08.10.2026, 20:55
Sich mit diesem Chef zu unterhalten war teilweise, als würde man einen Minzdrops nach dem Anderen in eine Colaflasche werfen. Zuerst blubbert es lustig, doch sobald ein Drops zu viel in dem Brausegetränk landete, schoss der Inhalt mit großer Wucht aus der schmalen Flaschenöffnung heraus. Und dann trat man besser einen Schritt zurück, um das pappigen Zeug nicht auf die Klamotten zu bekommen. Nun, Mammon war keine Colaflasche und wenn dieser explodierte, war ein ruinieren Oberteil wahrlich das kleinste Problem. Antares aber konnte gerade aus der ersten Reihe die verschiedenen Gefühlsebenen mit ansehen und sicherlich bald auch miterleben. Zuerst glaubte sich der Hexer doch tatsächlich einer Gehaltserhöhung nahe. Zuletzt aber konnte er wohl froh sein, wenn sein Gegenüber ihm überhaupt weiterhin noch etwas zahlte. Der Barkeeper war sich nicht direkt bewusst gewesen, auf was er sich einließ, als er die Stelle hier antrat. Aber spätestens seit klar wurde, über welche Verwandtschaftsverhältnisse der Barbesitzer verfügte, war klar, dies war kein gewöhnlicher 9 to 5 Job. Bisher hielt Antares den Kopf auch unten, ärgerte es ihn seit diesem eine Mal ja schon genügend, dass Mammon ihn beim Dealen erwischte und er seither seinen Obolus entrichten musste. War Antares aber gleichzeitig auch eine Lehre diesbezüglich, was hier ging und was eben nicht. Der Hexer war, entgegen der Meinung einer bestimmten Hexe, sehr wohl lernfähig. Und er nahm diese Lehre um sie in seinen Vorteil zu verwandeln. Zwar schmälert sich sein Gewinn aus den Deals. Dafür wuchs sein Bekanntheitsgrad auf dem magischen Schwarzmarkt. Was ihm ebenfalls viele Vorteile einbrachte. Nun aber stand er am Rande eines Vulkans. Jeder Schritt könnte der Falsche sein.
Antares selbst spiegelte nicht ganz bewusst das Verhalten seines Gesprächspartners und verschränkte ebenfalls für Arme vor der Brust. Klein beigeben war noch nicht. Vorsichtig sein sehr wohl aber Antares ließ sich nicht so schnell einschüchtern nicht mal von einem biblischen, übernatürlichem Wesen.
Er könnte die Explosion nun dadurch entzünden, indem er nachfragt, seit wann der Chef des angesagtesten Nachtclub der Stadt sich für ein kleines Mädchens interessierte? Fiel das nicht unter die, bei seiner Einstellung erwähnten 'Belästige den Chef nicht mit jedem kleinen Scheiß'-Regel? Selbst die Infos, die er abends so aufschnappte und die von Interesse sein könnten, gab Antares grundsätzlich an die rechte Hand des Teufelssohns weiter. Nur wenn es mal zu Rückfragen kam, oder Mammon weitere Details wollte, genehmigte er ihm eine Audienz. Und jetzt hätte er ihn wegen der Sicherheit eines Kindes belästigen sollen? Der Hexer zog sichtbar eine Augenbraue nach oben. Auf was genau sich diese Geste bezog, durfte sich der Ältere gerne selber aussuchen. Aber was nun? Weiterhin den schweigenden Märtyrer mimen war nicht seine Art. Maisie zu verraten aber auch nicht. Und selbst Syrenas Name kam ihm nicht über die Lippen. Der Clubbetreiber aber wartete und das nicht sonderlich geduldig. Was eine Zwölfjährige für einen Eindruck beim CEO von Wolfram&Hart haben sollte, erschloss sich Antares nicht. Dieses Detail fehlte seinem Gegenüber schließlich. Antares fragte aber auch nicht näher nach, was Mammon gedanklich mit Maisie alles anstellen wollte.
Am besten war es wohl, er konzentriert sich auf die Dinge, die er beantworten konnte. Ob es irgend einen Typen namens Damon betraf zum Beispiel. Woher kannte er den Namen? Niemand aus diesem Lügenverein war ihm persönlich bekannt, mal von besagter, ungewollte Hexe abgesehen. Aber dann fiel es ihm wieder ein. Der Name wurde in Syrenas Bericht erwähnt, den sie, genau an diesen Typen ablieferte. "Wie gesagt, es ging um sehr viel Geld und der CEO hat einen Bericht über den Vorgang erhalten." Wieder keine Lüge aber auch nicht das, was Mammon hören wollte. Dieser stand immer noch vor ihm und Antares konnte sich vermutlich gleich aussuchen, ob er gefedert oder geteert oder beides werden wollte. Könnte auch sein, dass sein Chef eine Neuauflage der Hexenverbrennung anstrebte.
Denn immerhin stand da noch die Frage im Raum, warum er den Clubbesitzer nicht erst um Erlaubnis gefragt hatte, ein Mädchen retten zu wollen. Die Herabwürdigungen, die sein Gegenüber anbrachte, gefielen Antares nicht. Selbst wenn er bereits hinter vorgehaltener Hand hörte, der Eigentümer der Bar betrachtete seine Angestellten gerne als Leibeigene, zählte Antares sich nicht dazu. Er nahm großzügig das üppige Gehalt an, sah weg, wenn ihn etwas nichts angehen sollte und erledigte seinen Job. Einen sehr guten, nebenbei bemerkt. Liebend gerne würde Antares seinen Gegenüber nun wissen lassen, dass dieser seine Interessen eben etwas eingrenzen sollte. Von, leckt mich alle am Allerwertesten bis zu, ich will jedes kleinste Detail genau wissen, war es eben doch ein sehr weite Spanne. Doch er schwieg. Er liebte seinen Job. "Die Person steht für niemanden mehr zur Verfügung." Gab er eine etwas weit gefächerte Antwort. Wo er doch schon diejenige übergangen hatte, welche Vorteile es in der Zukunft für ihn geben könnte.
Dann reckte er das Kinn. Nicht herausfordernd aber auch alles andere als eingeschüchtert. "Warum sich auf diese eine Person konzentrieren? Wenn du wirklich darauf aus bist Wolfram&Hart zu treffen, könntest du mit den Informationen die ich habe, weitaus größeren Schaden anrichten." War es clever seinen wankelmütigen Chef mit ins Boot zu holen? Maisie geschah nichts mehr und wen Mammon wie der Elefant im Porzellanladen durch den von diesem Verbrecherverein praktizierten Kinderhandel trampelte, wirbelte dies vielleicht genügend Staub auf, damit die Aktivitäten vorübergehend eingestellt werden mussten. "Interesse an Kinderhandel?"
Antares selbst spiegelte nicht ganz bewusst das Verhalten seines Gesprächspartners und verschränkte ebenfalls für Arme vor der Brust. Klein beigeben war noch nicht. Vorsichtig sein sehr wohl aber Antares ließ sich nicht so schnell einschüchtern nicht mal von einem biblischen, übernatürlichem Wesen.
Er könnte die Explosion nun dadurch entzünden, indem er nachfragt, seit wann der Chef des angesagtesten Nachtclub der Stadt sich für ein kleines Mädchens interessierte? Fiel das nicht unter die, bei seiner Einstellung erwähnten 'Belästige den Chef nicht mit jedem kleinen Scheiß'-Regel? Selbst die Infos, die er abends so aufschnappte und die von Interesse sein könnten, gab Antares grundsätzlich an die rechte Hand des Teufelssohns weiter. Nur wenn es mal zu Rückfragen kam, oder Mammon weitere Details wollte, genehmigte er ihm eine Audienz. Und jetzt hätte er ihn wegen der Sicherheit eines Kindes belästigen sollen? Der Hexer zog sichtbar eine Augenbraue nach oben. Auf was genau sich diese Geste bezog, durfte sich der Ältere gerne selber aussuchen. Aber was nun? Weiterhin den schweigenden Märtyrer mimen war nicht seine Art. Maisie zu verraten aber auch nicht. Und selbst Syrenas Name kam ihm nicht über die Lippen. Der Clubbetreiber aber wartete und das nicht sonderlich geduldig. Was eine Zwölfjährige für einen Eindruck beim CEO von Wolfram&Hart haben sollte, erschloss sich Antares nicht. Dieses Detail fehlte seinem Gegenüber schließlich. Antares fragte aber auch nicht näher nach, was Mammon gedanklich mit Maisie alles anstellen wollte.
Am besten war es wohl, er konzentriert sich auf die Dinge, die er beantworten konnte. Ob es irgend einen Typen namens Damon betraf zum Beispiel. Woher kannte er den Namen? Niemand aus diesem Lügenverein war ihm persönlich bekannt, mal von besagter, ungewollte Hexe abgesehen. Aber dann fiel es ihm wieder ein. Der Name wurde in Syrenas Bericht erwähnt, den sie, genau an diesen Typen ablieferte. "Wie gesagt, es ging um sehr viel Geld und der CEO hat einen Bericht über den Vorgang erhalten." Wieder keine Lüge aber auch nicht das, was Mammon hören wollte. Dieser stand immer noch vor ihm und Antares konnte sich vermutlich gleich aussuchen, ob er gefedert oder geteert oder beides werden wollte. Könnte auch sein, dass sein Chef eine Neuauflage der Hexenverbrennung anstrebte.
Denn immerhin stand da noch die Frage im Raum, warum er den Clubbesitzer nicht erst um Erlaubnis gefragt hatte, ein Mädchen retten zu wollen. Die Herabwürdigungen, die sein Gegenüber anbrachte, gefielen Antares nicht. Selbst wenn er bereits hinter vorgehaltener Hand hörte, der Eigentümer der Bar betrachtete seine Angestellten gerne als Leibeigene, zählte Antares sich nicht dazu. Er nahm großzügig das üppige Gehalt an, sah weg, wenn ihn etwas nichts angehen sollte und erledigte seinen Job. Einen sehr guten, nebenbei bemerkt. Liebend gerne würde Antares seinen Gegenüber nun wissen lassen, dass dieser seine Interessen eben etwas eingrenzen sollte. Von, leckt mich alle am Allerwertesten bis zu, ich will jedes kleinste Detail genau wissen, war es eben doch ein sehr weite Spanne. Doch er schwieg. Er liebte seinen Job. "Die Person steht für niemanden mehr zur Verfügung." Gab er eine etwas weit gefächerte Antwort. Wo er doch schon diejenige übergangen hatte, welche Vorteile es in der Zukunft für ihn geben könnte.
Dann reckte er das Kinn. Nicht herausfordernd aber auch alles andere als eingeschüchtert. "Warum sich auf diese eine Person konzentrieren? Wenn du wirklich darauf aus bist Wolfram&Hart zu treffen, könntest du mit den Informationen die ich habe, weitaus größeren Schaden anrichten." War es clever seinen wankelmütigen Chef mit ins Boot zu holen? Maisie geschah nichts mehr und wen Mammon wie der Elefant im Porzellanladen durch den von diesem Verbrecherverein praktizierten Kinderhandel trampelte, wirbelte dies vielleicht genügend Staub auf, damit die Aktivitäten vorübergehend eingestellt werden mussten. "Interesse an Kinderhandel?"

