26.09.2026, 22:36
So sehr Syrena wohl ihren eigenen Worten zuhörte, umso mehr genoss es Antares sie mit Schweigen zu strafen. Er würde ganz sicherlich nicht anfangen ausgerechnet jetzt zu erklären, dass die Hexe tatsächlich und unumstößlich falsch lag. Sie kannte nicht die ganze Wahrheit. Das tat niemand. Und würde auch niemand. Nicht mal sie mit ihrem Brechreiz auslösendem Liebreiz brachte ihn dazu, ihr diese Wahrheit zu beichten. Sollte sie ihn weiterhin für die falschen Gründe hassen, das war ihm ganz Recht. So blieb sie auf Abstand und alles was sie für ihn übrig hatte, war Abscheu. Damit konnte er besser leben als mit irgend einer Art von Mitleid. Was würde passieren, wenn Syrena die Wahrheit kannte? Würde sie den Fluch von ihm nehmen, zusammen mit lauter entschuldigenden Worten? Würden sie am Ende gar so etwas wie Frieden schließen? Wohl kaum. Schließlich käme es sicherlich dem Urknall gleich, würde sie eines Tages herausfinden, wer einen der roten Edelsteine von Amys Grabstein genommen hatte. Aber es überstieg die Vorstellungskraft von Syrena zu glauben, er würde ebenfalls dorthin kommen. Schließlich war er auch am Tag der Beerdigung dort. Weit entfernt, hinter einem Baum versteckend, wie ein Dieb. Es war erniedrigend, doch für Amy hatte er dies auf sich genommen. Sie sollte nicht dort sein. Immer wieder war ihm dieser Gedanke durch den Kopf gegangen und hinter der schwarzen Sonnenbrille, die er trug, waren die rotgeweinten Augen versteckt. Als er von ihrem Tod erfuhr, war Antares zusammengebrochen. Wäre ein wahrer Augenschmaus für die Brünette hier am Tisch gewesen. Es war das erste Mal, dass er ungehemmt weinte und sogar einen ziemlich wichtigen Deal sausen ließ. Zwei Tage verließ er daraufhin nicht die Wohnung und gab sich der Trauer voll und ganz hin. Und dann stand er dort, in schwarz, mit Sonnenbrille und dunkler Basecap hinter einem Baum. Mehrere Reihen von der Zeremonie entfernt und krallte sich mit so viel Verzweiflung an der Rinde des Baumes fest, das seine Fingerkuppen bluteten.
Aber all das blieb vor Syrena verborgen. Für sie blieb er der Mistkerl, als den er sich seither gab. Und ihr gegenüber ganz besonders. Sie hatte ihm eine Art von Gewalt angetan, die erst einmal ihres Gleichen suchte und dennoch saß sie mit ihrer selbstgefälligen Art nun in seiner Wohnung und glaubte im Recht zu sein. Wenn er sie nur anfasste, drohte sie ihm mit dem Schlimmsten. Aber ihr Fluch war gerechtfertigt. Selbst als er diesen für seine andere Nebentätigkeit erwähnte, fand sie noch eine Gelegenheit ihn zu demütigen. Aber auch das ließ der Dunkelhaarige einfach geschehen. Sie kannte ihn nicht und nachdem dieser Abend vorüber war, oder besser gesagt Maisie in Sicherheit, würden sich ihre Wege wieder trennen.
Da war es dann ganz gut, dass sie ihm mit der Münze eine weitere Steilvorlage gab. Bevor er ein weiteres Mal von einem seiner Hühnchenstücke abbiss, schnaubte er belustigt. "Was, willst du die Münze das Klo hinunter spülen?" Er kaute genüsslich und ließ den Blick des Todes auf sich ruhen. "Du schaffst nie, die Münze zu zerstören, solange Maisie hier ist. Du konntest dir vielleicht die Kugeln heraus holen aber mal so unter uns, du sahst vorhin aus, wie schonmal gegessen, als du wieder zurück gekommen bist. Also mach mir nichts vor. Du brauchst dabei Hilfe." Er sah in seine Box und stellte fest, dass tatsächlich schon alles aufgefuttert war. "Das Einzige, bei dem ich dir zustimmen kann ist, dass die Münze zerstört werden muss, bevor Maisie irgendwohin geht.
Damit wäre dieses Thema dann wohl erledigt gewesen und vielleicht, ganz vielleicht hätte er einen Moment der Ruhe genießen können. Antares steckte die Essstäbchen in die Box und stellte diese auf den Tisch zurück. Im Anschluss schnappte er sich die Bierflasche, die er sich aus dem Kühlschrank nahm, als er für die Kleine ein Wasser einschenkte. Syrena konnte entweder verdursten oder bei dem Versuch, ihn ebenfalls um etwas zu Trinken zu bitten, daran krepieren. Doch es wurde nichts damit, einen Schluck zu nehmen, denn dann kam das Tauben-Thema auf. Verdammter Ast, die Kleine nahm auch alles mit, was sie bekommen konnte. Und warum eigentlich nur von ihm, kam es Antares in den Sinn. War die Magie von Syrena zu düster, sodass die nur unterdrückt wurde? Aber seine war kindgerechter? Maisie schien eine gewisse Begeisterung daran zu finden, mit der Taube zu 'kommunizieren'. Klar das war auch mega spannend. Antares wusste nur zu gut, wie er sich das erste Mal dabei fühlte. Und auch, dass er nach seinem ersten Flug durch die Augen eines Vogels, danach erstmal zehn Minuten flach am Boden lag, weil sich alles um ihn herum drehte und er fürchtete, wenn er sich bewegte, müsste er sich übergeben. Es war nämlich etwas ganz anderes, in einem Flugzeug zu sitzen und die Erde unter sich zurück zu lassen oder bei einer Kamikaze-Amsel mitzufliegen und alles life mitzuerleben. Denn leider hatte er sich für seinen ersten Versuch genau so ein durchgeknalltes Exemplar ausgesucht. Was aber auch erklärbar war. Je geringer der willentliche Widerstand des Tieres war, umso leichter fiel es diesen zu übernehmen und damals war er noch nicht so geübt darin wie heute.
Die Bierflasche noch immer in der Hand haltend, trat Miss Weltuntergangs-Verschwörerin auf ihn zu. Antares sah zu ihr auf. "Jetzt ruinier dir mal nicht gleich das Seidenhöschen. Das ist kein Problem. Es ist Maisie selber. Sie kontrolliert den Vogel." Bewusst langsam und damit provozierend, lehnte Antares sich zur Seite, fasste vielleicht einen Ticken absichtlich zu nahe an Syreans Hüfte vorbei zu einem Regal, welches direkt neben dem Sessel stand, in dem er saß und nahm eine Fernbedienung hervor. Nachdem er den Knopf betätigte, senkte sich eine Jalousie über die ganze Fensterfront herab. Maisie blinzelte mit einem Mal, genau in dem Moment, als sie merkte, die Verbindung riss endgültig ab. "Zufrieden?" Diese Frage galt Syrena.
Dann brachte sie an, die Münze heute, besser gesagt jetzt noch vernichten zu wollen. Halleluja es gab mal einen Gedanken, bei dem sie sich beide einig waren. Und natürlich wollte sie das im Alleingang machen, bevor sie schon wieder von ihm wissen wollte, was zu tun war. Klar! Man sollte ja nun handeln und nicht nur blöde Sprüche reißen. Also war wieder sein Beitrag gefragt. "So wie ich vorhin meinte. Du kannst das nicht alleine." Er nahm nun endlich den Schluck aus der Flasche und stellte diese im Anschluss wieder auf den Tisch.
Maisies Blick war ihm ebenfalls aufgefallen aber er überließ es ihrer besten Freundin dies zu erklären. Syrena besaß ja so großes Einfühlvermögen. Aber erstaunlicherweise tat sie dieses eine Mal das Richtige. Sie blieb nahe genug bei der Wahrheit. "Aber der Vogel?"
Gut, das war nun sein Stichwort. Antares stand auf, kam um den Tisch herum und kniete sich vor die dort sitzende Maisie. "Dem geht´s gut. Der hat dich nur so angesehen, weil du ihm das gesagt hast." "Hab ich gar nicht!" Kam es verteidigend von ihrer Seite. Antares schmunzelte, denn im Gegensatz zu Syrena mochte er Kinder. Amy und er hatten sich sogar schon im Spaß darüber unterhalten, wie viele sie später mal zusammen haben wollten. Und ob sie ihnen an Halloween kleine Besen kaufen sollten. Okay, zugegeben, das war seine Idee aber Amy hatte so herrlich darüber lachen können. "Weißt du noch, was dir deine Freundin hier zu Beginn erzählt hat? Das du etwas besonderes kannst? Du unterdrückst unsere Magie. Und scheinbar gefällt dir meine so gut, dass du sie dir ein klein bisschen ausleihst." Maisie sah ihn mit großen Augen an und drückte ihr Faultier wieder an sich. "Als ich dir vorhin von meiner Freundin erzählte, da hast du unumstößlich zu Syrena gesagt, dass ich traurig war. Weil du es gespürt hast. Hier drinnen." Er tippte ihr mit dem Zeigefinger leicht gegen die Brust. Die Kleine nickte. "Das ist von mir. Ich spüre sowas nämlich auch. Ob jemand traurig ist oder wütend." "Oh..." Kam es nur von ihrer Seite. "Und der Vogel? Bei dem habe ich nichts gespürt." Antares sah nun zu Syrena auf, die ja irgendwo auch noch da war und das alles zwangsläufig mithörte. Ach scheiß drauf, dachte er sich. Dann sollte sie das eben erfahren. Was konnte sie schon damit anstellen, außer sich auch darüber lustig machen?
"Nein, bei dem Vogel hast du nicht gespürt ob er traurig ist. Aber als du ihn gesehen hast, habt ihr eine Art Verbindung aufgebaut. Als du den Kopf geneigt hast, hat er es nachgemacht, weil du das wolltest. Unbewusst zwar aber er hat es gespürt." Maisie schien langsam zu verstehen. "Dann kannst du die Tiere alles machen lassen was sie wollen?" Antares schmunzelte. "Alles nicht, aber vieles, ja. Ein Trick ist besonders cool." Nun beugte er sich vor und flüsterte Maisie ins Ohr, was der Zauber noch konnte. Diese sah ihn daraufhin beeindruckt an. "Woah, cool." Antares zwinkerte ihr zu und stellte sich dann wieder hin. "Jetzt iss noch ein paar von den Nudeln bevor sie ganz kalt werden. Syrena und ich schauen uns kurz die Münze an und kommen dann wieder zu dir. Wenn du willst, kannst du ein bisschen fern sehen." Er holte ihr die Fernbedingung vom Regal und legte sie auf den Tisch.
Und wie er sich zu besagter Hexe umwandte, schien es als hätte man wieder einen Schalter umgelegt. Weg war der freundliche Ausdruck in seinen braunen Augen, sowie das Schmunzeln um seine Mundwinkel. "Nach dir." Er deutete in Richtung des Badezimmers. Nach Syrena schloss er die Türe und lehnte sich dann mit dem Rücken dagegen, als er ein schwaches aber spürbares Echo des Fluches spürte, der wieder da war. Es fühlte sich beschissen an. Selbst der Edelstein an seiner Kette begann sich wieder dunkler zu verfärben. Noch nicht gänzlich das satte Schwarz, welches er für gewöhnlich besaß, aber deutlich sichtbarer.
Aber alle negativen Einwirkungen mussten nun hinten anstehen. Sein Blick, den Syrena von ihm bekam, konnte kaum deutlicher 'Halt die Klappe' rufen. Die Münze zu zerstören blieb oberste Priorität. "Also, wie willst du es anstellen?" Bei magischen Objekten, vor allem denjenigen, die mit einem Zauber oder Fluch belegt waren, war sie ja die Expertin.
Aber all das blieb vor Syrena verborgen. Für sie blieb er der Mistkerl, als den er sich seither gab. Und ihr gegenüber ganz besonders. Sie hatte ihm eine Art von Gewalt angetan, die erst einmal ihres Gleichen suchte und dennoch saß sie mit ihrer selbstgefälligen Art nun in seiner Wohnung und glaubte im Recht zu sein. Wenn er sie nur anfasste, drohte sie ihm mit dem Schlimmsten. Aber ihr Fluch war gerechtfertigt. Selbst als er diesen für seine andere Nebentätigkeit erwähnte, fand sie noch eine Gelegenheit ihn zu demütigen. Aber auch das ließ der Dunkelhaarige einfach geschehen. Sie kannte ihn nicht und nachdem dieser Abend vorüber war, oder besser gesagt Maisie in Sicherheit, würden sich ihre Wege wieder trennen.
Da war es dann ganz gut, dass sie ihm mit der Münze eine weitere Steilvorlage gab. Bevor er ein weiteres Mal von einem seiner Hühnchenstücke abbiss, schnaubte er belustigt. "Was, willst du die Münze das Klo hinunter spülen?" Er kaute genüsslich und ließ den Blick des Todes auf sich ruhen. "Du schaffst nie, die Münze zu zerstören, solange Maisie hier ist. Du konntest dir vielleicht die Kugeln heraus holen aber mal so unter uns, du sahst vorhin aus, wie schonmal gegessen, als du wieder zurück gekommen bist. Also mach mir nichts vor. Du brauchst dabei Hilfe." Er sah in seine Box und stellte fest, dass tatsächlich schon alles aufgefuttert war. "Das Einzige, bei dem ich dir zustimmen kann ist, dass die Münze zerstört werden muss, bevor Maisie irgendwohin geht.
Damit wäre dieses Thema dann wohl erledigt gewesen und vielleicht, ganz vielleicht hätte er einen Moment der Ruhe genießen können. Antares steckte die Essstäbchen in die Box und stellte diese auf den Tisch zurück. Im Anschluss schnappte er sich die Bierflasche, die er sich aus dem Kühlschrank nahm, als er für die Kleine ein Wasser einschenkte. Syrena konnte entweder verdursten oder bei dem Versuch, ihn ebenfalls um etwas zu Trinken zu bitten, daran krepieren. Doch es wurde nichts damit, einen Schluck zu nehmen, denn dann kam das Tauben-Thema auf. Verdammter Ast, die Kleine nahm auch alles mit, was sie bekommen konnte. Und warum eigentlich nur von ihm, kam es Antares in den Sinn. War die Magie von Syrena zu düster, sodass die nur unterdrückt wurde? Aber seine war kindgerechter? Maisie schien eine gewisse Begeisterung daran zu finden, mit der Taube zu 'kommunizieren'. Klar das war auch mega spannend. Antares wusste nur zu gut, wie er sich das erste Mal dabei fühlte. Und auch, dass er nach seinem ersten Flug durch die Augen eines Vogels, danach erstmal zehn Minuten flach am Boden lag, weil sich alles um ihn herum drehte und er fürchtete, wenn er sich bewegte, müsste er sich übergeben. Es war nämlich etwas ganz anderes, in einem Flugzeug zu sitzen und die Erde unter sich zurück zu lassen oder bei einer Kamikaze-Amsel mitzufliegen und alles life mitzuerleben. Denn leider hatte er sich für seinen ersten Versuch genau so ein durchgeknalltes Exemplar ausgesucht. Was aber auch erklärbar war. Je geringer der willentliche Widerstand des Tieres war, umso leichter fiel es diesen zu übernehmen und damals war er noch nicht so geübt darin wie heute.
Die Bierflasche noch immer in der Hand haltend, trat Miss Weltuntergangs-Verschwörerin auf ihn zu. Antares sah zu ihr auf. "Jetzt ruinier dir mal nicht gleich das Seidenhöschen. Das ist kein Problem. Es ist Maisie selber. Sie kontrolliert den Vogel." Bewusst langsam und damit provozierend, lehnte Antares sich zur Seite, fasste vielleicht einen Ticken absichtlich zu nahe an Syreans Hüfte vorbei zu einem Regal, welches direkt neben dem Sessel stand, in dem er saß und nahm eine Fernbedienung hervor. Nachdem er den Knopf betätigte, senkte sich eine Jalousie über die ganze Fensterfront herab. Maisie blinzelte mit einem Mal, genau in dem Moment, als sie merkte, die Verbindung riss endgültig ab. "Zufrieden?" Diese Frage galt Syrena.
Dann brachte sie an, die Münze heute, besser gesagt jetzt noch vernichten zu wollen. Halleluja es gab mal einen Gedanken, bei dem sie sich beide einig waren. Und natürlich wollte sie das im Alleingang machen, bevor sie schon wieder von ihm wissen wollte, was zu tun war. Klar! Man sollte ja nun handeln und nicht nur blöde Sprüche reißen. Also war wieder sein Beitrag gefragt. "So wie ich vorhin meinte. Du kannst das nicht alleine." Er nahm nun endlich den Schluck aus der Flasche und stellte diese im Anschluss wieder auf den Tisch.
Maisies Blick war ihm ebenfalls aufgefallen aber er überließ es ihrer besten Freundin dies zu erklären. Syrena besaß ja so großes Einfühlvermögen. Aber erstaunlicherweise tat sie dieses eine Mal das Richtige. Sie blieb nahe genug bei der Wahrheit. "Aber der Vogel?"
Gut, das war nun sein Stichwort. Antares stand auf, kam um den Tisch herum und kniete sich vor die dort sitzende Maisie. "Dem geht´s gut. Der hat dich nur so angesehen, weil du ihm das gesagt hast." "Hab ich gar nicht!" Kam es verteidigend von ihrer Seite. Antares schmunzelte, denn im Gegensatz zu Syrena mochte er Kinder. Amy und er hatten sich sogar schon im Spaß darüber unterhalten, wie viele sie später mal zusammen haben wollten. Und ob sie ihnen an Halloween kleine Besen kaufen sollten. Okay, zugegeben, das war seine Idee aber Amy hatte so herrlich darüber lachen können. "Weißt du noch, was dir deine Freundin hier zu Beginn erzählt hat? Das du etwas besonderes kannst? Du unterdrückst unsere Magie. Und scheinbar gefällt dir meine so gut, dass du sie dir ein klein bisschen ausleihst." Maisie sah ihn mit großen Augen an und drückte ihr Faultier wieder an sich. "Als ich dir vorhin von meiner Freundin erzählte, da hast du unumstößlich zu Syrena gesagt, dass ich traurig war. Weil du es gespürt hast. Hier drinnen." Er tippte ihr mit dem Zeigefinger leicht gegen die Brust. Die Kleine nickte. "Das ist von mir. Ich spüre sowas nämlich auch. Ob jemand traurig ist oder wütend." "Oh..." Kam es nur von ihrer Seite. "Und der Vogel? Bei dem habe ich nichts gespürt." Antares sah nun zu Syrena auf, die ja irgendwo auch noch da war und das alles zwangsläufig mithörte. Ach scheiß drauf, dachte er sich. Dann sollte sie das eben erfahren. Was konnte sie schon damit anstellen, außer sich auch darüber lustig machen?
"Nein, bei dem Vogel hast du nicht gespürt ob er traurig ist. Aber als du ihn gesehen hast, habt ihr eine Art Verbindung aufgebaut. Als du den Kopf geneigt hast, hat er es nachgemacht, weil du das wolltest. Unbewusst zwar aber er hat es gespürt." Maisie schien langsam zu verstehen. "Dann kannst du die Tiere alles machen lassen was sie wollen?" Antares schmunzelte. "Alles nicht, aber vieles, ja. Ein Trick ist besonders cool." Nun beugte er sich vor und flüsterte Maisie ins Ohr, was der Zauber noch konnte. Diese sah ihn daraufhin beeindruckt an. "Woah, cool." Antares zwinkerte ihr zu und stellte sich dann wieder hin. "Jetzt iss noch ein paar von den Nudeln bevor sie ganz kalt werden. Syrena und ich schauen uns kurz die Münze an und kommen dann wieder zu dir. Wenn du willst, kannst du ein bisschen fern sehen." Er holte ihr die Fernbedingung vom Regal und legte sie auf den Tisch.
Und wie er sich zu besagter Hexe umwandte, schien es als hätte man wieder einen Schalter umgelegt. Weg war der freundliche Ausdruck in seinen braunen Augen, sowie das Schmunzeln um seine Mundwinkel. "Nach dir." Er deutete in Richtung des Badezimmers. Nach Syrena schloss er die Türe und lehnte sich dann mit dem Rücken dagegen, als er ein schwaches aber spürbares Echo des Fluches spürte, der wieder da war. Es fühlte sich beschissen an. Selbst der Edelstein an seiner Kette begann sich wieder dunkler zu verfärben. Noch nicht gänzlich das satte Schwarz, welches er für gewöhnlich besaß, aber deutlich sichtbarer.
Aber alle negativen Einwirkungen mussten nun hinten anstehen. Sein Blick, den Syrena von ihm bekam, konnte kaum deutlicher 'Halt die Klappe' rufen. Die Münze zu zerstören blieb oberste Priorität. "Also, wie willst du es anstellen?" Bei magischen Objekten, vor allem denjenigen, die mit einem Zauber oder Fluch belegt waren, war sie ja die Expertin.

