[Lilith - Kisai: Devil's Balcony]
"Für jemanden, der den großen Auftritt so sehr liebt, sind die Anzüge und Stecktücher einfach traurig beschränkend", entgegnete sie gelassen. Was nicht bedeutete, dass Mammon sich kleiden sollte wie eine Discokugel - das fehlte dieser Show definitiv nicht -, aber ein klein wenig Einfallsreichtum... die Möglichkeiten waren endlos. Es gab so viele Designer in dieser Zeitrechnung der Menschen, die interessante Konzepte verfolgten, Regeln brachen, mit der Binärität der Geschlechter spielten. Nichts davon machte er sich zu eigen. Andererseits hatte er ja nicht einmal einen guten Schneider parat gehabt, bis sie ihm die Nummer von ihrer kürzlich gegeben hatte. Womöglich brauchte er auch einfach ihre Hilfe.
"Wir wissen beide, dass er sich dort unten nicht weniger wohl fühlen würde, wenn er nackt wäre." Körper waren Körper, die Pflicht von Kleidung in der Öffentlichkeit war etwas, das die Menschen entwickelt und sich gegenseitig auferlegt hatten. Mammon war niemand, der ein gewisses Outfit brauchte, um sein Selbstbewusstsein zu stärken.
Inzwischen war er von vier Tänzerinnen umgeben, die ihn so umgarnten, wie ein Großteil des Publikums es wahrscheinlich gern ebenfalls getan hätte. Das musste man ihm lassen - anmutig bewegen lag ihm gut. Sinnliche Verführung war sein Ding... musste wohl am guten Teil seiner Gene liegen.
Gerade wollte Lilith mutmaßen, warum alle vier seiner Tänzer weiblich waren - sie hatte die Theorie, dass Mammon womöglich doch auf einer Ebene Angst hatte, dass ihm jemand das Rampenlicht stahl - aber sie wurde abgelenkt davon, dass Kisai begann, mit den Fingern ihre Wirbelsäule entlang zu fahren. Beiläufig eigentlich, aber... die Rückseite ihres Outfits bestand quasi nur aus Spitze und feinem Tüll, sodass sie seine Berührung mehr oder weniger direkt auf ihrer Haut fühlte.
"Mhh..." Der Gedanke verflüchtigte sich, aber Lilith kümmerte sich auch nicht weiter darum. Stattdessen legte sie ihre Hände auf der Balkonbrüstung ab, um sich ein paar Sekunden lang einfach all den neuen Empfindungen hinzugeben, die sie hatte.
"Für jemanden, der den großen Auftritt so sehr liebt, sind die Anzüge und Stecktücher einfach traurig beschränkend", entgegnete sie gelassen. Was nicht bedeutete, dass Mammon sich kleiden sollte wie eine Discokugel - das fehlte dieser Show definitiv nicht -, aber ein klein wenig Einfallsreichtum... die Möglichkeiten waren endlos. Es gab so viele Designer in dieser Zeitrechnung der Menschen, die interessante Konzepte verfolgten, Regeln brachen, mit der Binärität der Geschlechter spielten. Nichts davon machte er sich zu eigen. Andererseits hatte er ja nicht einmal einen guten Schneider parat gehabt, bis sie ihm die Nummer von ihrer kürzlich gegeben hatte. Womöglich brauchte er auch einfach ihre Hilfe.
"Wir wissen beide, dass er sich dort unten nicht weniger wohl fühlen würde, wenn er nackt wäre." Körper waren Körper, die Pflicht von Kleidung in der Öffentlichkeit war etwas, das die Menschen entwickelt und sich gegenseitig auferlegt hatten. Mammon war niemand, der ein gewisses Outfit brauchte, um sein Selbstbewusstsein zu stärken.
Inzwischen war er von vier Tänzerinnen umgeben, die ihn so umgarnten, wie ein Großteil des Publikums es wahrscheinlich gern ebenfalls getan hätte. Das musste man ihm lassen - anmutig bewegen lag ihm gut. Sinnliche Verführung war sein Ding... musste wohl am guten Teil seiner Gene liegen.
Gerade wollte Lilith mutmaßen, warum alle vier seiner Tänzer weiblich waren - sie hatte die Theorie, dass Mammon womöglich doch auf einer Ebene Angst hatte, dass ihm jemand das Rampenlicht stahl - aber sie wurde abgelenkt davon, dass Kisai begann, mit den Fingern ihre Wirbelsäule entlang zu fahren. Beiläufig eigentlich, aber... die Rückseite ihres Outfits bestand quasi nur aus Spitze und feinem Tüll, sodass sie seine Berührung mehr oder weniger direkt auf ihrer Haut fühlte.
"Mhh..." Der Gedanke verflüchtigte sich, aber Lilith kümmerte sich auch nicht weiter darum. Stattdessen legte sie ihre Hände auf der Balkonbrüstung ab, um sich ein paar Sekunden lang einfach all den neuen Empfindungen hinzugeben, die sie hatte.

