02.04.2026, 21:28
Es war dieser eine Satz, der ihn aufhorchen ließ. „Gerade weil es ihn scheinbar nicht schwächer gemacht hat, sondern irgendwie stärker“ Oh, hier musste Mammon tatsächlich aufhorchen. Das vorherig gesagt war ganz spannend, aber sonst auch nichts weiter, was man noch vertiefen brauchte. Das eine Seele jedoch jemanden stärker machte, war da schon eine andere Sache. Schließlich hatte auch er eine Seele und dann waren da neuerdings diese Gefühle… Gefühle für jemanden. Das war ein komplett neues Gefühl gewesen. “Wie soll denn bitteschön eine Seele jemanden stärker machen? Gefühle schwächen einen, sonst nichts.” Ja, immer noch versuchte er sich dies einzureden. Diese Gefühle zu Fred waren ein gefährliches Spiel. Wenn die falschen Leute dies mitbekommen, dann kannten sie einen Schwachpunkt von ihm. Das war doch eindeutig eine Schwäche. Aber hey, vielleicht konnte die Gorgone ihn ja dahin aufklären ohne zu wissen, wieso es ihn interessierte.
Dass Vampire niedere Wesen waren, da waren sie sich beide einig, aber wo sahen sich die Gorgonen? Dachten sie, dass sie weit über anderen standen? Dachten sie sogar, dass sie auf der gleichen Stufe wie Lilith und er standen? Ihre Antwort war einleuchtend, auch wenn natürlich Engel stärker waren, was sie auch anerkennen musste. “Und Sie? Wo sehen Sie sich?” fragte er dann direkter. Seine Stimme war dabei zwar nicht lauter geworden, aber durchaus eindringlicher. Es war komisch, aber es interessierte den Teufelssohn wirklich. Lag es vielleicht daran, dass Medea in letzter Zeit für die Teufelskinder so viel getan hatte, obwohl sie es gar nicht musste? War das vielleicht nur ein gerissener Plan der Gorgone gewesen? Steckte dahinter eine Absicht, die Lilith und er noch nicht kommen sahen? Mh, vielleicht sollte er Kisai unauffällig darauf ansetzen. Mammon mochte keine bösen Überraschungen.
Dieser Vampir war also der Schoßhund der Jägerin. Doch Mammon hakte dahingehend nicht weiter nach, ob sich es um eine bestimmte Jägerin handelte oder dieser Blutsauger generell der Schoßhund der Jägerinnen war. Was ihn aber viel mehr interessierte war, dass Damon nicht hier war. Ein Umstand, den Mammon schon ein wenig aufstieß. Es war respektlos gewesen. So ging man nicht mit dem Teufelssohn um und Mammon wusste, dass er es Damon noch irgendwann deutlich zeigte, dass das kein Verhalten war, was er gut heißen konnte. Doch Medea? Nun, sie versuchte anscheinend ihren Boss in Schutz zu nehmen und deutete an, dass dieses Treffen ja nichts Großes war und es somit ausreichte, wenn eben sie an seiner Stelle da war. “Das hat nichts mit Neugierde zu tun, Liebes. Das hat was mit Respekt zu tun.” Man merkte auch in seiner Stimme, dass es ihm nicht gefiel, dass hier “nur” die zweite Wahl da war. “Nichts gegen Sie persönlich, aber sowas ist Chefsache. Da schickt man nicht seine Sekretärin, sondern kommt persönlich zur Abnahme.” Oh ja, es gefiel ihm gar nicht, dass nicht hier war. “Andererseits…” Überlegte er dann laut. “Könnte es auch sein, dass Sie sich regelrecht angeboten haben es allein zu machen, weil Sie Sehnsucht nach uns Teufelskindern hatten.” Das war jetzt eher eine scherzhafte Annahme oder steckte da vielleicht doch ein Fünkchen Wahrheit drin?
Dass Vampire niedere Wesen waren, da waren sie sich beide einig, aber wo sahen sich die Gorgonen? Dachten sie, dass sie weit über anderen standen? Dachten sie sogar, dass sie auf der gleichen Stufe wie Lilith und er standen? Ihre Antwort war einleuchtend, auch wenn natürlich Engel stärker waren, was sie auch anerkennen musste. “Und Sie? Wo sehen Sie sich?” fragte er dann direkter. Seine Stimme war dabei zwar nicht lauter geworden, aber durchaus eindringlicher. Es war komisch, aber es interessierte den Teufelssohn wirklich. Lag es vielleicht daran, dass Medea in letzter Zeit für die Teufelskinder so viel getan hatte, obwohl sie es gar nicht musste? War das vielleicht nur ein gerissener Plan der Gorgone gewesen? Steckte dahinter eine Absicht, die Lilith und er noch nicht kommen sahen? Mh, vielleicht sollte er Kisai unauffällig darauf ansetzen. Mammon mochte keine bösen Überraschungen.
Dieser Vampir war also der Schoßhund der Jägerin. Doch Mammon hakte dahingehend nicht weiter nach, ob sich es um eine bestimmte Jägerin handelte oder dieser Blutsauger generell der Schoßhund der Jägerinnen war. Was ihn aber viel mehr interessierte war, dass Damon nicht hier war. Ein Umstand, den Mammon schon ein wenig aufstieß. Es war respektlos gewesen. So ging man nicht mit dem Teufelssohn um und Mammon wusste, dass er es Damon noch irgendwann deutlich zeigte, dass das kein Verhalten war, was er gut heißen konnte. Doch Medea? Nun, sie versuchte anscheinend ihren Boss in Schutz zu nehmen und deutete an, dass dieses Treffen ja nichts Großes war und es somit ausreichte, wenn eben sie an seiner Stelle da war. “Das hat nichts mit Neugierde zu tun, Liebes. Das hat was mit Respekt zu tun.” Man merkte auch in seiner Stimme, dass es ihm nicht gefiel, dass hier “nur” die zweite Wahl da war. “Nichts gegen Sie persönlich, aber sowas ist Chefsache. Da schickt man nicht seine Sekretärin, sondern kommt persönlich zur Abnahme.” Oh ja, es gefiel ihm gar nicht, dass nicht hier war. “Andererseits…” Überlegte er dann laut. “Könnte es auch sein, dass Sie sich regelrecht angeboten haben es allein zu machen, weil Sie Sehnsucht nach uns Teufelskindern hatten.” Das war jetzt eher eine scherzhafte Annahme oder steckte da vielleicht doch ein Fünkchen Wahrheit drin?

