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If I don't talk about it, it's either very displeasing or very precious to me - Antares Lexington - 02.10.2026 Things are drawing towards the end now, unless I am mistaken.
There is an unpleasant time just in front of you; but keep your heart up! - J.R.R. Tolkien, The Hobbit Outfit (KI) Wie jeden Abend, seit einem halben Jahr, hatte Antares seine Schicht pünktlich angetreten. Seinen Weg hierher, wie so oft, in der Gestalt des Katers absolviert, damit er dem Fluch genügend Freiraum gab, um für die nächsten Stunden nicht Gefahr laufen zu müssen, ihm zu erliegen, sich dann in der Nähe des Clubs zurück verwandelt und beim Ankommen ein paar Worte mit den anderen Angestellten gewechselt. Noch eine Zigarette geraucht, Smalltalk geführt um zu erfahren, was alles so anlag und die verschiedenen Stimmungen bezüglich des bevorstehenden Cage-Fights aufgeschnappt. Eigentlich wie immer. Und doch war einiges anders. Schuld war ein junges Mädchen, dem er einen zu großen Platz in seinem Herzen eingeräumt hatte, als es gut war. Antares wusste, wie verletzlich einen diese Art von Gefühl machte und so lange war es ihm nun gelungen sich an seinen selbst auferlegten Eid zu halten. Die Zwölfjährige aber war mitten durch diese Schutzmauer gewandert und hatte sich ihren Platz erkämpft. Mittlerweile war sie in Sicherheit. Weg von den Gefahren, die ihr hier in der Stadt drohten und vor allem einem ungewissen Schicksal, welches für sie bereits vorbestimmt gewesen wäre. Wie vielen Leuten er deswegen ans Bein pisste, konnte er noch nicht abschätzen, doch Antares hoffte, es war neben Ashcroft noch eine Menge anderer. Vor allem aber hoffte er, diesem Mistkerl einen größtmöglich finanziellen Schaden zugefügt zu haben. Sicherlich war Maisie bereits fest eingeplant gewesen und nun klaffte dort ein Loch, wo eigentlich die sprichwörtlich goldene Gans sitzen sollte. Dieses zwölfjährige Mädchen hätte eine ernsthafte Bedrohung für die magische Welt werden können und ein Geschäftsmann wie Ashcroft hatte die Rechte daran bereits meistbietend verkauft. Nun aber saß dieser mit leeren Händen da und genau dieser Gedanke war Antares Genugtuung genug. Dafür hatte er es auch auf sich genommen, mit der unangenehmsten Person dieser Stadt zusammen zu arbeiten. Einmal und nie wieder. So oder so ähnlich waren ihre übereinstimmenden Worte, als sie sich trennten. Wenigstens in diesem einen Punkt, waren Syrena und er sich einig. Blieb noch die andere, vielleicht vergleichsweise kleinere aber dennoch nicht zu leugnende Veränderung, dass er genau wegen dieser Rettungsaktion seinen Posten hier hinter der Bar verließ. Unangekündigt und unabgesprochen. Und vollkommen untypisch für ihn. Seit seinem ersten Tag hatte er nicht einmal ohne Absprache gefehlt. Als er gestern hier auftauchte, war Maisie erst einige Stunden weg und Spuren der vorangegangenen, magischen Anstrengungen, waren ihm noch anzusehen. Deswegen konnte er seinen unwissenden Kollegen weiß machen, er hätte sich den Magen verdorben gehabt. Deswegen der plötzliche Aufbruch ohne Rückkehr an den Arbeitsplatz. Hier und da bekam er sogar ein paar mitleidige Worte, während es für andere einfach eine Erklärung blieb. Seinem Boss aber, so wusste Antares, konnte er nichts vormachen. Gestern blieb das große Donnerwetter aber aus, welches er schon erwartete, nachdem ihn sein Kollege wissen ließ, Mammon habe am Vorabend nach ihm gesucht. Ganz klasse, dachte Antares sich noch dabei. Sonst war der Chef teilweise den ganzen Abend nicht auffindbar, aber wenn er 'einmal' nicht da war, wollte er natürlich was von ihm. Er war schon wahrlich ein Glückspilz. Aber der Hexer stand zu seinen Taten. Für Maisie nahm er all das auf sich und sollte der Sohn des Teufels der Meinung sein, einen besseren Barkeeper einsetzen zu wollen, sollte es eben so sein. Maisie war in Sicherheit und einen neuen Job fand Antares allemal. Schade wären dann zwar die Kontakte, die er hier im Club knüpfen konnte und von denen sich nicht alle auf eine andere Location umlegen konnten aber er käme weiterhin über die Runden. Der Verlust des angesagtesten Arbeitsplatzes der Stadt würde an ihm nagen und auch eine Weile dauern, bis er darüber hinweg kam, aber Antares blieb dabei. Das war es alles wert. Und mal ehrlich? So ohne weiteres fand Mammon keinen, der ihn gleichwertig ersetzen konnte. Der Club war bereits wieder gut gefüllt, die Musik laut und die Tanzfläche voll. Auch Antares selbst hatte einiges zu tun gehabt, Drinks gemixt, Cocktails ausgeschenkt und sich Geschichten angehört. Gerade war ein bisschen Leerlauf, was er dafür nutzte, seinen Arbeitsbereich zu säubern und seinem Laufburschen aufzutragen, welche Zutaten er gleich noch aus der Kühlung holen sollte. Da setzten sich drei junge Frauen an den Tresen. Eindeutig nicht mehr gänzlich nüchtern, denn eine davon hatte Probleme auf den Hocker zu klettern. Scheinbar ging deren Party schon woanders los. Aber natürlich war Antares professionell genug, den Dreien sofort seine Aufmerksamkeit zu schenken. "Ladys?" Ganz automatisch, man könnte schon sagen, rein professionell, schickte er einen Hauch des Zaubers voraus, den er bei so gut wie all den Gästen anwandte, die sich zu ihm setzten. Individuell angepasst und vorsichtig dosiert, sodass sein Gegenüber möglichst nichts davon mitbekommen sollte. Aber der Zauber ließ die erste Hemmschwelle niedriger erscheinen, um ihn als vertrauenswürdige Person dastehen zu lassen. Nicht einfach nur der Fremde hinter dem Tresen. Wenn es mehr sein durfte, erledigten dies seine Drinks. "Hi, ich bin Tiffany." Antares nickte ihr freundlich zu und wiederholte ihren Gruß. "Sie hat heute Geburtstag." Meinte die Freundin, welche nun endlich auf dem Hocker saß. "Und wir haben gehört, hier soll es die besten Drinks der Stadt geben." Gab die Dritte im Bunde bekannt. "Was darf ich euch denn anbieten?" Alle drei sahen sich an und diejenige, die sich als Tiffany vorgestellt hatte, legte beide Unterarme auf den Tresen und beugte sich lasziv nach vorne, sodass Antares eine sehr angenehme Aussicht genießen durfte. "Kannst du erraten was ich möchte?" Der Hexer wusste, ein Teil seiner Arbeit war Show und das dies regelrecht von ihm erwartet wurde. Also ging er auf die Farce ein, kam etwas näher und sah seiner Gegenüber in die Augen. Wirklich in die Augen. Er schickte ihr eine Welle des guten Gefühls, von dem sie in ihrem momentanen ohnehin schon vorherrschenden Zustand nicht erkennen konnte, woher es kam, sie aber selig lächeln ließ. "Ich weiß genau, was du möchtest." Mit dieser doppeldeutigen Aussage, wandte er sich um und machte sich daran, einige Zutaten in einen Shaker zu geben. Die Drei auf der anderen Seite des Tresens glucksten amüsiert. RE: If I don't talk about it, it's either very displeasing or very precious to me - Mammon - 04.10.2026 Mammon sang noch die letzten Zeilen und spielte die letzten Töne, ehe seine kleine Showeinlage endete. Oh, wie er es liebte hier an seinem Piano zu sitzen und zu singen. Er liebte es, wie danach das Publikum ihn anjubelte und klatschte. Oh, er liebte es einfach, im Mittelpunkt zu stehen. Doch genauso liebte es Mammon, wenn es nach seiner Pfeife ging. Er machte hier die Regeln. Er spielte und sang, wann und wie lange er wollte und er entschied auch, wenn es endete. Das hier war sein Reich und jeder musste sich an seine Regeln halten. Das galt für die Gäste, aber umso mehr auch für seine Angestellten, die er durchaus auch als Untertanen ansah. So ein großer Unterschied war das nämlich gar nicht. Ok, der Teufelssohn bezahlte sie gut, aber ansonsten… war es doch ähnlich wie bei einem Untertanen. Sie mussten das machen, was er wollte. Deshalb musste jetzt auch das Publikum damit klarkommen, dass Mammon seine kleine Einlage beendete und schließlich in Richtung Bar ging, wo er jemanden entdeckte, den er vor 2 Abenden vermisst hatte. Ja, da stand er, sein bester Barkeeper. Mammon wusste dies durchaus und das war auch mit ein Grund, wieso er diesen nicht sofort gefeuert oder gar gefoltert hatte, als er herausfand, dass dieser heimlich noch nebenbei dealte. Ja, Mammon ließ diesen sogar noch weiter dealen, aber ab da an musste sein Barkeeper auch was vom Gewinn abdrücken. Doch wie es schien, machte dieser diesmal wirklich seine Arbeit, wofür Mammon ihn angestellt hatte. Drei Damen hatten sich zu diesem gesellt und man musste kein Kenner sein, um zu sehen, dass diese drei Damen vermutlich mindestens einmal zu viel ins Glas geschaut hatten. Störte das Mammon? Keineswegs, denn so war die Chance durchaus hoch, dass sie ihr Geld hier ausgaben. Alkohol vernebelte nicht nur die Sinne, sondern auch das Denken und so war es nicht selten, dass die Leute noch mehr Geld hier ließen, als sie sich ursprünglich vorgenommen hatte. Wie es schien, kam Mammon aber genau zum richtigen Zeitpunkt zu ihnen, denn er hörte Antares noch sagen: "Ich weiß genau, was du möchtest." Ja, das war definitiv Mammons Stichwort, der nun seine Arme um die Hüften bei zwei von den drei Damen legte. “Natürlich mich.” Meinte Mammon charmant und lächelte alle drei Frauen an, als würde nur ihnen dieses Lächeln gelten. “Ich hoffe, dass mein Barkeeper euch bisher das gegeben hat, was euch glücklich macht.” Schließlich hatte der Teufelssohn lediglich gehört, was Antares gesagt hatte, aber nicht, was zuvor schon gesagt wurde. Die Frauen jedenfalls fingen sofort an, sich an Mammon zu schmiegen. Die Dritte im Bunde war wieder von ihrem Hocker aufgestanden, um nun seitlich von hinten Mammon berühren zu können. “Keine Sorge, Ladys. Es ist genug für euch alle da.” versicherte er, genau im Wissen, dass sie durchaus an mehr interessiert waren. Jedoch erläuterte er nicht weiter, was genau dieser Satz zu bedeuten hatte. Dass es hier nicht zum Vierer kommen würde, musste er ja nicht sagen. Manchmal reichte es ja auch schon aus, wenn die Fantasie im Kopf etwas hervorbrachte. “Aber davor muss ich euch leider fürs Erste wieder verlassen und obendrein ebenso meinen Barkeeper mitnehmen.” Sprach er und sah dabei alle drei Damen entschuldigend an. “Dafür wird sich aber dieser attraktive Mann in der Zwischenzeit euch jeden Wunsch von den Lippen ablesen, was eure Getränkewünsche angeht.” versicherte er diesen, ehe dann zu Antares sah und diesen mit einem Kopfnicken andeutete, dass dieser seinen Arbeitsplatz verlassen und ihm folgen sollte. “Auf ein Wort. Sofort.” Meinte er durchaus scharf zu diesen, nachdem nun die Damen fürs Erste versorgt waren. Da Mammon davon ausging, dass Antares klug genug war ihm zu folgen, sah er nicht hinter sich, sondern ging weiter an der Bar entlang bis er schließlich zu dem Bereich kam, der sich hinter der Bar befand und zum Aufzug führte, welcher zu seinem Penthouse ging. Doch Mammon hatte nicht vor mit Antares hoch in sein Penthouse zu gehen. Fürs Erste wollte der Teufelssohn lediglich Antworten und diese konnte er auch hier bekommen. So sah er nun seinen Barkeeper eindringlich an. “Also Black-Paw. Gibt es irgendetwas, was ich wissen sollte?” Fragte er diesen und gab ihm damit die Chance, selbst mit der Sprache raus zu rücken. RE: If I don't talk about it, it's either very displeasing or very precious to me - Antares Lexington - 04.10.2026 Einer der Vorteile des Katzen-Fluches, mit dem er belegt worden war, war das selektive Gehör. Nicht, dass Antares das Geklimper seines Chefs als nicht hörbar einstufte. Er spielte sehr gut und auch wenn der Hexer kein Kunstkritiker war, konnte sich das, was dieser spielte schon hören lassen. Aber es traf meistens so gar nicht seinen Geschmack. Daher hörte er einfach weg und blendete es aus, wenn der Herr des Hauses vor sich hin klimperte. Dem Publikum gefiel es, was wiederum Mammon gefiel und diesen vielleicht milde stimmte. Denn mit dem Erscheinen des Bosses, war Antares klar geworden, heute Abend würde er nicht darum herum kommen, sein Fehlen erklären zu müssen. Fiel ja in einer gewöhnlichen Bar schon auf, wenn jemand unerlaubte dem Arbeitsplatz fern blieb. Hier aber war es nochmal etwas anderes. Und als verfügte er mit einem Mal über die Gabe des Hellsehens, erschien besagter, teuflischer Chef dann auch alsbald an seinem Tresen. Dem Hexer war es vollkommen egal, was dieser für eine Show mit den Frauen abzog und das diese schlagartig das Interesse an ihm verloren um wie die Kletten an Mammon hingen. Für ihn war nur das Trinkgeld wichtig gewesen und das Drumherum. Jeder sollte sich hier wohl fühlen. So oder so ähnlich war doch das Motto des Clubs, oder? Zumindest bildete Antares sich ein, dies mal so gehört zu haben und es war ja auch nichts falsch daran. Sollten die Frauen eben ein bisschen Spaß mit dem Sohn des Teufels haben. Der selber schien ja auch nicht abgeneigt zu sein. Arbeitsemsig, wie Antares ja eigentlich war, begann der Dunkelhaarige gerade damit den Shaker zu schütteln um die Zutaten zu verteilen, die er eben noch dort hineinmischte. Denn ja, seinen Job nahm er durchaus ernst. Wenn nicht gerade die Sicherheit eines kleinen Mädchens auf dem Spiel stand. Doch anstatt, dass er hier weiterhin ein gutes Bild abgeben könnte und am Ende vielleicht sogar die Plakette, Mitarbeiter des Monats ergatterte, wurde er abgezogen. Doch auch Antares wusste, wann es besser war, die Klappe zu halten. Kam nicht oft vor, aber hin und wieder dann doch. Das hier war so ein Moment. Also übergab er den Shaker an einen seiner Kollegen und dackelte im Anschluss hinter Mammon her. Er mochte es nicht, einen so direkten Befehl zu bekommen. Lieber waren ihm Möglichkeiten, über die man nachdenken konnte und eventuell auch anders entscheiden. Aber wie eben schon erwähnt. Es gab Situationen in denen war es besser die Schnauze zu halten und das zu tun, was von einem verlangt wurde. Und Antares wollte diesen Job behalten. Da mussten kleinere Opfer gebracht werden. Beim Aufzug, der ins Allerheiligste oder ins teuflisch Gute (welche Bezeichnung passte hier eigentlich?) führte, blieb sein Chef stehen und so auch Antares. Als Mammon sich zu ihm umdrehte, konnte der Hexer gerade noch verhindern mit den Augen zu rollen. Klar, der Nächste, der ihn mit liebevollen Spitznahmen zupflasterte. Sollte er Mammon die Nummer von Syrena geben, damit sie sich austauschen konnten? Sollte ja am Ende für niemanden langweilig werden. Aber gut, zurück zum Ernst der Lage. Antares antwortete nicht sofort. Was dieses Mal ausnahmsweise nichts mit Unwillen zu tun hatte, sondern weil er seine Worte überdachte. Lügen kam nicht in Frage. Wollte er auch gar nicht. Er stand zu seiner Sache. Allerdings wusste er auch von der kurzen Aufmerksamkeitsspanne seines Chefs, wenn irgendwie auch nur ansatzweise Mitgefühl für Andere mit dabei war oder gar sowas wie Hilfsbereitschaft. Und irgendwie lief seine Aktion aber doch genau auf so etwas hinaus. Am aller schlimmsten dabei war wohl, es sprang am Ende kein Gewinn für niemanden heraus. Außer vielleicht für das kleine Mädchen, welches nun in Sicherheit war. Tja, nun konnte er also lange Ausreden erfinden oder er erschlug seinen Gegenüber mit der Wahrheit. "Vorgestern hat hier im Club eine Dämonin, die im Auftrag von Wolfram und Hart arbeitet, an eine von deren Mitarbeiterinnen eine magische Münze ausgehändigt, mit deren Hilfe man einen Menschen mit besonderen Fähigkeiten finden konnte. Deswegen musste ich verhindern, dass dieses Person den Häschern von Wolfram und Hart in die Hände fiel." Gut, soweit so wahr. Zwar aufs nötigste komprimiert und vereinfacht, aber keine Lüge. "Und da dieser Deal während meiner Schicht stattfand, musste ich schnell handeln." Kam dann nun auch noch die Erklärung für sein Fehlen hinterher. Während der ganzen Zeit, blickte Antares seinem Gegenüber direkt in die Augen. Weder war er ein Feigling, noch sollte man ihm nachsagen, er wäre unehrlich. Wenn das zutraf, dann nur, weil es einen zwingenden Grund dafür gab. Jetzt und hier war dem nicht so. RE: If I don't talk about it, it's either very displeasing or very precious to me - Mammon - 05.10.2026 Oh ja, heute war sein Barkeeper fällig! Gestern hatte Mammon dies unmöglich tun können. Gestern hatte sich alles um das Treffen mit Fred gedreht. Er hatte den ganzen Tag gebraucht, um sein Penthouse für den gestrigen Abend zu dekorieren. All die Kerzen und Rosen, die Wahl der Kleidung und der Musik. Diese Perfektion hatte eben den ganzen Tag in Anspruch genommen. So hatte sein Barkeeper gestern noch einmal durchatmen können. Doch heute war eben ein neuer Tag und Mammon musste das einfach heute noch klären. Schließlich stand morgen der nächste wichtige Abend an. Der erste Abend, an dem die ersten Käfigkämpfe hier im Nachtclub stattfinden würden. Morgen musste ebenso alles nach Plan laufen, denn der Teufelssohn hatte keinerlei Interesse daran, weiter diesem öden, idiotischen Menschen namens Damon in der Schuld zu stehen. Oh nein, morgen würde seine Schuld gegenüber Wolfram & Hart beglichen sein. Das war das primäre Ziel morgen. Tja und damit wirklich nichts schief lief, musste das eben jetzt noch geklärt werden. Natürlich nicht vor den Gästen und erst Recht nicht bei diesen reizenden Damen, die er, wie gewohnt, mit seinem Erscheinen und seinem Charm um den Finger wickelte. Tja und würden die Dinge anders stehen, so wäre es auch nicht unwahrscheinlich gewesen, dass er diese Nacht mit diesen drei Damen gleichzeitig oben im Penthouse verbracht hätte. Doch die Dinge standen nicht so und deshalb wusste der Teufelssohn, dass es nicht dazu kommen würde. Doch dies war natürlich nicht der einzige Grund, weshalb Mammon die Damen nun zu dem anderen Barkeeper regelrecht bat. Oh nein, auch, damit er mit Antares sprechen konnte, den er danach scharf gesprochen aufforderte, ihm zu folgen. Zu Antares Glück folgte dieser auch bis hinter die Bar, wo der Bereich war, der zum Aufzug führte. Hier waren sie fürs Erste ungestört. Also, was war der Grund, wieso er nicht da war? Mammon war ganz Ohr. Doch, was er da zu hören bekam, nun klang für ihn nach keinem Grund. Deshalb hob sich nun langsam eine Augenbraue beim Teufelssohn. “Das ist der Grund?” Fragte er ungläubig. “Und was ging dich dieser Deal an?” War auch schon seine nächste Frage. Aber an sich… wenn Antares dabei Wolfram & Hart schadete, dann schadete dieser doch auch irgendwo damit Damon. Dieser Gedanke wiederum gefiel Mammon. Er konnte den CEO einfach nicht leiden. Damon schaden… oh ja, dieser Gedanke hatte sich gerade in seinem Kopf eingepflanzt und wollte da nicht mehr weg. “Und mit deinem Eingreifen hast du den Plan von Wolfram & Hart verhindert?” Wollte er dann nochmal genau wissen. “Und wer ist diese Person und wo ist sie jetzt?” Fragte er weiter. Was wäre wohl, wenn Mammon sich diese Person schnappen würde und dann schön arrogant Damon präsentieren würde? Ha, dann könnte er diesem mickrigen Menschen zeigen, wer hier eindeutig mehr Macht hatte. RE: If I don't talk about it, it's either very displeasing or very precious to me - Antares Lexington - 06.10.2026 Da stand er nun also dem Sohn des Teufels gegenüber und hatte diesem dargelegt, warum er sich vorgestern Abend von seinem Posten hinter der Bar entfernte. Antares konnte nicht einschätzen, was nun geschah. Regte sich sein Chef darüber auf oder schlief er im Stehen ein, weil ihm der Grund so nichtig erschien? Auch ein Hexer, der selbst gerne den Regeln auswich und sie so interinterpretierte, dass sie zu seinem Vorhaben passten, hatte bis vor sechs Monaten nichts mit jemandem von Mammons Kaliber zu tun gehabt. Antares gegenüber benahmen sich viele, als wären sie die Spielemacher. Gerade speziell in der jüngsten Vergangenheit eine ganz bestimmte Hexe, die schlichtweg alles entscheiden musste. Sein Gegenüber aber behauptete dies nicht nur. Mammon hatte tatsächlich einiges auf dem Kasten. Nicht, dass der dunkelhaarige Hexer so etwa wie Angst empfinden würde. Aber gesunden Respekt. Das war immerhin eine Frage des Intellekt. Seine Mitspieler nicht unterschätzen. Und schon gar nicht, wenn sie aus der Hölle kamen. Antares eigener Hochmut war nicht so blind, nicht zu erkennen, wenn er jemanden vor sich hatte, dem nicht mal er gewachsen war. Denn auch, wenn es so einige gab, die er bereits zur Hölle wünschte, kam sein Chef genau von dort. Und nicht viele konnten behaupten einen solchen Vorgesetzten zu haben. Er selber konnte diesbezüglich auch nicht auf zurückliegende Erfahrungswerte zurückgreifen. Daher blieb Antares wachsam. Der Job hier war nicht nur sehr gut. Hinter der Bar erfuhr er auch genügend um dieses Wissen gewinnbringend einsetzten zu können. Nicht zuletzt sein Geschäft mit den Tränken, welches er enorm ausbauen konnte, seit er hier angestellt war. Aber das alles war momentan mit einer einzigen Aussage verbunden. Seiner eigenen. Und davon was der Besitzer diese Bar davon hielt. Die erste Frage war schonmal ein Tiefschlag. Ja, was ging ihn dieser Deal an? Die kürzester Antwort? Nichts. Was hatte es ihm eingebracht? Außer unerträglich nervige Stunden in der noch unerträglicheren Gesellschaft von Syrena? Einem Abend an dem er sich fühlte, wie von seinem eigenen Auto überfahren worden zu sein und endlosen Diskussionen mit einer kaum einsichtigen Hexe? Die ehrliche Antwort? Nichts. Antares hatte rein gar nichts gewonnen. Außer das Vertrauen des Mädchens und der Gewissheit, sie in Sicherheit gebracht zu haben. Aber wenn er das nun anbrachte, warf ihn Mammon alleine schon wegen Unzurechnungsfähigkeit raus. "Es sind Vorteile, die erst auf längere Sicht ihr ganzes Potential entwickeln." Ha! Wenn das mal nicht ein Spruch aus einem Glückskeks hätte sein können. Eine passende, nichtssagende und neutrale Antwort. Der Hexer war sowas von stolz auf sich. Blieb nur zu hoffen, dass sein Gesprächspartner es genauso sah. Dieser schien aber schon wieder über etwas nachzudenken. Noch ein Vorteil dessen, wenn man mit einem Fluch belegt wurde, der einen dazu zwang, eine sehr viel kleinere und verletzlichere Gestalt anzunehmen. Man lernte das Beobachten. Und genau das tat Antares nun. Weder konnte er erraten, was hinter der Stirn seines Chefs vorging, noch würde er diesen Denkprozess unterbrechen. Vielleicht war dies ein gutes Zeichen für ihn. Vielleicht aber dachte Mammon auch gerade darüber nach, wie er ihn möglichst genussvoll in seine Einzelteile zerlegen konnte. Den Sohn des Teufels als Vorgesetzten zu haben, blieb ein Risiko. Eines, welches der Hexer für gewöhnlich gerne einging. Er zog hier sein Ding durch und blickte bei allem anderen, was hier noch so geschah, einfach in die entgegengesetzt Richtung weg. Wie sich herausstellte, wurde sein Abwarten belohnt. Bei der nächsten Frage fühlte Antares schon wieder Aufwind. Sollte es tatsächlich so einfach sein? Wäre sein unerlaubtes Fernbleiben am Ende mit etwas positivem für seinen Vorgesetzten zu verbinden. "Oh ja." Nickte der Hexer zuversichtlich. "Der Schaden, der durch mein Eingreifen entstanden ist, war und ist von einigen beteiligten Personen deutlich zu spüren. Ein sehr lukratives Geschäft zwischen Wolfram&Hart und einem vermögenden Mitglied der dunklen Gesellschaft, kam nicht zustande. Und diesen Rückschlag kann nicht einmal diese Kanzlei einfach ignorieren." Natürlich waren es nur Spekulationen seinerseits. Aber wenn Ashcroft halb so ein guter Geschäftsmann war, wie ihm Syrena weismachen wollte und dieser sich im Voraus über den Wert von Maisies Gabe informierte, sprachen sie hier von sehr hohen Summen. Mitunter dürfte aber der Verlust des Mädchens an sich schon geschäftsschädigend genug sein. Der Aufwind, den Antares eben noch wohltuend empfing, schwächte sich mit der nächsten Frage seines Bosses schon wieder ab. Aber auch jetzt behielt der Hexer den Blickkontakt weiterhin aufrecht. "Die Person steht nicht mehr zur Verfügung. Es war Inhalt meines Planes, sie für Wolfram&Hart nicht mehr greifbar sein zu lassen." Ruhig und überlegt bekam Mammon diese Antwort. Auch wenn Antares nicht wusste was im Kopf des Teufelsohnes vorging, so hatte sich da ein Gedanken gebildet, den dieser weiterverfolgen wollte. Seine Aussage machte dies nun zunichte. Erhobenen Hauptes, wenn auch nicht überheblich, doch seinen Standpunkt vertretenden, verweilte der Barkeeper vor dem Eigentümer der Bar. Selbst wenn Maisie noch irgendwo in der Nähe versteckt wäre, Antares verriet sie nicht. Nicht einmal an seinem Gegenüber. Loyalität hin oder her. Auch der scheinbar zügellose Hexer hatte Grenzen, die er nicht überschritt. RE: If I don't talk about it, it's either very displeasing or very precious to me - Mammon - 07.10.2026 Bei Mammon konnte durchaus jedes Szenario irgendwie eintreten. Es gab Dinge, die so banal für ihn waren, dass er nicht verstand, wieso Erdlinge sich dafür interessierten und dann wiederum gab es durchaus Dinge, die für Mammon sehr wichtig waren und die wiederum die meisten Erdlinge nicht verstanden. Tja und es konnte durchaus auch ein kleines Glücksspiel sein, wie Mammon gerade generell drauf war. Im zufriedenen Zustand, konnte er durchaus auch viel milder reagieren, als man das erwartete, aber wenn er generell schon eine miese Stimmung hatte, war es auch nicht unüblich, dass die Strafe dahingehend viel höher ausfiel, als es eigentlich sein musste. Wie es in diesem Fall hier sein würde? Nun, Mammon hatte davor seiner Leidenschaft nachgehen können und obendrein hatte er gestern Abend mit seiner Freundin - für ihn klang das noch immer komisch, dass er jetzt dieses Beziehungsdings ausprobierte - verbracht gehabt. Ja, seine Grundstimmung war durchaus als positiv zu bewerten. Andererseits hatte sein bester Barkeeper seinen Platz verlassen gehabt und das war etwas, was natürlich sofort auffiel. Ja, selbst Mammon, der nicht immer im Club war und gerade andere Prioritäten hatte, wie seine gnadenlose Schwester, dieser Beziehungskram und obendrein auch noch der Käfigkampf, der morgen startete. Ehrlich, da hatte er es nicht noch gebrauchen können, dass Antares sich plötzlich dachte, sein eigenes Ding durchziehen zu können, was auch immer sein ’eigenes Ding’ überhaupt war. Was es war, erfuhr Mammon ja nun und ehrlich? Anfangs hörte es sich wirklich nach etwas an, was so nichtig war, dass selbst die Putzkolonne es hätte übernehmen können oder gar irgendein unwichtiger Gast. Also was in Dads Namen ging es Antares etwas an, was diesen Deal anging? Zu Mammons Überraschung hatte der Andere eine relativ kreative Aussage parat. Doch Mammon hob nur ungläubig eine Augenbraue. “Ahja und was wären das für Vorteile, die erst später sichtbar wären? Ich bin ganz Ohr.” Meinte er trocken und legte dabei seine Hände vor seinem Körper übereinander. Sein Kopf neigte er dabei etwas. Oh ja, er war jetzt wirklich gespannt, was das schwarze Kätzchen nun von sich gab. Erst als dieser anfing davon zu berichten, dass er sozusagen Wolfram & Hart ans Bein gepinkelt hatte, wurde seine Stimmung wieder besser. Dennoch winkte Mammon ab, als sein Angestellter von irgendwelche Personen sprach, die einen enormen Schaden dadurch hatten. “Ja, ja diese Personen sind mir egal. Ich will wissen, ob es besonders dem CEO schadet.” Damon… dieser unwichtige Mensch, der solch einen Posten bekommen hat. Tse… das konnte eigentlich nur ein schlechter Scherz sein und dennoch wusste der Teufelssohn, dass dieser morgen beim Kampf dabei sein würde und Mammon sich für diesen Abend zusammenreißen musste. Wem er jedoch keinesfalls schaden wollte, war die Sekretärin von Damon. Medea hatte etwas fast Unmögliches geschafft und seiner Schwester geholfen. Er hatte durchaus Respekt für sie übrig und sie hatte etwas Gut bei ihm. Zu schade nur, dass diese diesen Bums-Laden nicht führte, sondern dieser… Mensch. Dabei war sie doch viel besser für diese Position geeignet. Aber vielleicht konnte man diesen Schaden für Damon ja noch etwas ausweiten, weshalb Mammon nun eine Idee hatte. Nur dafür brauchte er diese Person. Da Antares ja den Deal zerschmettert hatte, war es doch auch gut möglich, dass dieser auch wusste, wo sich diese Person befand. Tja und kaum hatte sein Barkeeper die Worte gesprochen, dass die Person nicht mehr erreichbar wäre, kippte die Stimmung. Die Augen des Teufelssohns drehten sich nach oben und man hörte ein verärgertes Stöhnen. “Dein Ernst? Das wäre die Gelegenheit gewesen dieser… menschlichen Kakerlake noch eins auszuwischen und du sorgst dafür, dass das nicht passieren kann?!” Das konnte doch wohl nicht wahr sein! “Du bist hier als Barkeeper und Informationsbeschaffer eingestellt und ich bin sogar so großzügig und lass dich hier in meinem Club dealen und du kommst dann noch nicht einmal auf den Gedanken mich zuerst darüber zu informieren, ehe du irgendwelche dummen Aktionen durchführst?” Ja, Mammon war sauer. Das wäre DIE Gelegenheit gewesen. Aber nein, Black Paw hatte ja Anderes im Sinn. “Sag schon, was hast du mit dieser Person angestellt? Hast du sie gefoltert oder gar getötet?” Dann könnte man ja wenigstens vielleicht damit noch etwas anfangen und Damon dies unter die Nase reiben. RE: If I don't talk about it, it's either very displeasing or very precious to me - Antares Lexington - 08.10.2026 Sich mit diesem Chef zu unterhalten war teilweise, als würde man einen Minzdrops nach dem Anderen in eine Colaflasche werfen. Zuerst blubbert es lustig, doch sobald ein Drops zu viel in dem Brausegetränk landete, schoss der Inhalt mit großer Wucht aus der schmalen Flaschenöffnung heraus. Und dann trat man besser einen Schritt zurück, um das pappigen Zeug nicht auf die Klamotten zu bekommen. Nun, Mammon war keine Colaflasche und wenn dieser explodierte, war ein ruinieren Oberteil wahrlich das kleinste Problem. Antares aber konnte gerade aus der ersten Reihe die verschiedenen Gefühlsebenen mit ansehen und sicherlich bald auch miterleben. Zuerst glaubte sich der Hexer doch tatsächlich einer Gehaltserhöhung nahe. Zuletzt aber konnte er wohl froh sein, wenn sein Gegenüber ihm überhaupt weiterhin noch etwas zahlte. Der Barkeeper war sich nicht direkt bewusst gewesen, auf was er sich einließ, als er die Stelle hier antrat. Aber spätestens seit klar wurde, über welche Verwandtschaftsverhältnisse der Barbesitzer verfügte, war klar, dies war kein gewöhnlicher 9 to 5 Job. Bisher hielt Antares den Kopf auch unten, ärgerte es ihn seit diesem eine Mal ja schon genügend, dass Mammon ihn beim Dealen erwischte und er seither seinen Obolus entrichten musste. War Antares aber gleichzeitig auch eine Lehre diesbezüglich, was hier ging und was eben nicht. Der Hexer war, entgegen der Meinung einer bestimmten Hexe, sehr wohl lernfähig. Und er nahm diese Lehre um sie in seinen Vorteil zu verwandeln. Zwar schmälert sich sein Gewinn aus den Deals. Dafür wuchs sein Bekanntheitsgrad auf dem magischen Schwarzmarkt. Was ihm ebenfalls viele Vorteile einbrachte. Nun aber stand er am Rande eines Vulkans. Jeder Schritt könnte der Falsche sein. Antares selbst spiegelte nicht ganz bewusst das Verhalten seines Gesprächspartners und verschränkte ebenfalls für Arme vor der Brust. Klein beigeben war noch nicht. Vorsichtig sein sehr wohl aber Antares ließ sich nicht so schnell einschüchtern nicht mal von einem biblischen, übernatürlichem Wesen. Er könnte die Explosion nun dadurch entzünden, indem er nachfragt, seit wann der Chef des angesagtesten Nachtclub der Stadt sich für ein kleines Mädchens interessierte? Fiel das nicht unter die, bei seiner Einstellung erwähnten 'Belästige den Chef nicht mit jedem kleinen Scheiß'-Regel? Selbst die Infos, die er abends so aufschnappte und die von Interesse sein könnten, gab Antares grundsätzlich an die rechte Hand des Teufelssohns weiter. Nur wenn es mal zu Rückfragen kam, oder Mammon weitere Details wollte, genehmigte er ihm eine Audienz. Und jetzt hätte er ihn wegen der Sicherheit eines Kindes belästigen sollen? Der Hexer zog sichtbar eine Augenbraue nach oben. Auf was genau sich diese Geste bezog, durfte sich der Ältere gerne selber aussuchen. Aber was nun? Weiterhin den schweigenden Märtyrer mimen war nicht seine Art. Maisie zu verraten aber auch nicht. Und selbst Syrenas Name kam ihm nicht über die Lippen. Der Clubbetreiber aber wartete und das nicht sonderlich geduldig. Was eine Zwölfjährige für einen Eindruck beim CEO von Wolfram&Hart haben sollte, erschloss sich Antares nicht. Dieses Detail fehlte seinem Gegenüber schließlich. Antares fragte aber auch nicht näher nach, was Mammon gedanklich mit Maisie alles anstellen wollte. Am besten war es wohl, er konzentriert sich auf die Dinge, die er beantworten konnte. Ob es irgend einen Typen namens Damon betraf zum Beispiel. Woher kannte er den Namen? Niemand aus diesem Lügenverein war ihm persönlich bekannt, mal von besagter, ungewollte Hexe abgesehen. Aber dann fiel es ihm wieder ein. Der Name wurde in Syrenas Bericht erwähnt, den sie, genau an diesen Typen ablieferte. "Wie gesagt, es ging um sehr viel Geld und der CEO hat einen Bericht über den Vorgang erhalten." Wieder keine Lüge aber auch nicht das, was Mammon hören wollte. Dieser stand immer noch vor ihm und Antares konnte sich vermutlich gleich aussuchen, ob er gefedert oder geteert oder beides werden wollte. Könnte auch sein, dass sein Chef eine Neuauflage der Hexenverbrennung anstrebte. Denn immerhin stand da noch die Frage im Raum, warum er den Clubbesitzer nicht erst um Erlaubnis gefragt hatte, ein Mädchen retten zu wollen. Die Herabwürdigungen, die sein Gegenüber anbrachte, gefielen Antares nicht. Selbst wenn er bereits hinter vorgehaltener Hand hörte, der Eigentümer der Bar betrachtete seine Angestellten gerne als Leibeigene, zählte Antares sich nicht dazu. Er nahm großzügig das üppige Gehalt an, sah weg, wenn ihn etwas nichts angehen sollte und erledigte seinen Job. Einen sehr guten, nebenbei bemerkt. Liebend gerne würde Antares seinen Gegenüber nun wissen lassen, dass dieser seine Interessen eben etwas eingrenzen sollte. Von, leckt mich alle am Allerwertesten bis zu, ich will jedes kleinste Detail genau wissen, war es eben doch ein sehr weite Spanne. Doch er schwieg. Er liebte seinen Job. "Die Person steht für niemanden mehr zur Verfügung." Gab er eine etwas weit gefächerte Antwort. Wo er doch schon diejenige übergangen hatte, welche Vorteile es in der Zukunft für ihn geben könnte. Dann reckte er das Kinn. Nicht herausfordernd aber auch alles andere als eingeschüchtert. "Warum sich auf diese eine Person konzentrieren? Wenn du wirklich darauf aus bist Wolfram&Hart zu treffen, könntest du mit den Informationen die ich habe, weitaus größeren Schaden anrichten." War es clever seinen wankelmütigen Chef mit ins Boot zu holen? Maisie geschah nichts mehr und wen Mammon wie der Elefant im Porzellanladen durch den von diesem Verbrecherverein praktizierten Kinderhandel trampelte, wirbelte dies vielleicht genügend Staub auf, damit die Aktivitäten vorübergehend eingestellt werden mussten. "Interesse an Kinderhandel?" RE: If I don't talk about it, it's either very displeasing or very precious to me - Mammon - 09.10.2026 Gehaltserhöhung? Wie kam der Hexer nur darauf? Konnte dieser etwa nicht den Hals voll genug bekommen? Mammon wusste durchaus, dass seine Angestellten oder wie er sie sah, nämlich seine Lakaien, gut bezahlte. Sie sollten schließlich nicht am Hungertuch nagen und mal ehrlich… die Gäste sollten hier von einem guten Personal auch bedient oder unterhalten werden und er hatte mitbekommen, dass Erdlinge eben einen guten Job machten, wenn das Geld stimmte. Ja, ja, hier auf der Erde regierte das Geld. Ganz anders als unten in der Hölle. Geld war dort… nutzlos. Da gab es andere Dinge, die viel wertvoller waren. Aber gut, Mammon hatte genügend Geld, dank Kisai. Wie das sein Vertrauter genau hin bekam, war ihm relativ egal. Er vertraute Kisai. So konnte sich der Teufelssohn viel mehr auf die Dinge konzentrieren, auf die er Lust hatte oder ihm irgendetwas brachten. Ja, etwas brachten, wie zum Beispiel die Frage, ob dieser Deal, den sein Barkeeper da verhindert hatte, dem CEO schadete. Das würde jedenfalls so einiges bringen. “Das Geld ist mir egal.” Meinte Mammon. Diese Erdlinge und das Geld. Was wäre dieses Geld noch wert, wenn es sonst nichts mehr geben würde? Aber gut, das war eine andere Sache. “Aber dieser Bericht…” Wiederholte er die Worte von Antares. Moment… woher wusste er von so einem Bericht? “Und von wem hast du diese Information?” Schließlich wäre es jetzt nicht ungewöhnlich, wenn sein cleverer Hexer das von einem Gast herausgefunden hätte, denn ja, darin war Antares aus Mammons Sicht wirklich gut. Ok, diese kleinen Zaubertricks waren auch ganz nett und sie beide hatten dadurch eine Win-Win-Situation. Schließlich durfte Antes weiter dealen und Mammon bekam dadurch noch mehr Geld und wer Geld hatte, hatte auch Macht. Aber dennoch, Mammon interessierte es durchaus, wer ihm diese Information gesteckt hatte. Vielleicht konnte diese Person ja noch wichtig sein und er könnte dadurch noch mehr erfahren, was dieser Mensch so alles bekam. Ja, vielleicht hätte er auch einfach Medea fragen können, aber diese wollte er daraus halten. Sie hatte genug bewiesen, dass sie es würdig war, weiter oben mitspielen zu dürfen. Würdiger als Damon obendrein. Aber gut, zurück zum Eigentlichen. Diese Person war also unpässlich und da durfte doch mal die Frage erlaubt sein, was Antares mit dieser angestellt hatte. Doch anstatt Mammon eine ordentliche Antwort bekam, obwohl er es diesem sehr einfach gemacht hatte und schon Antwortmöglichkeiten gegeben hatte, bekam er im Grunde nur wieder das Gleiche zu hören. Die Person stand für niemanden zur Verfügung. Ein leicht genervtes Seufztes war von Mammon zu hören. “Das hast du gerade schon einmal gesagt, aber ich will wissen, was du mit ihr angestellt hast!” Ja, auch in seinem Ton hörte man heraus, dass er ein wenig genervt war, dass er keine richtige Antwort auf seine Frage bekommen hatte. Dann erzählte Antares irgendetwas von Informationen, die anscheinend Wolfram & Hart richtig schaden könnten. Doch anstelle sich erst einmal darüber zu freuen, verdrehte Mammon die Augen. “Manchmal hab ich das Gefühl, dass Großvater bei eurem Hörvermögen geschlampt hat.” Schließlich war Antares nicht der Einzige, der manchmal nicht richtig zuhörte. “Aber gut, ich werd noch mal so großzügig sein und es nur noch ein einziges Mal wiederholen.” Während Mammon sprach, hob er dabei kurz die Arme, ehe er diese wieder sinken ließ. “Diese Kanzlei ist mir egal. Ich will einfach nur dem Ego des CEO nen richtigen Dämpfer verpassen.” Das war noch nett ausgedrückt und ja, es ging dem Teufelssohn wirklich nur um Damon. Man könnte es schon fast als ein kleines Machtspielchen betrachten, zumindest aus Sicht von Mammon. Ein Mensch, der eine Dämonenkanzlei anführte. Tse… das war immer noch unglaublich. "Interesse an Kinderhandel?" Meinte Antares dann plötzlich und Mammon legte nun erneut den Kopf leicht zur Seite. “Was haben diese nutzlosen, kleinen Bälger mit der ganzen Sache zu tun?” Schließlich waren Kinder… nicht gerade sein Steckenpferd, wenn man es mal nett ausdrücken wollte. Um genau zu sein, konnte Mammon nichts mit diesen anfangen. Zu was waren diese kleinen Menschen überhaupt gut, außer, dass sie irgendwann nach einer gewissen Zeit erst nützlich werden konnten? |