir… was auch immer ihr seid.” Denn es war klar, dass heute Nacht nicht nur Menschen hier anwesend waren. Oh nein, hier waren Vampire, Dämonen und sonst noch was für Wesen da. Diese Nacht, war die Nacht der Nächste. Diese Nacht würde spektakulär werden. Der Käfig kam nun immer näher zu ihm und seinen Damen, bis sie nun im Käfig waren. Die Frauen räkelten sich an den Gitterstäben und durchaus auch an Mammon. Eben, wie es sich für so eine großartige Show gehörte und dann… dann verließ er diesen und kletterte auf den Käfig um sich dort in der Mitte zu positionieren. “Ich bin euer Gastgeber… …und das hier ist mein Spiiiiiiiiiiiiiiiiel.“ Das letzte Wort versetzte er so lange er konnte im Gesang, ehe er mit einer letzten Pose das ganze beendete und von oben dann schließlich goldenes Glitzerkonfetti vom Himmel regnete. Einen Moment verharrte er in dieser Position, ehe das Licht nun wieder komplett anging und den ganzen Raum wieder erhellte. “In ein paar Minuten beginnt der Kampf. Nutzt also noch die Zeit um euer letztes Hab und Gut zu setzen und vielleicht sogar als Gewinner zu gehen.” Wies er nochmal auf die Wettannahme hin, ehe er sich nun vom Käfig schwang und auch die Damen nun sich ersteinmal verzogen. Das Aufräumpersonal, natürlich passend gekleidet, kam nun, um das Glitzerkonfetti zu entfernen. Mammon hingegen, macht sich nach oben in seinem Devils Balkon auf, wo Kisai und hoffentlich auch schon Fred auf ihn warteten. Vielleicht auch Lilith, wenn sie sich überhaupt das Spektakel ansehen wollte. RE: Let the Games Begin - Lilith - 28.03.2026 [Lilith - Kisai: Devil's Balcony] Outfit Lilith befand sich auf dem Balkon, von dem aus sich sowohl das Gesamtgeschehen des Clubs, als auch der VIP-Bereich des Valen überblicken ließ. Definitiv der bevorzugte Ort, diesen Abend zu verbringen - sobald der Käfig die Tanzfläche ausfüllen würde, gab ihr das den besten Einblick ins Geschehen. Nicht, dass sie Zweifel daran hatte, dass Spike siegreich sein konnte; allerdings war sein Gegner für einen regulären Vampir nicht besiegbar und die Wetten gingen klar gegen ihn. Der Abend versprach, in jedem Fall gewalttätig und blutig zu werden - und da war eine gute Aussicht immer lohnenswert. Sie stand seitlich, halb an die Wand, halb an die Brüstung gelehnt, die Arme vor der Brust verschränkt. Kisai war bei ihr, aber Mammon fehlte. Natürlich tat er das... zeitig aufzutauchen lag nicht in seinem Naturell. Und sein Durst nach schriller Aufmerksamkeit war beinahe schon anmaßend. Wie auf Kommando verdunkelte sich auf diesen Gedanken hin der Club, mit Ausnahme eines kegelförmigen Scheinwerfers, der den Aufzug zum Penthouse beleuchtete, aus dem nun Mammon hervortrat und sich feiern ließ, so als hätte die ganze Welt nur auf sein Erscheinen gewartet. "Here we go", kommentierte sie mit einem Augenrollen in Richtung Kisai. RE: Let the Games Begin - Kisai Toshiro - 28.03.2026 [Lilith - Kisai: Devil's Balcony] Outfit Dieser Abend versprach wirklich spannend zu werden, die Käfigkämpfe begannen nun endlich nachdem Kisai wirklich viel dafür getan hatte, damit es überhaupt möglich war. Fast wie Gladiatoren sollte es werden und Kisai genoss kurz seine Reise in die Vergangenheit, er war immer mal wieder auf der Erde gewesen, aber Gladiatorenkämpfe hatten ihn schon immer begeistert. Doch in der Moderne gab es so etwas noch nicht oder zumindest nicht so spannend. Doch jetzt war es wieder etwas anderes und sie würden heute damit beginnen, Kisai freute sich schon sehr darauf.
Er stand neben Lilith, die einfach nur verdammt gut aussah und kam nicht umher ihre Erscheinung zu mustern. Kisai kannte diese Frau schon ewig und immer wieder überraschte sie ihn mit ihrer Schönheit und das hatte nicht nur damit zutun, dass sie ein Engel war, wortwörtlich.
Doch bevor er das kommentieren konnte, wurde es dunkel und der Aufzug wurde angestrahlt. Natürlich kannte Kisai die Performance, hatte er die Leute eingewiesen und tausende Mal üben lassen, damit sie es nicht vergeigten.
„Ich würde ja sagen, dein Outfit übertrumpft seins“ erklärte er dann und zwinkerte zu ihr herüber, bevor er sich wieder dem Auftritt widmete.
RE: Let the Games Begin - Lilith - 29.03.2026 [Lilith - Kisai: Devil's Balcony] Lilith bedachte Kisais Kommentar zunächst mit einem knappen Blick, mit dem er offenbar gerechnet hatte, da sie sein perfekt getimtes Augenzwinkern so wahrnahm. Es war offensichtlich, warum Mammon nun schon so lange und so vertraut mit ihm zusammenarbeitete - er verfügte über eine Menge Züge, die bei ihrem Bruder eher spärlich ausgeprägt waren. Zurückhaltung und eine gewisse Maßregelung in den richtigen Momenten. Kontrolle über seine Äußerungen... und allem voran genau diese Silberzunge, die ihn nicht nur geschäftlich weiterbrachte, sondern ihm auch den Weg in diverse Betten ebnete. "Offensichtlich." Sie schmunzelte, löste ihre Haltung und ließ den Zeigefinger ihrer rechten Hand sanft und wertschätzend über das Revers seines Designer-Anzugs gleiten. Kisais Kleiderwahl war in der Regel etwas variabler als die von Mammon, auch wenn er heute einen auf den ersten Blick eher schlicht anmutenden Anzug gewählt hatte. Dennoch strahlte er klar aus, welche Position er in diesem Gefüge hier innehielt. Unaufdringlich, aber wirkungsvoll. "Genauso wie deins. Aber ich bin nicht überrascht, Kreativität und Innovation in Sachen Mode ist von ihm nicht zu erwarten." Sie wandte sich wieder dem Geschehen im Club zu, wo Mammon inzwischen seinen Weg zur Tanzfläche gefunden hatte und seine Rede in Gesang überführte. "Anders als offenbar... hierbei. Hat er das gedichtet?" RE: Let the Games Begin - Kisai Toshiro - 29.03.2026 [Lilith - Kisai: Devil's Balcony] Kisai und Mammon waren sich wahrlich nicht sehr ähnlich, aber dafür ergänzten sie sich sehr gut. Besonders wenn man wusste, dass Kisai sich bedingungslos Mammon unterordnete. Natürlich konnte der Ifrit sich äußern, aber das letzte Wort hatte immer Mammon. Es hatte schon Leute gegeben, die diesen Umstand in Frage gestellt hatten, hatten versucht Kisai für sich zu gewinnen, doch diese Leute gab es schon länger nicht mehr. Kisai hatte sehr klare und eindeutige Statements gesetzt, sein Herr war Mammon, daran ließ er keine Zweifel zu. Daher kannte Mammon seinen wahren Namen und konnte ihn jederzeit rufen, mehr vertrauen konnte Kisai dem anderen nicht entgegen bringen. Lilith strich über sein Rever während sie seine Kleiderwahl ebenfalls kommentierte und Kisai genoss ihre Berührung, sie war so sanft und so aussagekräftig. Der Teufelstochter würdig und es bestätigte ihm auch gleichzeitig, dass sie noch immer Lilith war, auch wenn ihr etwas wichtiges fehlte und damit meinte er nicht nur ihre Gnade. Kisai hatte mit seinem Anzug nicht zu sehr auffallen wollen, schließlich sollte es um die Kämpfe gehen und Mammon musste ja auch seinen Auftritt haben, es wäre absolut daneben gewesen würde er mehr auffallen, als der Veranstalter selbst. „Nun er fühlt sich darin wohl, wer kann es ihm verdenken?“ Kisai verstand Mammons Wahl, aber er verstand auch Lilith. „Aber ein bisschen Abwechslung würde nicht schaden, da stimm ich dir zu“ Elegant machte Mammon sich auf den Weg zur Tanzfläche und Kisai musste schon zugeben, dass er einen verdammt hübschen Boss hatte und dieser wusste schon mit seiner Körpersprache zu verführen, sah man auch, an all den Leuten, die wie gebannt an seinen Lippen hingen. „Alles für die große Show“ gab Kisai dann zu und fuhr mit den Fingern leicht über Lilith' Wirbelsäule, ganz als würde er sie streicheln. Während sein Blick auf Mammon blieb und der Umgebung, schließlich musste er ja auch auf die Sicherheit achten, natürlich gab es Personal dafür, aber auch diesen unterliefen manchmal Fehler, die Kisai doch tunlichst vermeiden wollte. RE: Let the Games Begin - Lilith - 29.03.2026 [Lilith - Kisai: Devil's Balcony] "Für jemanden, der den großen Auftritt so sehr liebt, sind die Anzüge und Stecktücher einfach traurig beschränkend", entgegnete sie gelassen. Was nicht bedeutete, dass Mammon sich kleiden sollte wie eine Discokugel - das fehlte dieser Show definitiv nicht -, aber ein klein wenig Einfallsreichtum... die Möglichkeiten waren endlos. Es gab so viele Designer in dieser Zeitrechnung der Menschen, die interessante Konzepte verfolgten, Regeln brachen, mit der Binärität der Geschlechter spielten. Nichts davon machte er sich zu eigen. Andererseits hatte er ja nicht einmal einen guten Schneider parat gehabt, bis sie ihm die Nummer von ihrer kürzlich gegeben hatte. Womöglich brauchte er auch einfach ihre Hilfe. "Wir wissen beide, dass er sich dort unten nicht weniger wohl fühlen würde, wenn er nackt wäre." Körper waren Körper, die Pflicht von Kleidung in der Öffentlichkeit war etwas, das die Menschen entwickelt und sich gegenseitig auferlegt hatten. Mammon war niemand, der ein gewisses Outfit brauchte, um sein Selbstbewusstsein zu stärken. Inzwischen war er von vier Tänzerinnen umgeben, die ihn so umgarnten, wie ein Großteil des Publikums es wahrscheinlich gern ebenfalls getan hätte. Das musste man ihm lassen - anmutig bewegen lag ihm gut. Sinnliche Verführung war sein Ding... musste wohl am guten Teil seiner Gene liegen. Gerade wollte Lilith mutmaßen, warum alle vier seiner Tänzer weiblich waren - sie hatte die Theorie, dass Mammon womöglich doch auf einer Ebene Angst hatte, dass ihm jemand das Rampenlicht stahl - aber sie wurde abgelenkt davon, dass Kisai begann, mit den Fingern ihre Wirbelsäule entlang zu fahren. Beiläufig eigentlich, aber... die Rückseite ihres Outfits bestand quasi nur aus Spitze und feinem Tüll, sodass sie seine Berührung mehr oder weniger direkt auf ihrer Haut fühlte. "Mhh..." Der Gedanke verflüchtigte sich, aber Lilith kümmerte sich auch nicht weiter darum. Stattdessen legte sie ihre Hände auf der Balkonbrüstung ab, um sich ein paar Sekunden lang einfach all den neuen Empfindungen hinzugeben, die sie hatte. RE: Let the Games Begin - Kisai Toshiro - 29.03.2026 [Lilith - Kisai: Devil's Balcony] Kisai nickte, ja er verstand was sie meinte, die Kleiderwahl von Mammon war einschränkend, aber manchmal war Schlichtheit auch eine Form der Eleganz. Außerdem könnte ein zu schillerndes Outfit ja auch von Mammons schillernden Auftritt ablenken, was Kisai auch verstehen könnte, wenn dieser sich dadurch für etwas schlichteres entschied. Doch das entzog sich seiner Kenntnis, auch wenn er sonst eine ganze Menge von dem Teufelssohn wusste. „Aber noch immer ein Klassiker, du siehst ja, wie viele ihm an den Lippen hängen“ meinte er dann und wusste ja auch, wie wohl der andere sich in der Menge fühlte, wenn alle Aufmerksamkeit auf ihm lag und auch Lilith dachte daran, dass es ihm auch nackt dort gefallen würde. Kisai grinste. „Das würde vermutlich nicht nur ihm gefallen“ Kisai würde es durchaus auch gefallen, schließlich war ein Körper wie der des anderen durchaus schön anzusehen. Seine Finger fuhren über die Wirbelsäule der anderen, während er sich das Spektakel mit den Tänzerinnen ansah und wie so oft, auch wenn Mammon kein Geschlecht im Bett präferierte, so kam es Kisai oft so vor, dass gerade bei seinen Auftritten er von Frauen umringt war. Lilith hielt sich an der Brüstung fest, während Kisai etwas näher zu ihr trat und nicht aufhörte sie zu kraulen. „Ich muss zugeben, ich hab es ein bisschen vermisst dich so zu berühren, als du weg warst“ erklärte er dann sanft, als er Mammon hörte: „Ein Flüstern von Risiko, ein Hauch von Gefahr, ihr seid hier genau richtig – wie wunderbar.” RE: Let the Games Begin - Lilith - 29.03.2026 [Lilith - Kisai: Devil's Balcony] Kisai machte sich die Mühe, Mammons Kleiderwahl doch noch ein wenig zu verteidigen. Das sah ihm ähnlich... immer der Diplomat zwischen ihnen. Das war in Ordnung, sie und Mammon brauchten häufig jemanden, der die Spannungen zwischen ihnen abfederte, und Kisai war in seiner ausgeglichenen Art darin so gut wie niemand sonst. "Dass sie an seinen Lippen hängen liegt zu null Prozent an seiner Kleiderwahl, glaub mir. Es ist der Teil in ihm, der offensichtlich einer anderen Spezies angehört. Einer klar überlegenen Spezies. Egal wie blind sie sind gegen alles, was über ihre natürliche Sicht hinausgeht, sie spüren, dass er ihnen überlegen ist, und das erfüllt sie mit Ehrfurcht. Sie wollen ihm Gefallen, um seine Gunst zu gewinnen", kommentierte sie nüchtern. Die meisten Erdlinge waren einfache Wesen. „Das würde vermutlich nicht nur ihm gefallen“ Obwohl sie sich nicht zu ihm umgewandt hatte, konnte Lilith das Grinsen in Kisais Stimme fast vor sich sehen. Natürlich, dass er und Mammon nicht selten neben der Arbeit auch persönliches Vergnügen miteinander teilten, war kein Geheimnis. "Sprich für dich selbst", entgegnete sie, ihm diesmal aber einen entsprechenden Seitenblick zuwerfend. Obwohl ihre Spezies nicht unter den Risiken genetischer Krankheiten litt, die bei innerfamiliärer Fortplanzung - beispielsweise unter Menschen - auftraten, und es entsprechend keinerlei Tabuisierung derartiger Verbindungen unter Engeln gab, hatte Lilith sich noch nie auch nur ansatzweise sexuell zu Mammon hingezogen gefühlt. Sicher, sie konnte anerkennen, dass er objektiv betrachtet ein schöner Mann war, aber da endete es auch schon. Womöglich weil sie ihn in den allermeisten Fällen eher anstrengend als anziehend fand. Plötzlich spürte sie seine Präsenz in ihrem Rücken, zusätzlich zu den Fingerspitzen, die weiterhin sachte ihren Weg fanden. Lilith hob ihre rechte Hand und legte sie sanft an seine Wange, ohne den Blick von der Tanzfläche abzuwenden. "Ein bisschen?", konterte sie, leicht provokant schmunzelnd. Unten wies Mammon das Publikum noch einmal auf die laufenden Wetten hin, unterstützt sogar von entsprechenden Pausen in seinem Gesang. "Okay, das war smart. Hast du ihm gesagt, dass er das tun soll?" Derartig vorausschauende Planungen waren in der Regel eher Kisais Ding. "Die Umsetzung hätte etwas galanter sein können, zugegebenermaßen. Ich hätte wahrscheinlich nicht ganz so offensichtlich gesagt, dass ich ihnen nur das Geld aus den Taschen ziehen will" RE: Let the Games Begin - Kisai Toshiro - 29.03.2026 Lilith erklärte Kisai, dass es nicht an Mammons Kleidung lag, dass ihn die Leute an den Lippen hingen, sondern einfach an seiner selbst. Dabei grinste der Ifrit breit. „Es ging hier nicht nur um die Menschen hier“ erklärte er dann. „Aber ja, die sind so oder so verzaubert, egal ob von ihm oder von dir“ Natürlich waren Menschen sehr anfällig für Ehrfurcht, aber dabei ging es nicht nur um Mammon mit Lilith war es da nämlich ähnlich, auch ihr hing man an den Lippen. Wobei Kisai manchmal den Eindruck hatte, dass es bei ihr noch etwas deutlicher zu spüren war, was nicht verwunderlich war, da ihr zweiter Teil kein Mensch war. Doch das würde Kisai niemals laut äußern, es gab Dinge, die dachte der Ifrit nur und das war ziemlich sicher auch gut so. "Sprich für dich selbst" Kisai lachte kurz auf, bevor er nickte. Er teilte das Bett gern mal mit Mammon, wenn sie es gerade wollten und brauchten. Einfach weil es nicht störte und sie beide ja nun auch wussten woran sie waren. Zu guten Sex nein sagen wäre auch wahrlich eine Schande, daher lehnte Kisai es auch nie ab mit Mammon zu schlafen. Doch bei Lilith und Mammon war es anders, diese schienen keinerlei Anziehung in der Beziehung aufeinander zu haben, was irgendwie auch nicht verwunderlich war. Bei den Menschen war es verpönt, bei Engeln unwichtig, dennoch war das wohl eine Grenze der Geschwister, die keiner so wirklich einriss oder auch nur einreißen wollte. Ganz im Gegensatz zu Lilith und Kisai, auch sie hatten schon das Bett geteilt und waren dabei auf ihre Kosten gekommen. Wie auch nicht? Kisai spürte die Hand an seiner Wange und lächelte während er ihr erzählt hatte, wie er sie ein bisschen vermisst hatte. Natürlich ging sie etwas provokant darauf ein, was ihn dazu brachte, noch viel breiter zu grinsen und sie anzusehen. „Ein bisschen sehr“ ging er darauf ein, bevor er sich wieder ansah, was für eine grandiose Show sein Herr wieder mal veranstaltete. „Ich habe lediglich gesagt, dass Menschen leicht vergesslich sind“ Kisai hatte natürlich keine offensichtlichen Tipps gegeben, dass wäre auch wirklich unverfroren, aber hier und da ein paar Kommentare einstreuen, war durchaus in Ordnung. „Menschen hören doch nur das, was sie hören wollen. Es macht keinen Unterschied, außerdem sind die von der ganzen Show eh geblendet“ meinte er dann und nahm die Hand, die noch an seiner Wange lag um ihr einen zarten Kuss zu geben. „Es kann nicht jeder so perfekt sein, wie du. Feurige Fürstin“ RE: Let the Games Begin - Fred Parker - 29.03.2026 auf dem Weg zum Devils Balkon
Mammon & Fred
Fred war nicht ganz pünktlich unterwegs. Sie hatte zuerst ein wenig mit sich gerungen, ob sie wirklich zu dieser Veranstaltung gehen sollte. Ja, es war schlau dort hin zu gehen und Informationen zu sammeln, aber irgendwie hatte Fred dennoch das Gefühl, dass es auch irgendwie dumm war sich heute in den Club zu begeben und sich die Käfigkämpfe anzusehen. Fred beschlich stark das Gefühl, dass sie sich in einen Raum mit vielen Leuten begab, mit denen sie nicht wirklich Zeit verbringen wollte, weil diese Leute verdammt gefährlich werden konnten. Es war als würde sie sich in ein Haifischbecken begeben. Doch am Ende hatte Fred sich dafür entschieden nicht zu kneifen. Würde sie nicht auftauchen, obwohl sie es Mammon zugesagt hatte, würde es Fragen aufwerfen. Fragen, die sie nicht beantworten wollte, weil es am Ende immer darauf hinaus laufen würde, dass sie ihre Freunde beschützen wollte und leider waren ihre Freunde Leute, von denen Mammon nicht erfahren durfte, dass sie sie kannte. Außerdem konnte es für ihre Freunde und auch für ihren Arbeitgeber, den Rat der Wächter, von Vorteil sein, wenn Fred in Erfahrung brachte, was hier vor sich ging.
So kam es also, dass Fred sich am Ende doch noch umgezogen hatte und sich dann in ein Taxi gesetzt hatte, da sie vor Mammons Club raus gelassen hatte. Als Fred den Club betrat, hatte sie bereits schon den Großteil der Willkommensshow verpasst. Mammon verwies bereits auf die Möglichkeit Wetten zu platzieren. Ufff. Jetzt musste sie sich beeilen, wenn sie es noch halbswegs pünktlich zum Treffpunkt schaffen wollte. Auf halben Weg entdeckte sie dann auch schon die Person, mit der sie sich treffen wollte, Mammon. Hastig schloss Fred zu ihm auf und in dem Moment, in dem sie auf selber Höhe ging, wie Mammon, ließ sie es sich nicht nehmen in frech grinsend in den Hintern zu kneifen. „Hey, da bin ich“, grüßte Fred Mammon munter. Irgendwann musste man ja kreativ werden. Sie konnte ihn ja nicht jedes Mal Erdnüsse anbieten. RE: Let the Games Begin - Damon de Luca - 29.03.2026 [keine Ahnung mit wem] Damon war schon im Club, als alles begann, und zwar in versteckten Bereich der VIP Lounge. Er hatte einen guten Blick auf alle, was in Club vor sich ging, und wollte nur sehen, wer sich überhaupt für diesen Kampf interessierte und überhaupt, ob der Plan in all seinen Einzelheiten funktionierte. Doch war er nicht alleine, es waren zwei Dämonen in seiner Nähe, die seine Leibwächter waren. Aufpassten, dass nicht einfach jemand unbekanntes zu seinem Tisch ging und ihn störte. Damon wirkte in seinen dunklen Anzug wie ein Mafiapate mit seinen Totschlägern und dabei war er nur der CEO einer Anwaltskanzlei. Nur war das keine einfache Anwaltskanzlei, denn seine Klienten kamen aus der Übernatürlichen Welt und es waren nicht die Jägerinnen und gutmütigen Hexen, sondern diese Wesen, die am liebsten der Welt böses wollten. Die Partner der Kanzlei waren höhere Dämonen, die ihre eigenen Pläne verfolgten und im Grunde war Damon ihre intelligente Marionette. So hatte Damon sich diesen perfiden Plan mit Spike ausgedacht aber auch um gewissen Leuten zu schaden, die schon des Öfteren die Partner verärgert hatten. Spike gehörte im Moment der Kanzlei und das dieser Kampf stattfand, war etwas, was zeigte, wie sehr die Partner das brutale liebten. Seine Assistentin Medea hatte sich wieder übertroffen in ihrer Organisation und das hatte ihn schon der erste Blick gezeigt, denn er durch diesen Club hatte schweifen lassen. Das Ambiente war perfekt für so einen Kampf, wie auch dieser Mammon. Der Sohn des Teufels, der einmal seine Dienste in Anspruch genommen hatte, bezahlte seine Schulden, indem er diese Käfigkämpfe hier veranstaltete und er war perfekt für so eine Veranstaltung. Keiner würde darauf kommen, dass wieder einmal Wolfram & Hart seine Finger in Spiel hatte. Sie waren wieder einmal die Präsenz im Verborgenen und er würde hier herausgehen ohne das sich kaum einer trauen würde ihn anzusprechen. Jedenfalls nicht, wenn er nicht wusste, wer er genau war, aber dann gab es auch keinen Grund. Damon war es gewohnt, dass er übersehen wurde auch weil er ein Mensch war und das war ein großer Vorteil, wenn die Fäden gesponnen wurden, um mit den Puppen zu spielen. Wurde ein Faden abgeschnitten, wusste keiner was für Fäden noch vorhanden waren, um das Geschehene weiterzutreiben. Diese kannte nur er selber und er wurde niemals gefragt oder bedrängt. Für den eigentlichen Kampf hatte Damon nichts übrig, so wusste er, wozu Spike fähig war. Immerhin hatte sie ihn so weit getrieben, dass er wie ein Berserker auf den Dämon losgehen würde. Die Gewalt und Brutalität der Kämpfe, war für ihn nur ein Geschäft und kein Vergnügen. Das war etwas, was er mit stoischer Ruhe und seinen typischen arroganten Blick quittieren würde. Eine Maske die Damon schon seit sehr langer Zeit nicht mehr abgelegt hatte, denn er würde niemals etwas gegen die Partner der Kanzlei in Frage stellen auch dafür hatten diese gesorgt. Die Show begann, Mammon spielte den perfekten Gastgeber und doch war sein Blick wieder arrogant uninteressiert. Eher trank er etwas von seinen Scotch, der schon die komplette Zeit auf den Tisch auf ihn wartete. Sah lieber zu, wie die Gestalten auf den Balkon, in der VIP-Lounge aber auch das normale Publikum auf alles reagierte. Dabei verwendete er einen Zauber von einer seiner Hexen, die sein Blickfeld erweiterten. Sobald er alles gesehen hatte, was interessant für ihn war, würde er diese Veranstaltung auch verlassen. Er war nur der Drahtzieher und nicht derjenige der alles in diesen Club umsetzte. RE: Let the Games Begin - Mammon - 29.03.2026 Mammon - Fred: auf dem Weg zum Devils Balkon über die VIP-Lounge
Es hatte alles so funktioniert, wie es geplant war. Jeder Einsatz saß, das Licht war perfekt und die Mädels haben ihre Choreo so getanzt, wie geübt und Mammon? Natürlich war er perfekt gewesen. Jede Bewegung auf dem Punkt und sein Gesang war wie immer ein Genuss gewesen. Ja, Mammon war auch mit sich selbst zufrieden. Dennoch war er nicht ganz so guter Stimmung. Kaum auffällig hatte er nämlich immer mal wieder den Blick nach oben geworfen, wo seine Schwester und Kisai standen. Was die beiden da oben genau machten, war nichts, was er auf die Schnelle sehen konnte. Was er aber sah oder besser gesagt nicht sah, war sie. Wo war sie nur? Sie hatte ihm zugesagt, dass sie kommen würde. Doch Mammon ließ sich von außen nicht anmerken. Oh nein, er spielte hier schön das, was man durchaus von ihm erwartete. Er zeigte hier eine wunderbare Show, die alle mitriss. Naja, nicht alle. Er konnte sich vorstellen, dass Lilith es so sah. Plötzlich zwickte ihn jemand in den Hintern, gefolgt von einem ”Hey, da bin ich.” Mammon drehte sich irritiert zu ihr um. Sein Blick war alles andere als erfreut, sondern eher in Form von ‘Das-ist-weder-der-richtige-Ort-noch-die-richtige-Zeit’. “Da bist du ja.” Meinte Mammon. Einerseits war er erleichtert, dass Fred hier war, andererseits wusste er aber auch, was heute Abend für Leute da waren. Ein Grund seine komischen Gefühle für heute zu vergraben und somit auch die Gefühle, die er ihr gegenüber hatte. “Bist du erst jetzt gekommen?” Fragte er. Wenn dem so war, dann hatte sie ja die komplette Show verpasst. RE: Let the Games Begin - Fred Parker - 29.03.2026 Mammon - Fred: auf dem Weg zum Devils Balkon über die VIP-Lounge Sagte Fred etwas bezüglich des leicht genervten Blicks? Nein. Fred rollte lediglich mit ihren Augen. Für gewöhnlich hatte Mammon sich doch auch nicht so. Er sollte sich mal nicht ins Hemd machen, nur weil heute viel los war und viele Leute sie sehen konnten. Es konnte doch keiner wissen, dass zwischen ihnen das Thema Gefühle aufgekommen war. Wenn man sie so sah, konnte man lediglich annehmen, dass sie sich etwas besser kannten und sie vermutlich eine von Mammons zahlreichen Bettgeschichten war. Da war doch nichts dabei! „Ja, bin ich. Sorry. Das Taxi stand im Stau“, behauptete Fred und lächelte entschuldigend. Sie konnte Mammon ja schlecht sagen, dass sie kurzzeitig kalte Füße bekommen hatte, weil sie gedacht hatte, dass das hier doch eine Nummer zu groß für sie im Alleingang sein könnte. „Aber, hey, ich hab's ja noch geschafft, bevor die Kämpfe los gehen. Der Großteil des Abends liegt ja noch vor uns, würde ich sagen. Alles halb so schlimm. Fürs nächste Mal weiß ich, dass ich am besten etwas früher aufbrechen sollte.“ Fred zuckte mit den Schultern und hoffte, dass sie halbwegs überzeugend wirkte. „Und ich bin dazu bereit mich später ausgiebig bei dir zu entschuldigen“, ließ Fred Mammon wissen. Vorausgesetzt ihr flog die ganze Sache hier nicht um die Ohren. Wenn sie irgendwo tot in der Ecke lag, würde das alles ja schlecht klappen. „Also, schieß los, welcher der Kämpfer hat die besten Wettquoten? Vielleicht lasse ich mich ja auch dazu hinreisen, ein paar Dollar auf jemanden zu wetten.“ RE: Let the Games Begin - Lilith - 29.03.2026 [Lilith - Kisai: Devil's Balcony] Liliths Lippen umspielte ein verschmitztes Lächeln, als Kisai ihre - eigentlich sehr sachlich-nüchterne - Betrachtung zu Mammon und dessen Anziehungskraft auf die breite Masse, die sich ihm zu Füßen warf, geschickt drehte zu einem Kompliment an sie. Er war charmant wie kaum ein anderes Wesen, das sie kannte... und sein Feuer gab ihm sein Übriges. Ja, sie hatte es definitiv ebenfalls vermisst, mit ihm zu spielen. Bisher war ihr gar nicht bewusst gewesen wie sehr. "Nicht nur die Menschen", wiederholte sie, mit subtil verschobener Betonung, seine Aussage. Kisai war selbstverständlich kein Mensch. Ihre Hand, die an seiner Wange lag, schob sie kurzzeitig ein Stück nach oben, um mit ihren Fingernägeln seinen Haaransatz zu kraulen. Dann fuhr sie nach unten, ein Stück weit seinen Hals entlang, sanften Druck ausübend, sodass er ihre Nägel spüren würde, ehe die Hand wieder an seiner Wange zum Ruhen kam. Sie fing seinen Blick auf, den er ihr erwarteterweise auf ihre provokante Rückfrage zuwarf, und erwiderte sein Grinsen verheißungsvoll. Die Scheinwerfer beleuchteten inzwischen wieder Mammon, der sich mit den Tänzerinnen auf der Tanzfläche räkelte. Mhh... nackt hätte es ihm sicher doch noch besser gefallen, wenn sie das Ganze so beobachtete. Wäre nur dem Rahmen dieser Veranstaltung nicht unbedingt angemessen gewesen. Vielleicht sollten sie für die nächste Großveranstaltung über eine Orgie nachdenken. Mammon und sein Show-Ensemble besangen inzwischen den sich sinkenden Käfig, während Lilith spürte, dass Kisai ihre Hand küsste. Selbstverständlich gepaart mit einem weiteren Kompliment. "Kuchi ga umai", entgegnete sie halblaut, wandte den Kopf ein Stück zur Seite und hauchte die Andeutung eines Kusses auf die Stelle zwischen seinem Hals und seinem Ohr. "Mir ist offenbar entfallen, wie geschickt du mit deiner Zunge umgehst." RE: Let the Games Begin - Mammon - 29.03.2026 Mammon - Fred: auf dem Weg zum Devils Balkon über die VIP-Lounge
Das Taxi hatte Stau. Mammon hob etwas eine Augenbraue. “Ich hoffe du hast dir den Namen des Fahrers gemerkt, damit ich ihn später für diese Verspätung foltern kann.” Meinte er trocken und ja, das war durchaus ernst gemeint. “Oh ja… du bist noch rechtzeitig zu den Kämpfen gekommen, wunderbar.” Ja, man merkte, dass es ihn ein wenig sauer aufstieß, dass sie zu spät kam. “Du hast das Beste des Abends schon verpasst. Nämlich meine Eröffnungsshow!” Er hatte so viel Arbeit darein gesteckt und Kisai hatte die Tänzerinnen ewig Proben lassen, damit diese ihren Job so gut machten, wie sie es gerade getan hatten. „Und ich bin dazu bereit mich später ausgiebig bei dir zu entschuldigen“ Musste sie das jetzt sagen? Einen Moment verharrte Mammon und rollte schließlich mit den Augen. “Ok.. na gut!” Meinte er schließlich seufzten und sah sie dann direkt an. “Das muss aber eine dicke Entschuldigung sein!” Mit einer mickrigen Entschuldigung würde er sich ganz gewiß nicht abgeben. Auf wen sie wetten sollte? Wow, das war jetzt wirklich ein kleiner Themenwechselsprung gewesen. Aber gut, darum ging es hier zum Teil ja auch. Mammon kam nun Fred näher, sodass seine Lippen dicht an ihrem Ohr war. Das, was er jetzt sagte, musste nun wirklich nicht die breite Masse hören. “Setz auf den Vampir.” Schließlich wusste er ja von Medea, dass dieser gewinnen sollte. Warum und wieso? Das erschloss sich Mammon noch nicht, aber ehrlich gesagt interessierte es ihn auch nicht. RE: Let the Games Begin - Medea Young - 29.03.2026 Outfit (Allein) Dieser Abend würde wunderbar werden, Medea hatte es im Gefühl. Der ganze Tag war schon irgendwie besonders gewesen, sie fühlte sich so aufgeregt wie schon lange nicht mehr, ein bisschen wie ein kleines Kind bevor es Geschenke gab. Sie hatte pünktlich Feierabend gemacht, vorher natürlich nochmal geprüft, dass der Transport von Spike gut über die Bühne ging und da nicht irgendwelche Amateure am Werk waren, nicht das schlussendlich noch die Hauptattraktion des heutigen Abends entkommen würde. Das wäre mehr als peinlich, doch danach hatte sie den Kopf frei und war auf dem Weg nach Hause. Schließlich musste sie sich für so einen Anlass auch ordnungsgemäß kleiden. Sie fragte sich dabei, was Lilith wohl tragen würde, diese Frau war der Inbegriff von Stil.
Sie entschied sich schließlich für ein schlichtes weißes Kleid mit einer schwarzen Schleife, es würde nicht overdresst sein und außerdem passte es noch immer zu ihr. Auch wenn sie etwas auffälligere Kleidung im Kleiderschrank hatte, erschien sie ihr heute dann doch nicht angemessen.
Im Club angekommen war sie eindeutig der Meinung, dass ihr Outfit passte, vorher war sie noch leicht unsicher gewesen. Den Weg zur Bar fand sie schnell um sich einen Sekt zu holen, Medea trank nicht wirklich oft Alkohol, aber ein Glas Sekt vertrug sie, während sie sich umsah jedenfalls bis es dunkel wurde und die Show begann.
Medea folgte dem Scheinwerferlicht und dann war da Mammon, in Pose und begann mit seiner Show. Es war beinahe unmöglich nicht hinzusehen, etwas in ihr zog sie zu dieser Show hin und selbst als sie von ihrem Sekt trank, konnte sie die Augen nicht vom Teufelssohn nehmen, etwas das ihr auch sonst schwer fiel, doch jetzt gerade war es auf einem anderen Level. Wie gut er sich bewegen konnte! Irgendwie hatte Medea das nicht erwartet, vielleicht weil er ihr gegenüber bisher eher etwas grob rübergekommen war. Doch es zeigte sich, dass er einiges konnte um Menschen oder besser allerlei Wesen um den Finger zu wickeln. Das musste in der Familie liegen, denn auch Lilith hatte eine solche Ausstrahlung und Medea wusste, dass es nicht nur mit der Persönlichkeit der beiden Teufelskinder zusammenhing.
Mit ihrem Blick folgte sie Mammons Bewegungen und auch seinem Gesang hörte sie gerne zu, die Stimme verursachte Gänsehaut und kurz musste sie sich vorstellen, wie mit so einer Stimme ganz andere Dinge geflüstert wurden. Die Hitze stieg ihr ins Gesicht, weswegen sie sofort einen Schluck trank und versuchte ihre Gedanken in den Griff zu bekommen.
Als sie Show vorbei war, war Medea erst wieder bereit ihre Umgebung wahrzunehmen und besah sich die unterschiedlichen Gäste und wie sie sich nun in alle Richtungen verstreuten und Medea sich erstmal einen Platz sicherte von dem aus sie gut den Käfig im Blick haben würde, die Kämpfe waren schließlich heute das Spektakel.
RE: Let the Games Begin - Fred Parker - 29.03.2026 Mammon - Fred: auf dem Weg zum Devils Balkon über die VIP-Lounge „Mammon, der Mann kann nichts für den Verkehr hier in Los Angeles. Du wirst also niemanden foltern“, hielt Fred fest. Das war nun wirklich vollkommen übertrieben. Vor allem, weil Fred sich die ganze Geschichte ja auch ausgedacht hatte. Es stimmte nur der Teil, in dem sie mit dem Taxi gekommen war. „Sei doch nicht so zickig. Ich bin doch jetzt hier und das nächste Mal bin ich ganz sicher pünktlich zu deiner Show. Solche Dinge können passieren. Es wäre doch viel schlimmer gewesen, wenn ich gar nicht gekommen wäre.“ Hilfe, da war der Moment wieder. Mammon verhielt sich wieder wie eine High School Schülerin. Nur ging es dieses Mal nicht um das Verknallt sein in den Footballstar sondern mehr um den Drang im Mittelpunkt stehen zu wollen und dann enttäuscht feststellen zu müssen, dass wer kein Interesse gezeigt hatte. Diese ganze Gefühlsnummer tat Mammon wirklich nicht gut. Fred würde sich aber davor hüten dies laut auszusprechen. Aber wenigstens ließ er sich ein wenig mit dem Versprechen einer Entschuldigung besänftigen. „Ich könnte vor dir auf die Knie gehen und etwas tun, was ich bisher noch nicht getan habe...“, schlug Fred vollkommen schamlos vor. Das mit Mammon war schon dermaßen aus dem Ruder gelaufen, dass Fred durchaus dazu bereit war Ausnahmen zu machen. Sie hatte sonst für sich die Regel, dass sie nicht für irgendwelche Kerle auf die Knie gehen würde, um ihre Lippen um ein gewisses Körperteil zu legen, aber irgendwie war Mammon inzwischen ja doch mehr als nur irgendein Kerl. Kaum kam Mammon ihr wieder so nahe begann ihr Herz etwas schneller zu schlagen. Als er ihr dann zu raunte, auf wen sie setzen sollte, bekam Fred diese angenehme Gänsehaut. Sie wusste nicht warum, aber irgendwie verwandelte es ihre Beine immer in Wachs, wenn er ihr Dinge zuflüsterte. „Okay. Der Vampir. Wie heißt er?“, wollte Fred nun leise wissen. Sie wollte Mammon auf diese Art signalisieren, dass sie verstand, dass es schlecht fürs Geschäft war, wenn alle Welt seinen Geheimtipp mitbekam. RE: Let the Games Begin - Kisai Toshiro - 29.03.2026 [Lilith - Kisai: Devil's Balcony] Kisai konnte gar nicht anders als Lilith ein Kompliment machen, es gehörte sich einfach so und außerdem hatte sie es verdient, besonders wenn man bedachte, das sie gerade ohne Gnade war und dennoch eine so atemraubende Erscheinung. Wie sehr er Spielchen vermisst hatte, spürte er hier in diesem Moment so richtig, auch als sie begann seinen Haaransatz zu kraulen und er ihre Fingernägel spürte, oh die könnte sie auch gern noch woanders zum Einsatz bringen. Doch Kisai konnte sich gut beherrschen, dennoch kam er nicht umher sie zu umschmeicheln. Er hatte das Spiel mit ihr vermisst und sie ebenso, da war er sich sicher und so provokant wie sie ihn fragte, war es ja eindeutig. Sie mochten diese Spielchen und es gehörte in manchen Situationen zu ihnen. Ihre Blicke schienen geladen, ihre Grinsen verheißungsvoll und dennoch besahen sie sich immer wieder, was Mammon für eine Show hinlegte, eine wirklich gute, auch wenn Kisai es dennoch nicht lassen konnte, Lilith weiter zu umschmeicheln, was sie natürlich auch kommentieren musste. Er kannte dieses Sprichwort, war der Meinung es schon einmal von Lilith gehört zu haben und es gefiel ihm irgendwie, dass sie seine Bemühungen so honorierte. Wobei Bemühungen das falsche Wort war, bei ihr war es einfach so zu sein und es war nicht mal irgendein Plan dahinter, er konnte diese Wahrheit ihr gegenüber einfach nicht ignorieren oder nicht aussprechen. Ihr nächster Kommentar ließ ihn grinsen. „Das können wir jederzeit ändern, meine Fürstin“ hauchte er ihr entgegen und strich ihr über die Wange. RE: Let the Games Begin - Mammon - 29.03.2026 Mammon - Fred: auf dem Weg zum Devils Balkon über die VIP-Lounge
“Diesen Abend wird niemand gefoltert.” Korrigierte Mammon sie schließlich. Heute war der Fokus nur auf diese Kämpfe ausgerichtet und besonders beim Hauptkampf. Aber soweit waren sie noch nicht. Wenigstens war der ganze Glitzerkonfetti nun weg und es wurde gerade alles bereit gemacht, damit der erste Kampf des Abends, was eher eine Art Showkampf war, bald starten konnte. “Ich bin nicht zickig. Ich hasse nur Unpünktlichkeit.” Und das wusste sie. Für ihn war Unpünktlichkeit ein Zeichen von Unzuverlässigkeit und Unzuverlässigkeit konnte er erst Recht nicht leiden. Wäre es lieber, wenn sie nicht gekommen wäre? Nein, definitiv nicht. Er wollte sie hier, hier bei sich haben. Andererseits war da diese Fassade, die er nur zu gern aufrechterhalten wollte. Der Mammon, der wirklich über diesem ganzen Gefühlskram stand. Dieser gewisse Druck von Außen, dass heute alles klappte war nicht das Problem. Damit kam der Teufelssohn sehr gut zurecht. Es war eher dieses Gefühlschaos, was erst recht ausgelöst wurde, wenn sie in seiner Nähe war. Schon allein was ihr Outfit betraf ließ ihn… oh nein! Jetzt war definitiv nicht der richtige Zeitpunkt. Heute Abend brauchte er den alten Mammon. Der, auf den alle schauten, wenn er einen Raum betrat. Der, der sich für etwas Besseres hielt und weit über all diesem Gesindel hier stand, mal ausgenommen Kisai und… naja Lilith. Doch das erwies sich als etwas schwierig, erst Recht, wenn da dieses Angebot von Fred zu hören war. Einen Moment ließ er Fred zappeln, ehe er es nicht mehr aushalten konnte. “Gut… das lasse ich als Entschuldigung gerade so durchgehen.” Meinte er schließlich. Er wusste, was für eine Überwindung es sie gekostet hatte, denn ja, Fred hatte ihm ja erzählt, was sie nie machen würde und das war eines der Dinge. Fühlte er sich dadurch geehrt? Ja, irgendwie schon und ja, es führte dazu, dass sein Herz regelrecht Vorfreudensprünge machte. Da dies nun geklärt war, konnte er im Gegenzug auch dafür sorgen, dass Fred hier mit ein paar Geldscheinen mehr den Abend beenden würde. Wie der Vampir hier? Ok, da musste Mammon doch überlegen. Die Brillenschlangenfrau hatte es ihm gesagt und das nicht nur einmal “Irgendetwas the Bloody. Der Name klang wie so ein Butlername. Wenn du mich fragst, ja nicht gerade originell oder Angsteinflößend.” Gestand er leise. “Irgendso ein niederer Vampire, der irgendwelche Jägerinnen getötet hat und so dumm, wie er war, sich seine Seele wiedergeholt hat.” Ja, das hatte sich Mammon bemerkt, wieso? Weil er absolut nicht begreifen konnte,wie blöd man sein musste um sich freiwillig seine Seele wieder zu holen. “Willst du jetzt deine goldenen Taler setzen und ich geh schon mal vor, weil ich als guter Gastgeber noch ein paar Hände schütteln muss, oder willst du mein Leid teilen?” Ja, er ließ sie die Entscheidung. Auch eine Art Friedensangebot, wenn man so wollte. RE: Let the Games Begin - Lilith - 29.03.2026 [Lilith - Kisai: Devil's Balcony] Eigentlich war es ihre Absicht gewesen, hier oben in Ruhe und gesundem Abstand zum Rest der Masse unten im Club und im VIP-Bereich zu verweilen, bis die Eröffnung erledigt und das Theater ein wenig abgeklungen war. Ihre Sinne waren zwar weitaus nicht mehr so empfindlich, wie sie es noch gewesen waren, als sie ihre Gnade hatte, aber... der gesamte Club war zum Bersten gefüllt, mit allen möglichen Wesen, die der Untergrund dieser Stadt so hervorgebracht hatte. All die Auren, die hochkochenden Gefühle, Anspannung, Blutdurst, Gier, Lust... es war berauschend für Lilith, all das aufzunehmen. Aber barg auch das Risiko, dass es ihre Sinne benebelte, und sie hatte noch ein paar Dinge zu erledigen, bevor der Hauptkampf beginnen würde. Nunja. Der Plan war irgendwie hinfällig; inzwischen hatte sie weder Ruhe noch gesunden Abstand, und dafür... andere Dinge, die drohten, ihre Sinne zu benebeln. Nicht, dass Lilith sich darüber beschwerte. Im Gegenteil, ihr Interesse an Mammons extrvaganter Selbstbeweihräucherung schwand in rasantem Tempo, als Kisai auf ihren Kommentar einging. Eine angenehme Gänsehaut schlich sich ihren Nacken hinunter. Lilith ließ die Brüstung los und drehte sich kurzerhand in seinen Armen um, sodass sie nun mit dem Rücken zur Menge stand. Man konnte sie von unten sehen, das war ihr klar - auch Mammon hatte hin und wieder Blicke hinauf geworfen. Allerdings hätte sie das nicht weniger interessieren können. "Jederzeit...", entgegnete sie leise, so als müsste sie über den Gehalt dieser Aussage noch ein wenig sinnieren. Blieb ihnen noch genug Zeit, bis zum Ende der Show? Vermutlich nicht? Sollte sie sich aktuell eigentlich um andere Dinge kümmern? Vermutlich ja. Aber auch dafür konnte Lilith aktuell kein sonderlich großes Interesse aufbringen. Stattdessen legte hob sie eine Hand und fuhr mit den Zeigefinger quälend langsam Kisais sündhaft volle Unterlippe entlang. Die, hinter der sich besagte talentierte Zunge verbarg... |