02.04.2026, 22:34
Oh natürlich hatte er es gekonnt ignoriert. Es mochte gern den Anschein haben, dass er gewisse Dinge nicht mitbekam, aber meist war es einfach nur, weil er sie gekonnt ignoriert hatte oder es eben in seine Wahrheit verwandelt hatte. Mammon hatte es doch vorhin schon erklärt, wie er mit gewissen Dingen umging. Vielleicht hatte er seine Lektion nicht gelernt und war deshalb nicht wieder in der Hölle, aber was war, wenn er es mittlerweile auch gar nicht mehr wollte? Das hier war ein Schlaraffenland für Mammon. Er konnte sich seiner Begierde voll und ganz hingeben, ohne viel dafür zu tun und er konnte seiner Leidenschaft dem Singen und Spielen auf dem Piano nachgehen. Die Leute kamen freiwillig zu ihm, um zum Beispiel Gefallen erfüllt zu bekommen. Gefallen, die dazu führten, dass sie dann in seiner Schuld standen oder aber sie wollten einfach nur so Spaß im Club haben und gingen mit weniger Geld aus dem Club wieder heraus. Also… wieso sollte er dann wieder zurück in die Hölle wollen?
Und wenn man dann im Gegenzug Lilith so betrachtete. Vermutlich Daddys Liebling, zumindest, wenn man Mammon fragte. Sie war ein reinrassiger Engel. Hatte viel Verantwortung bekommen und man konnte sie schon als rechte Hand des Teufels bezeichnen. Tja und was hatte ihr das gebracht sich an die Spielregeln zu halten? Oh, gar nichts! Also wieso anstrengen, wenn es doch nichts brachte?
Lilith blätterte zwar in seinem Ordner herum, blieb bei der einen oder andere Seite etwas länger hängen, hatte zu den Feuertänzer*innen Fragen, aber schlussendlich… schlussendlich klappte sie den Ordner zu und ließ diesen auf den Beistelltisch fallen. Die anfängliche Lust auf Sex oder zumindest darüber zu reden, war wohl verflogen. Ok, irgendwo verständlich, auch wenn das für Mammon alles andere als verständlich war. Sex war eines der schönsten Dinge auf dieser Welt. Wie konnte man da nur nicht daran denken wollen oder gar als Letztes, wie Lilith hier meinte? Ja, etwas unverständlich. Nur, weil man sich nicht bewegen konnte, gab es doch dennoch Möglichkeiten. Aber gut, wenn sie nicht mehr wollte, dann musste eben ein anderes Thema herhalten. Mammon jedenfalls füllte sich sein Glas erneut und schenkte auch Lilith nach und trank danach auch schon einen Schluck, ehe das Glas wieder auf dem Tisch landete. Wie er vorhin schon meinte, dauerte es um einiges länger, bis die Wirkung von Alkohol bei ihnen einsetzte. “Also gut, was ist dann dein erster Gedanke?” Fragte er seine Schwester, ehe er schon seine Theorien äußerte, was er vermutete. “Wie lang du mit diesen beschissenen Schmerzen dich herumschlagen musst? Wie du diese beschissenen Gefühle wieder los wirst? Ob sie das Unmögliche schafft? Ob es überhaupt funktioniert, selbst wenn sie es schafft einen Engel zu finden, der dieses hohe Risiko eingehen würde?” Ob es einer dieser Gedanke war? Nicht gerade Mammons erste Gedanken, aber Lilith war ja in dieser Sache anders.
Und wenn man dann im Gegenzug Lilith so betrachtete. Vermutlich Daddys Liebling, zumindest, wenn man Mammon fragte. Sie war ein reinrassiger Engel. Hatte viel Verantwortung bekommen und man konnte sie schon als rechte Hand des Teufels bezeichnen. Tja und was hatte ihr das gebracht sich an die Spielregeln zu halten? Oh, gar nichts! Also wieso anstrengen, wenn es doch nichts brachte?
Lilith blätterte zwar in seinem Ordner herum, blieb bei der einen oder andere Seite etwas länger hängen, hatte zu den Feuertänzer*innen Fragen, aber schlussendlich… schlussendlich klappte sie den Ordner zu und ließ diesen auf den Beistelltisch fallen. Die anfängliche Lust auf Sex oder zumindest darüber zu reden, war wohl verflogen. Ok, irgendwo verständlich, auch wenn das für Mammon alles andere als verständlich war. Sex war eines der schönsten Dinge auf dieser Welt. Wie konnte man da nur nicht daran denken wollen oder gar als Letztes, wie Lilith hier meinte? Ja, etwas unverständlich. Nur, weil man sich nicht bewegen konnte, gab es doch dennoch Möglichkeiten. Aber gut, wenn sie nicht mehr wollte, dann musste eben ein anderes Thema herhalten. Mammon jedenfalls füllte sich sein Glas erneut und schenkte auch Lilith nach und trank danach auch schon einen Schluck, ehe das Glas wieder auf dem Tisch landete. Wie er vorhin schon meinte, dauerte es um einiges länger, bis die Wirkung von Alkohol bei ihnen einsetzte. “Also gut, was ist dann dein erster Gedanke?” Fragte er seine Schwester, ehe er schon seine Theorien äußerte, was er vermutete. “Wie lang du mit diesen beschissenen Schmerzen dich herumschlagen musst? Wie du diese beschissenen Gefühle wieder los wirst? Ob sie das Unmögliche schafft? Ob es überhaupt funktioniert, selbst wenn sie es schafft einen Engel zu finden, der dieses hohe Risiko eingehen würde?” Ob es einer dieser Gedanke war? Nicht gerade Mammons erste Gedanken, aber Lilith war ja in dieser Sache anders.

