28.03.2026, 21:16
Fred seufzte auf Mammons Worte hin. Sie verzichtete jedoch darauf ihn weiterhin zu widersprechen oder erklären zu wollen, dass selbst er Schwächen hatte, ob er es nun wahr haben wollte oder nicht. Daher zuckte die Dunkelhaarige lediglich mit den Schultern. „Wie du meinst“, erwiderte sie stattdessen. Fred versuchte gleichgültig zu klingen, aber vollkommen gelang es ihr nicht. Ein wenig schwang doch mit, dass es sie nervte, dass Mammon so sehr daran festhielt, dass er allen und jedem überlegen war und ganz sicher keine Schwächen hatte. Aber gut, vielleicht musste sie sich einfach ein wenig in Geduld üben und Mammon würde irgendwann begreifen, dass selbst er nicht vollkommen war.
Auf Mammons Frage hin schüttelte Fred den Kopf. „Ich war damals 15. Ich war von der ganzen Situation dermaßen überfordert, dass ich allgemein nicht klar denken konnte. Es hat sich angefühlt, als hätte man mir den Teppich unter den Füßen weg gezogen. Es hat sich angefühlt wie endloses Fallen. Außerdem wusste ich plötzlich nicht mehr wer oder was ich war. Ich hatte also 1000 andere Dinge im Kopf und habe deswegen nicht mal im Entferntesten ans Töten gedacht. Abgesehen war ich schon damals niemand, der sofort ans Töten denkt. So jemand bin ich nicht“, erklärte Fred geduldig. Nur weil sie im Rahmen ihres Jobs manchmal töten und foltern musste, hieß es wirklich noch lange nicht, dass sie diese Tätigkeiten genoss. Fred wäre es lieber gewesen, wenn sie nie hätte lernen müssen, wie man jemanden folterte.
„Um das Gleichgewicht von Gut und Böse habe ich mir auch Sorgen gemacht. Wäre dieses Gleichgewicht bedroht gewesen, hätte ich wohl doch versucht dich davon abzuhalten deinen Vater zu vernichten“, ließ Fred Mammon wissen. Wäre das Gleichgewicht bedroht gewesen, hätte sie doch ein wenig Vernünftig sein müssen und in den Arbeitsmodus wechseln müssen. Jetzt, da sie wusste, dass das Gleichgewicht nicht bedroht war, konnte sie die Sache wieder zu den Akten legen und Mammon einfach sein Ding machen lassen. Manchmal war es besser, wenn man sich nicht in alles einmischte, was in der Unterwelt geschah.
„Hm? Glaubst du das wirklich? Dass ich zu lieb bin? Mammon, du kennst mich noch nicht wirklich. Ich kann auch anders sein“, informierte sie den Sohn des Teufels. Es musste nur einiges passieren bis Fred all ihre Moralvorstellungen vergaß und sich dieser Dunkelheit, die sich in ihr befand, hingab. Wenn Fred ehrlich war, war sie aber froh, dass es für sie so gut wie nie Anlässe dafür gab all ihre Wertvorstellungen über Board zu werfen und die Finsternis gewinnen zu lassen.
Als Mammon sich an sein Piano setzte, sagte Fred nichts. Sie ließ ihn einfach machen, was er wollte. Wenn es ihm dabei half sich besser zu fühlen, dann würde Fred Mammon sicher nicht davon abhalten zu singen und und das Piano zu spielen. Abgesehen davon gefiel es ihr ihn singen zu hören. Fred hatte also auch etwas von der Sache.
Unbewusst fing sie an leise mitzusummen, als Mammon sang. Sie hatte dieses Lied schon vorher gemocht, aber irgendwie gefiel es ihr jetzt noch etwas besser. Irgendwie sorgte es auch dafür, dass dieses Kribbeln in ihrem Bauch wieder anfing. Verdammt. Langsam wurde es immer schwerer sich selbst einzureden, dass sie ganz sicher keine Gefühle für Mammon hatte.
Während sie ihm beim Singen zuhörte, schnappte Fred sich Mammons Hemd und zog es sich über. Aus Wohlfühlgründen wollte sie etwas überziehen, aber auf ihr Kleid hatte sie gerade keine Lust, daher musste Mammons Hemd dran glauben. Aber wenn sie nach Filmen und Serien ging, dann war es vollkommen akzeptabel, wenn sie Mammons Hemd trug.
Immer noch summend knöpfte sie das Hemd zu und danach schritt sie wieder zu Mammon herüber, um sich dann neben ihn auf die Bank zu setzen. Sanft legte sie eine Hand auf sein Bein und lehnte sich etwas gegen ihn. „Mir hat noch nie jemand einfach so etwas vorgesungen“, gab Fred nun zu. Sie lächelte. „Es hat mir gefallen. Ich mag das Lied nämlich. Und...es hat mir auch gefallen als du mich vorhin schön genannt hast. So aufrichtig hat das auch noch nie jemand zu mir gesagt.“ Wenn sie es schon nicht schaffte ausdrücklich zu sagen, dass sie auch Gefühle für ihn hatte, wollte Fred Mammon zumindest auf diese Art wissen lassen, dass ihr seine Taten und Worte irgendwo etwas bedeuteten.
Auf Mammons Frage hin schüttelte Fred den Kopf. „Ich war damals 15. Ich war von der ganzen Situation dermaßen überfordert, dass ich allgemein nicht klar denken konnte. Es hat sich angefühlt, als hätte man mir den Teppich unter den Füßen weg gezogen. Es hat sich angefühlt wie endloses Fallen. Außerdem wusste ich plötzlich nicht mehr wer oder was ich war. Ich hatte also 1000 andere Dinge im Kopf und habe deswegen nicht mal im Entferntesten ans Töten gedacht. Abgesehen war ich schon damals niemand, der sofort ans Töten denkt. So jemand bin ich nicht“, erklärte Fred geduldig. Nur weil sie im Rahmen ihres Jobs manchmal töten und foltern musste, hieß es wirklich noch lange nicht, dass sie diese Tätigkeiten genoss. Fred wäre es lieber gewesen, wenn sie nie hätte lernen müssen, wie man jemanden folterte.
„Um das Gleichgewicht von Gut und Böse habe ich mir auch Sorgen gemacht. Wäre dieses Gleichgewicht bedroht gewesen, hätte ich wohl doch versucht dich davon abzuhalten deinen Vater zu vernichten“, ließ Fred Mammon wissen. Wäre das Gleichgewicht bedroht gewesen, hätte sie doch ein wenig Vernünftig sein müssen und in den Arbeitsmodus wechseln müssen. Jetzt, da sie wusste, dass das Gleichgewicht nicht bedroht war, konnte sie die Sache wieder zu den Akten legen und Mammon einfach sein Ding machen lassen. Manchmal war es besser, wenn man sich nicht in alles einmischte, was in der Unterwelt geschah.
„Hm? Glaubst du das wirklich? Dass ich zu lieb bin? Mammon, du kennst mich noch nicht wirklich. Ich kann auch anders sein“, informierte sie den Sohn des Teufels. Es musste nur einiges passieren bis Fred all ihre Moralvorstellungen vergaß und sich dieser Dunkelheit, die sich in ihr befand, hingab. Wenn Fred ehrlich war, war sie aber froh, dass es für sie so gut wie nie Anlässe dafür gab all ihre Wertvorstellungen über Board zu werfen und die Finsternis gewinnen zu lassen.
Als Mammon sich an sein Piano setzte, sagte Fred nichts. Sie ließ ihn einfach machen, was er wollte. Wenn es ihm dabei half sich besser zu fühlen, dann würde Fred Mammon sicher nicht davon abhalten zu singen und und das Piano zu spielen. Abgesehen davon gefiel es ihr ihn singen zu hören. Fred hatte also auch etwas von der Sache.
Unbewusst fing sie an leise mitzusummen, als Mammon sang. Sie hatte dieses Lied schon vorher gemocht, aber irgendwie gefiel es ihr jetzt noch etwas besser. Irgendwie sorgte es auch dafür, dass dieses Kribbeln in ihrem Bauch wieder anfing. Verdammt. Langsam wurde es immer schwerer sich selbst einzureden, dass sie ganz sicher keine Gefühle für Mammon hatte.
Während sie ihm beim Singen zuhörte, schnappte Fred sich Mammons Hemd und zog es sich über. Aus Wohlfühlgründen wollte sie etwas überziehen, aber auf ihr Kleid hatte sie gerade keine Lust, daher musste Mammons Hemd dran glauben. Aber wenn sie nach Filmen und Serien ging, dann war es vollkommen akzeptabel, wenn sie Mammons Hemd trug.
Immer noch summend knöpfte sie das Hemd zu und danach schritt sie wieder zu Mammon herüber, um sich dann neben ihn auf die Bank zu setzen. Sanft legte sie eine Hand auf sein Bein und lehnte sich etwas gegen ihn. „Mir hat noch nie jemand einfach so etwas vorgesungen“, gab Fred nun zu. Sie lächelte. „Es hat mir gefallen. Ich mag das Lied nämlich. Und...es hat mir auch gefallen als du mich vorhin schön genannt hast. So aufrichtig hat das auch noch nie jemand zu mir gesagt.“ Wenn sie es schon nicht schaffte ausdrücklich zu sagen, dass sie auch Gefühle für ihn hatte, wollte Fred Mammon zumindest auf diese Art wissen lassen, dass ihr seine Taten und Worte irgendwo etwas bedeuteten.

