05.10.2026, 22:45
Nachdem soweit alle Nettigkeiten ausgetauscht waren, schwieg Antares einige lange Momente und sah in Richtung des angesprochenen Schlafzimmers. Jetzt, wenn er zur Ruhe kam und endlich Zeit fand über das nachzudenken, was geschah, wurde ihm erst so richtig bewusst, was genau er getan hatte. Gut, nicht alleine. Aber wie eben von Syrena so freundlich auf den Punkt gebracht, Maisie lag in seinem Schlafzimmer. Und auch wenn sie die Hexe anhimmelte, als wäre diese ihre lang verloren gegangene Schwester, trug auch er einen gewissen Teil der Verantwortung. Einen ziemlich großen Teil. Mehr als üblich. Sehr viel mehr. Seine bisherige Beteiligung bei all diesen Rettungsaktionen war das Beobachten und dann Eingreifen. Aber das tat er in Gestalt des Katers um die Kinder wegzulocken. Weg von ihrem Zuhause, in dem die Gefahr lauerte, weg von ihrem gewohnten Schulweg, auf dem man sie abpassen konnte und weg von all denjenigen, die ihnen nichts gutes wollten. Dann aber waren diejenigen da, mit denen er zusammen arbeitete. Diese nahmen die Kinder in ihre Obhut, sorgten für deren Sicherheit und brachten sie anderswo unter. Suchten auch die Eltern, wenn diese nicht mit in den Handeln mit eingebunden waren und schleusten die Kinder aus der Stadt. Das alles war mit großen logistischem Aufwand verbunden und er selber hatte dafür bereits eine Menge Geld gespendet, damit diese Kinder nicht das Los erleiden mussten, für das sie ausgesucht worden waren. Aber es war etwas ganz anderes, Geld zu überweisen und eben so ein Kind persönlich kennen zu lernen. Mehr noch, sie hatten Maisie praktisch aus ihrem gewohnten Umfeld gerissen und waren nun für sie verantwortlich. Für nichts geringeres als ihr Leben. Er selber glaubte nicht, dass die Eltern davon nichts wussten und in seinem Kopf spielte sich die Szenerie so ab, dass die Kleine nicht mehr nach Hause zurück konnte. Aber was dann? Sie hatten ihr das gewohnte Umfeld genommen, die Eltern und möglicherweise auch ihre weitere Zukunft hier in der Stadt.
Das war nicht einfach nur, als würde man ein Hündchen aus dem Tierheim adoptieren. Alleine dafür hatte man ja schon eine Menge Verantwortung. Aber sie sprachen hier allen Ernstes darüber, ein Kind außer Landes zu bringen. Illegal, an den Behörden vorbei oder anders formuliert, mit einem anderen Namen. Auch wenn er für die Dokumentenfälschung nicht zuständig war, er steckte in der Sache mit drinnen. Und ganz nebenbei entschieden sie hier über das Wohl des Mädchens. Musste sie in Südamerika bleiben? Was, wenn er Recht hatte und die Eltern mit in der Angelegenheit mit drin steckten? Verkauften sie ihre Tochter bei der nächsten Gelegenheit dann wieder? Fragen über Fragen, auf die es heute Abend keine Antwort gab. Und doch war der Blick des Dunkelhaarigen noch immer auf das Schlafzimmer gerichtet. In was hatte er sich da nur rein manövriert? War ja nicht so, dass er der große Stratege war. Entweder ein spontan gefasster Plan funktionierte, oder eben nicht. Und als er in der Bar die Dämonin mit der Münze reden hörte, entschied er von einer Sekunde auf die Andere, dass er in diese Angelegenheit involviert war. Verließ seinen Posten hinter der Bar, was keine sonderlich gute Entscheidung war und mischte sich in Dinge ein, für die er überhaupt nicht vorgesehen war. Aber jetzt? Maisie vertraute ihnen. Vermutlich Syrena mehr, als er es tat. Und sie saßen hier und hatten keine Ahnung, was sie tun sollten. Denn wenn die Brünette ganz ehrlich zu sich war, war ihr Plan auch auf tönernen Pfosten gebaut. Sollte diese Bekannte von ihr Nein sagen, was durchaus möglich war, was dann? Er hatte keinen Plan B.
"Scheiße..." Meinte er schließlich aus tiefstem Herzen. Danach stand er auf, stellte die Bierflasche auf den Tisch und ging mit langsamen und sichtbar schlurfenden Schritten durch das Zimmer zu einer kleinen Bar an der Wand. Er hob die Hand und wollte diese eigentlich aufzaubern. Reine Macht der Gewohnheit. Aber es endete darin, dass er den Schlüssel drehte, die Abdeckung aufklappte und in der dortigen Beleuchtung wurden einige Behältnisse sichtbar, deren Inhalt nicht gewöhnlich aussah. Der Hexer nahm zwei Gläser und griff nach einer Flasche, deren Inhalt bläulichgrün schimmerte. Zurück am Tisch, stellte er ein Glas so hin, dass Syrena es nehmen konnte, schenkte sich selbst das Eigene halbvoll und ließ sich zurück aufs Sofa fallen. Er nahm einen kleinen Schluck von seinem Getränk und schloss wieder die Augen. Es war ein selbst hergestellter Trank. Das Aroma würzig, rauchig aber mit einem ganz individuellen Abgang. Jeder der davon kostete, schmeckte etwas anderes. Den eigenen Vorlieben entsprechend. Der Alkoholgehalt im Getränk war nicht zu hoch und doch schmeckte man ihn deutlich, wenn auch nicht aufdringlich heraus. Eiswürfel brauchte man hierfür nicht, die Kälte würde nur den Geschmack verderben.
Den Schluck einige Momente im Mund behaltend, damit sich das Aroma gänzlich entfalten konnte, schluckte Antares erst mit Verspätung hinunter. Er hatte mitnichten vor, sich nun zu betrinken, aber besondere Anlässe, benötigten besondere Vorkommnisse. Oder war es andersherum? Den Kopf wieder zurück auf die Rückenlehne des Sofas gebettete, schien es als hätte er sich aus der Unterhaltung ausgeklinkt. Stattdessen, dachte er nach. Er hatte sich in diesen Mist mit hinein manövriert und er kam auch nicht mehr heraus. Klar könnte er umdrehen und gehen. Was ging ihn das Kind da in seinem Schlafzimmer morgen noch an? Aber auch wenn Syrena ihn bereits als ein solches bezeichnete. So ein Arschloch war er dann wahrlich nicht. Nein, er hatte das hier angefangen, er zog es nun auch durch. Aber das konnte er nicht alleine. Und seine Gegenüber auch nicht, wenn sie einen winzigen Moment ehrlich zu sich wäre. Vielleicht aber war sie das ja schon, denn sie war immer noch hier und weihte ihn in ihre Pläne ein. Eigentlich war er der Meinung, sie hätte ihren kantigen Hintern bereits in ein Taxi manövriert. Aber sie war immer noch hier.
"Was unsere gegenseitige Empathie füreinander angeht, bist du das gleiche Arschloch." Fing er dennoch nach der Zeit der Sendepause wieder an. "Du bist ein verblendetes, vollkommen von sich überzeugtes Miststück, welches lieber um sich beißt und kratzt, als einmal dankbar dafür zu sein, wenn dir geholfen wird. Lieber beschwerts du dich darüber, dass du das nicht entschieden hast, als fünf einfache Buchstaben aneinander zu reihen. Du betest immer wieder die gleiche Laier herunter, dass du all das auf dich genommen hast, weil du dem Mädchen helfen möchtest. Und Überraschung! Das glaube ich dir sogar. Aber Newsflash! Deswegen bin ich auch hier." Nun richtete Antares sich wieder etwas auf und sah seine Gegenüber an. "Nachdem nun geklärt ist, dass wir uns beide gegenseitig in die Gosse wünschen, können wir vielleicht daran arbeiten, wie es weitergeht." Er hob die freie Hand, noch bevor Syrena die Chance hatte, schon wieder entrüstet Luft zu holen. "Ich habe dir zugehört! Und es bleibt dabei, dass deine Mentorin die beste Wahl ist. Wenn du ihr vertraust, ..." Er konnte den Satz dann doch nicht über die Lippen bringen. Zu viel Freundlichkeit wäre doch zu seltsam. "Erzähl mir von ihr. Ich möchte sie kennenlernen. Was erwartet Maisie dort und wie wird sie die Kleine beschützen können, wenn diese auch ihre Kräfte dämpft? Die Kleine außer Landes zu bringen wird schon schwer genug werden. Irgendwann begreift auch sie, dass sie nicht mehr zu den Eltern zurück kann." Erneut hob er die Hand, weil ihm klar war er setzte wieder etwas voraus. "Du kennst meine Meinung. Aber wir machen es dennoch wie von dir vorgeschlagen. Nur für den Fall, dass ich am Ende Recht behalten sollte."
Antares nippte wieder von seinem Drink, genoss den Geschmack erneut einige Momente und sah seine Gegenüber schweigend an. Er hasste sie abgrundtief, weil sie ihm zu seinem ohnehin schon grenzenlosen Schmerz zusätzlich mit einem Fluch belegte. Dazu hatte sie kein Recht. Sie kannte ihn und seine Beweggründe nicht. Und doch hatten sie sich in dieser Angelegenheit aneinander gekettet. "Solange es darum geht, Maisie in Sicherheit zu bringen, werden keine krummen Dinger gedreht, verstanden? Ich hasse dich und du verachtest mich aber das Mädchen da drinnen braucht unsere Hilfe. Denn ja, im Gegensatz zu dir, kann ich sehr wohl anerkennen, wenn ich alleine nicht weiterkomme. Du magst allwissend, allmächtig und allgegenwärtig sein. Zusammen mit deinem Arbeitgeber liegt dir die Welt zu Füßen. Aber du hast das Einfühlvermögen einer Abrissbirne. Die Kleine himmelt dich an und du hast den halben Abend gebraucht, um darauf überhaupt aufmerksam zu werden. Du zählst hier deinen Masterplan auf, der natürlich vollkommen ist, das streite ich dir nicht ab. Aber wir reden hier von einem lebenden, fühlenden Wesen. Ihr zu verdeutlichen, dass ihr Leben hier womöglich vorbei ist, kann man nicht rüberbringen, als würdest du ihr aus einem Gesetzbuch vorlesen. Was auf sie zukommt, wird schwer genug. Du übernimmst die Planung, setzt deine Hebel in Bewegung und nutzt deine Kontakte. Aber lass mir auch die Gelegenheit, Maisie klar zu machen, was auf sie zukommt. Vermutlich haben wir dafür nur den morgigen Tag. Das ist verdammt viel für so ein junges Ding."
Nachdem dies alles gesagt war, fuhr Antares sich mit den Fingern über die Stirn und anschließend durchs Haar, welches nun nicht mehr so streng nach hinten gekämmt war. Er fühlt sich so müde. "Der Kleinen bricht alles unterm Hintern weg und wir sind diejenigen, die in ihren Augen dafür verantwortlich sind."
Das war nicht einfach nur, als würde man ein Hündchen aus dem Tierheim adoptieren. Alleine dafür hatte man ja schon eine Menge Verantwortung. Aber sie sprachen hier allen Ernstes darüber, ein Kind außer Landes zu bringen. Illegal, an den Behörden vorbei oder anders formuliert, mit einem anderen Namen. Auch wenn er für die Dokumentenfälschung nicht zuständig war, er steckte in der Sache mit drinnen. Und ganz nebenbei entschieden sie hier über das Wohl des Mädchens. Musste sie in Südamerika bleiben? Was, wenn er Recht hatte und die Eltern mit in der Angelegenheit mit drin steckten? Verkauften sie ihre Tochter bei der nächsten Gelegenheit dann wieder? Fragen über Fragen, auf die es heute Abend keine Antwort gab. Und doch war der Blick des Dunkelhaarigen noch immer auf das Schlafzimmer gerichtet. In was hatte er sich da nur rein manövriert? War ja nicht so, dass er der große Stratege war. Entweder ein spontan gefasster Plan funktionierte, oder eben nicht. Und als er in der Bar die Dämonin mit der Münze reden hörte, entschied er von einer Sekunde auf die Andere, dass er in diese Angelegenheit involviert war. Verließ seinen Posten hinter der Bar, was keine sonderlich gute Entscheidung war und mischte sich in Dinge ein, für die er überhaupt nicht vorgesehen war. Aber jetzt? Maisie vertraute ihnen. Vermutlich Syrena mehr, als er es tat. Und sie saßen hier und hatten keine Ahnung, was sie tun sollten. Denn wenn die Brünette ganz ehrlich zu sich war, war ihr Plan auch auf tönernen Pfosten gebaut. Sollte diese Bekannte von ihr Nein sagen, was durchaus möglich war, was dann? Er hatte keinen Plan B.
"Scheiße..." Meinte er schließlich aus tiefstem Herzen. Danach stand er auf, stellte die Bierflasche auf den Tisch und ging mit langsamen und sichtbar schlurfenden Schritten durch das Zimmer zu einer kleinen Bar an der Wand. Er hob die Hand und wollte diese eigentlich aufzaubern. Reine Macht der Gewohnheit. Aber es endete darin, dass er den Schlüssel drehte, die Abdeckung aufklappte und in der dortigen Beleuchtung wurden einige Behältnisse sichtbar, deren Inhalt nicht gewöhnlich aussah. Der Hexer nahm zwei Gläser und griff nach einer Flasche, deren Inhalt bläulichgrün schimmerte. Zurück am Tisch, stellte er ein Glas so hin, dass Syrena es nehmen konnte, schenkte sich selbst das Eigene halbvoll und ließ sich zurück aufs Sofa fallen. Er nahm einen kleinen Schluck von seinem Getränk und schloss wieder die Augen. Es war ein selbst hergestellter Trank. Das Aroma würzig, rauchig aber mit einem ganz individuellen Abgang. Jeder der davon kostete, schmeckte etwas anderes. Den eigenen Vorlieben entsprechend. Der Alkoholgehalt im Getränk war nicht zu hoch und doch schmeckte man ihn deutlich, wenn auch nicht aufdringlich heraus. Eiswürfel brauchte man hierfür nicht, die Kälte würde nur den Geschmack verderben.
Den Schluck einige Momente im Mund behaltend, damit sich das Aroma gänzlich entfalten konnte, schluckte Antares erst mit Verspätung hinunter. Er hatte mitnichten vor, sich nun zu betrinken, aber besondere Anlässe, benötigten besondere Vorkommnisse. Oder war es andersherum? Den Kopf wieder zurück auf die Rückenlehne des Sofas gebettete, schien es als hätte er sich aus der Unterhaltung ausgeklinkt. Stattdessen, dachte er nach. Er hatte sich in diesen Mist mit hinein manövriert und er kam auch nicht mehr heraus. Klar könnte er umdrehen und gehen. Was ging ihn das Kind da in seinem Schlafzimmer morgen noch an? Aber auch wenn Syrena ihn bereits als ein solches bezeichnete. So ein Arschloch war er dann wahrlich nicht. Nein, er hatte das hier angefangen, er zog es nun auch durch. Aber das konnte er nicht alleine. Und seine Gegenüber auch nicht, wenn sie einen winzigen Moment ehrlich zu sich wäre. Vielleicht aber war sie das ja schon, denn sie war immer noch hier und weihte ihn in ihre Pläne ein. Eigentlich war er der Meinung, sie hätte ihren kantigen Hintern bereits in ein Taxi manövriert. Aber sie war immer noch hier.
"Was unsere gegenseitige Empathie füreinander angeht, bist du das gleiche Arschloch." Fing er dennoch nach der Zeit der Sendepause wieder an. "Du bist ein verblendetes, vollkommen von sich überzeugtes Miststück, welches lieber um sich beißt und kratzt, als einmal dankbar dafür zu sein, wenn dir geholfen wird. Lieber beschwerts du dich darüber, dass du das nicht entschieden hast, als fünf einfache Buchstaben aneinander zu reihen. Du betest immer wieder die gleiche Laier herunter, dass du all das auf dich genommen hast, weil du dem Mädchen helfen möchtest. Und Überraschung! Das glaube ich dir sogar. Aber Newsflash! Deswegen bin ich auch hier." Nun richtete Antares sich wieder etwas auf und sah seine Gegenüber an. "Nachdem nun geklärt ist, dass wir uns beide gegenseitig in die Gosse wünschen, können wir vielleicht daran arbeiten, wie es weitergeht." Er hob die freie Hand, noch bevor Syrena die Chance hatte, schon wieder entrüstet Luft zu holen. "Ich habe dir zugehört! Und es bleibt dabei, dass deine Mentorin die beste Wahl ist. Wenn du ihr vertraust, ..." Er konnte den Satz dann doch nicht über die Lippen bringen. Zu viel Freundlichkeit wäre doch zu seltsam. "Erzähl mir von ihr. Ich möchte sie kennenlernen. Was erwartet Maisie dort und wie wird sie die Kleine beschützen können, wenn diese auch ihre Kräfte dämpft? Die Kleine außer Landes zu bringen wird schon schwer genug werden. Irgendwann begreift auch sie, dass sie nicht mehr zu den Eltern zurück kann." Erneut hob er die Hand, weil ihm klar war er setzte wieder etwas voraus. "Du kennst meine Meinung. Aber wir machen es dennoch wie von dir vorgeschlagen. Nur für den Fall, dass ich am Ende Recht behalten sollte."
Antares nippte wieder von seinem Drink, genoss den Geschmack erneut einige Momente und sah seine Gegenüber schweigend an. Er hasste sie abgrundtief, weil sie ihm zu seinem ohnehin schon grenzenlosen Schmerz zusätzlich mit einem Fluch belegte. Dazu hatte sie kein Recht. Sie kannte ihn und seine Beweggründe nicht. Und doch hatten sie sich in dieser Angelegenheit aneinander gekettet. "Solange es darum geht, Maisie in Sicherheit zu bringen, werden keine krummen Dinger gedreht, verstanden? Ich hasse dich und du verachtest mich aber das Mädchen da drinnen braucht unsere Hilfe. Denn ja, im Gegensatz zu dir, kann ich sehr wohl anerkennen, wenn ich alleine nicht weiterkomme. Du magst allwissend, allmächtig und allgegenwärtig sein. Zusammen mit deinem Arbeitgeber liegt dir die Welt zu Füßen. Aber du hast das Einfühlvermögen einer Abrissbirne. Die Kleine himmelt dich an und du hast den halben Abend gebraucht, um darauf überhaupt aufmerksam zu werden. Du zählst hier deinen Masterplan auf, der natürlich vollkommen ist, das streite ich dir nicht ab. Aber wir reden hier von einem lebenden, fühlenden Wesen. Ihr zu verdeutlichen, dass ihr Leben hier womöglich vorbei ist, kann man nicht rüberbringen, als würdest du ihr aus einem Gesetzbuch vorlesen. Was auf sie zukommt, wird schwer genug. Du übernimmst die Planung, setzt deine Hebel in Bewegung und nutzt deine Kontakte. Aber lass mir auch die Gelegenheit, Maisie klar zu machen, was auf sie zukommt. Vermutlich haben wir dafür nur den morgigen Tag. Das ist verdammt viel für so ein junges Ding."
Nachdem dies alles gesagt war, fuhr Antares sich mit den Fingern über die Stirn und anschließend durchs Haar, welches nun nicht mehr so streng nach hinten gekämmt war. Er fühlt sich so müde. "Der Kleinen bricht alles unterm Hintern weg und wir sind diejenigen, die in ihren Augen dafür verantwortlich sind."

