04.10.2026, 22:31
Einer der Vorteile des Katzen-Fluches, mit dem er belegt worden war, war das selektive Gehör. Nicht, dass Antares das Geklimper seines Chefs als nicht hörbar einstufte. Er spielte sehr gut und auch wenn der Hexer kein Kunstkritiker war, konnte sich das, was dieser spielte schon hören lassen. Aber es traf meistens so gar nicht seinen Geschmack. Daher hörte er einfach weg und blendete es aus, wenn der Herr des Hauses vor sich hin klimperte. Dem Publikum gefiel es, was wiederum Mammon gefiel und diesen vielleicht milde stimmte. Denn mit dem Erscheinen des Bosses, war Antares klar geworden, heute Abend würde er nicht darum herum kommen, sein Fehlen erklären zu müssen. Fiel ja in einer gewöhnlichen Bar schon auf, wenn jemand unerlaubte dem Arbeitsplatz fern blieb. Hier aber war es nochmal etwas anderes.
Und als verfügte er mit einem Mal über die Gabe des Hellsehens, erschien besagter, teuflischer Chef dann auch alsbald an seinem Tresen. Dem Hexer war es vollkommen egal, was dieser für eine Show mit den Frauen abzog und das diese schlagartig das Interesse an ihm verloren um wie die Kletten an Mammon hingen. Für ihn war nur das Trinkgeld wichtig gewesen und das Drumherum. Jeder sollte sich hier wohl fühlen. So oder so ähnlich war doch das Motto des Clubs, oder? Zumindest bildete Antares sich ein, dies mal so gehört zu haben und es war ja auch nichts falsch daran. Sollten die Frauen eben ein bisschen Spaß mit dem Sohn des Teufels haben. Der selber schien ja auch nicht abgeneigt zu sein. Arbeitsemsig, wie Antares ja eigentlich war, begann der Dunkelhaarige gerade damit den Shaker zu schütteln um die Zutaten zu verteilen, die er eben noch dort hineinmischte. Denn ja, seinen Job nahm er durchaus ernst. Wenn nicht gerade die Sicherheit eines kleinen Mädchens auf dem Spiel stand. Doch anstatt, dass er hier weiterhin ein gutes Bild abgeben könnte und am Ende vielleicht sogar die Plakette, Mitarbeiter des Monats ergatterte, wurde er abgezogen.
Doch auch Antares wusste, wann es besser war, die Klappe zu halten. Kam nicht oft vor, aber hin und wieder dann doch. Das hier war so ein Moment. Also übergab er den Shaker an einen seiner Kollegen und dackelte im Anschluss hinter Mammon her. Er mochte es nicht, einen so direkten Befehl zu bekommen. Lieber waren ihm Möglichkeiten, über die man nachdenken konnte und eventuell auch anders entscheiden. Aber wie eben schon erwähnt. Es gab Situationen in denen war es besser die Schnauze zu halten und das zu tun, was von einem verlangt wurde. Und Antares wollte diesen Job behalten. Da mussten kleinere Opfer gebracht werden.
Beim Aufzug, der ins Allerheiligste oder ins teuflisch Gute (welche Bezeichnung passte hier eigentlich?) führte, blieb sein Chef stehen und so auch Antares. Als Mammon sich zu ihm umdrehte, konnte der Hexer gerade noch verhindern mit den Augen zu rollen. Klar, der Nächste, der ihn mit liebevollen Spitznahmen zupflasterte. Sollte er Mammon die Nummer von Syrena geben, damit sie sich austauschen konnten? Sollte ja am Ende für niemanden langweilig werden. Aber gut, zurück zum Ernst der Lage.
Antares antwortete nicht sofort. Was dieses Mal ausnahmsweise nichts mit Unwillen zu tun hatte, sondern weil er seine Worte überdachte. Lügen kam nicht in Frage. Wollte er auch gar nicht. Er stand zu seiner Sache. Allerdings wusste er auch von der kurzen Aufmerksamkeitsspanne seines Chefs, wenn irgendwie auch nur ansatzweise Mitgefühl für Andere mit dabei war oder gar sowas wie Hilfsbereitschaft. Und irgendwie lief seine Aktion aber doch genau auf so etwas hinaus. Am aller schlimmsten dabei war wohl, es sprang am Ende kein Gewinn für niemanden heraus. Außer vielleicht für das kleine Mädchen, welches nun in Sicherheit war. Tja, nun konnte er also lange Ausreden erfinden oder er erschlug seinen Gegenüber mit der Wahrheit.
"Vorgestern hat hier im Club eine Dämonin, die im Auftrag von Wolfram und Hart arbeitet, an eine von deren Mitarbeiterinnen eine magische Münze ausgehändigt, mit deren Hilfe man einen Menschen mit besonderen Fähigkeiten finden konnte. Deswegen musste ich verhindern, dass dieses Person den Häschern von Wolfram und Hart in die Hände fiel." Gut, soweit so wahr. Zwar aufs nötigste komprimiert und vereinfacht, aber keine Lüge.
"Und da dieser Deal während meiner Schicht stattfand, musste ich schnell handeln." Kam dann nun auch noch die Erklärung für sein Fehlen hinterher. Während der ganzen Zeit, blickte Antares seinem Gegenüber direkt in die Augen. Weder war er ein Feigling, noch sollte man ihm nachsagen, er wäre unehrlich. Wenn das zutraf, dann nur, weil es einen zwingenden Grund dafür gab. Jetzt und hier war dem nicht so.
Und als verfügte er mit einem Mal über die Gabe des Hellsehens, erschien besagter, teuflischer Chef dann auch alsbald an seinem Tresen. Dem Hexer war es vollkommen egal, was dieser für eine Show mit den Frauen abzog und das diese schlagartig das Interesse an ihm verloren um wie die Kletten an Mammon hingen. Für ihn war nur das Trinkgeld wichtig gewesen und das Drumherum. Jeder sollte sich hier wohl fühlen. So oder so ähnlich war doch das Motto des Clubs, oder? Zumindest bildete Antares sich ein, dies mal so gehört zu haben und es war ja auch nichts falsch daran. Sollten die Frauen eben ein bisschen Spaß mit dem Sohn des Teufels haben. Der selber schien ja auch nicht abgeneigt zu sein. Arbeitsemsig, wie Antares ja eigentlich war, begann der Dunkelhaarige gerade damit den Shaker zu schütteln um die Zutaten zu verteilen, die er eben noch dort hineinmischte. Denn ja, seinen Job nahm er durchaus ernst. Wenn nicht gerade die Sicherheit eines kleinen Mädchens auf dem Spiel stand. Doch anstatt, dass er hier weiterhin ein gutes Bild abgeben könnte und am Ende vielleicht sogar die Plakette, Mitarbeiter des Monats ergatterte, wurde er abgezogen.
Doch auch Antares wusste, wann es besser war, die Klappe zu halten. Kam nicht oft vor, aber hin und wieder dann doch. Das hier war so ein Moment. Also übergab er den Shaker an einen seiner Kollegen und dackelte im Anschluss hinter Mammon her. Er mochte es nicht, einen so direkten Befehl zu bekommen. Lieber waren ihm Möglichkeiten, über die man nachdenken konnte und eventuell auch anders entscheiden. Aber wie eben schon erwähnt. Es gab Situationen in denen war es besser die Schnauze zu halten und das zu tun, was von einem verlangt wurde. Und Antares wollte diesen Job behalten. Da mussten kleinere Opfer gebracht werden.
Beim Aufzug, der ins Allerheiligste oder ins teuflisch Gute (welche Bezeichnung passte hier eigentlich?) führte, blieb sein Chef stehen und so auch Antares. Als Mammon sich zu ihm umdrehte, konnte der Hexer gerade noch verhindern mit den Augen zu rollen. Klar, der Nächste, der ihn mit liebevollen Spitznahmen zupflasterte. Sollte er Mammon die Nummer von Syrena geben, damit sie sich austauschen konnten? Sollte ja am Ende für niemanden langweilig werden. Aber gut, zurück zum Ernst der Lage.
Antares antwortete nicht sofort. Was dieses Mal ausnahmsweise nichts mit Unwillen zu tun hatte, sondern weil er seine Worte überdachte. Lügen kam nicht in Frage. Wollte er auch gar nicht. Er stand zu seiner Sache. Allerdings wusste er auch von der kurzen Aufmerksamkeitsspanne seines Chefs, wenn irgendwie auch nur ansatzweise Mitgefühl für Andere mit dabei war oder gar sowas wie Hilfsbereitschaft. Und irgendwie lief seine Aktion aber doch genau auf so etwas hinaus. Am aller schlimmsten dabei war wohl, es sprang am Ende kein Gewinn für niemanden heraus. Außer vielleicht für das kleine Mädchen, welches nun in Sicherheit war. Tja, nun konnte er also lange Ausreden erfinden oder er erschlug seinen Gegenüber mit der Wahrheit.
"Vorgestern hat hier im Club eine Dämonin, die im Auftrag von Wolfram und Hart arbeitet, an eine von deren Mitarbeiterinnen eine magische Münze ausgehändigt, mit deren Hilfe man einen Menschen mit besonderen Fähigkeiten finden konnte. Deswegen musste ich verhindern, dass dieses Person den Häschern von Wolfram und Hart in die Hände fiel." Gut, soweit so wahr. Zwar aufs nötigste komprimiert und vereinfacht, aber keine Lüge.
"Und da dieser Deal während meiner Schicht stattfand, musste ich schnell handeln." Kam dann nun auch noch die Erklärung für sein Fehlen hinterher. Während der ganzen Zeit, blickte Antares seinem Gegenüber direkt in die Augen. Weder war er ein Feigling, noch sollte man ihm nachsagen, er wäre unehrlich. Wenn das zutraf, dann nur, weil es einen zwingenden Grund dafür gab. Jetzt und hier war dem nicht so.

