22.03.2026, 22:12
„Nur weil man dich nicht mit einer Waffe, die auf der Erde hergestellt wurde, töten kann, heißt es nicht, dass man dich nicht emotional angreifen kann. In dieser Hinsicht hat es keine Bedeutung, dass du der Sohn des Teufels bist. Du scheinst da genau so verwundbar zu sein, wie wir anderen auch, egal ob es dir gefällt oder nicht“, merkte Fred sanft an. Sie sprach nicht von oben herab mit Mammon und machte sich auch definitiv nicht lustig über ihn. Fred empfand aufrichtiges Mitgefühl für Mammon, weil sie wusste, wie es sich anfühlte, wenn die eigene Welt plötzlich Kopf stand. „Aber weißt du was das Schöne ist? Sobald man weiß, dass man eine Schwäche hat, kann man diese im Auge behalten. Jetzt, wo du weißt, dass du diese Gefühle hast, können sie dich nicht mehr in einem ungünstigen Moment überraschen. Du weißt, dass sie da sind, und kannst wieder Herr der Lage werden. Es ist wirklich alles nicht so schlimm, wie es sich gerade eventuell anfühlen mag“, versprach Fred. Vielleicht würden Mammon diese Gefühle ja auch irgendwann gefallen. Man wusste ja nie!
Auf Mammons Frage hin schüttelte Fred den Kopf. „Habe ich nicht. Er wurde vom Rat der Wächter festgenommen und man hat mir angeboten mit ihm zu reden. Ich habe abgelehnt, weil ich ihn nicht sehen wollte. Der Rat hat dann Informationen aus ihm heraus gefoltert. Er ist später seinen Verletzungen erlegen“, erzählte Fred. Auch wenn das Alles eine Weile her war und sie inzwischen problemlos darüber reden konnte, hörte man ihr dennoch an, dass sie immer noch ein wenig wütend auf ihren Vater war, weil er sie so lange angelogen hatte. Eine Spur von Enttäuschung schwang ebenfalls mit. Aber vermutlich würden diese Gefühle nie ganz verschwinden, immerhin hatte sie ihren Vater einst sehr geliebt. „Ich halte dich aber nicht auf, wenn du deinen Vater wirklich vernichten willst. Er ist dein Vater. Es ist deine Angelegenheit.“ Fred zuckte mit den Schultern, weil es ihr wirklich egal war, wie Mammon mit dieser Situation umging. Es hatte schließlich keinen Einfluss auf ihr Leben. Oder irrte sie sich da? „Warte. Was passiert eigentlich, wenn der Teufel stirbt? Wird dann ein neuer berufen oder so was?“, hakte Fred nun hastig nach. Nur um sicher zu gehen, dass das Gleichgewicht der Welt dann noch gewahrt blieb. Wenn das Ende des Teufels doch irgendwie Einfluss auf alle haben würde, würde ihr die Sache doch nicht vollkommen egal sein.
So richtig wollte Fred es immer noch nicht wahrhaben, dass sie Dinge für Mammon empfand, aber sie konnte es inzwischen nicht mehr abstreiten, dass es ihr gefiel, wenn Mammon ihr in die Augen sah. In ihr machte sich eine angenehme Wärme breit, wenn er sie fast schon sanft ansah. Und bildete sie es sich ein oder wirkte sein Blick gerade sogar fast dankbar? Konnte es wirklich sein, dass sie gerade die richtigen Worte gefunden hatte und ihre Anwesenheit das war, was Mammon gerade brauchte? Ihr wollte gerade gar nicht so richtig in den Kopf, dass genau dies der Fall sein könnte.
„Nein. Ich bin niemand, der immer zuerst ans Foltern denkt. Mein erster Impuls ist auf einen Sandsack einzuschlagen“, gab Fred zu. Besser bekam sie den Frust kaum aus ihrem Körper. Und sie war auf jeden Fall gefrustet, wenn jemand, der ihr etwas bedeutete, lieber mit anderen Personen schlief anstatt mit ihr. Sie hatte dann immer das Gefühl nicht genug zu sein. „Und, ja, vielleicht bin ich eifersüchtig“, brummte Fred leise vor sich hin und wich Mammons Blick dabei aus, weil es ihr nicht so richtig gefiel diesen Umstand zugeben zu müssen. Diese Tatsache zugeben zu müssen, bedeutete schließlich, dass sie sich vielleicht doch bald eingestehen musste, dass sie etwas für Mammon übrig hatte.
„Dann bleibe ich auf jeden Fall. Ich mag dein Penthouse nämlich auch so, wie es gerade ist“, ließ Fred Mammon wissen. Na ja und in seiner Nähe zu sein gefiel ihr auch. Vor allem gefiel es ihr, wie er gerade ihre Hand drückte. Es war ihr ein Rätsel wie eine kleine Geste sich so gut anfühlen konnte. „Aber es ist ja nicht nur dieses Gefühl im Bauch, was die Sache aus macht. Das, was da eben beim Sex zwischen uns war, gehört auch dazu. Dieses Gefühl von Nähe und Geborgenheit. Ich für meinen Teil fand es schön, wie es war. Irgendwie habe ich mich dir nahe gefühlt“, gestand Fred und dieses Mal sah sie Mammon in die Augen.
Auf Mammons Frage hin schüttelte Fred den Kopf. „Habe ich nicht. Er wurde vom Rat der Wächter festgenommen und man hat mir angeboten mit ihm zu reden. Ich habe abgelehnt, weil ich ihn nicht sehen wollte. Der Rat hat dann Informationen aus ihm heraus gefoltert. Er ist später seinen Verletzungen erlegen“, erzählte Fred. Auch wenn das Alles eine Weile her war und sie inzwischen problemlos darüber reden konnte, hörte man ihr dennoch an, dass sie immer noch ein wenig wütend auf ihren Vater war, weil er sie so lange angelogen hatte. Eine Spur von Enttäuschung schwang ebenfalls mit. Aber vermutlich würden diese Gefühle nie ganz verschwinden, immerhin hatte sie ihren Vater einst sehr geliebt. „Ich halte dich aber nicht auf, wenn du deinen Vater wirklich vernichten willst. Er ist dein Vater. Es ist deine Angelegenheit.“ Fred zuckte mit den Schultern, weil es ihr wirklich egal war, wie Mammon mit dieser Situation umging. Es hatte schließlich keinen Einfluss auf ihr Leben. Oder irrte sie sich da? „Warte. Was passiert eigentlich, wenn der Teufel stirbt? Wird dann ein neuer berufen oder so was?“, hakte Fred nun hastig nach. Nur um sicher zu gehen, dass das Gleichgewicht der Welt dann noch gewahrt blieb. Wenn das Ende des Teufels doch irgendwie Einfluss auf alle haben würde, würde ihr die Sache doch nicht vollkommen egal sein.
So richtig wollte Fred es immer noch nicht wahrhaben, dass sie Dinge für Mammon empfand, aber sie konnte es inzwischen nicht mehr abstreiten, dass es ihr gefiel, wenn Mammon ihr in die Augen sah. In ihr machte sich eine angenehme Wärme breit, wenn er sie fast schon sanft ansah. Und bildete sie es sich ein oder wirkte sein Blick gerade sogar fast dankbar? Konnte es wirklich sein, dass sie gerade die richtigen Worte gefunden hatte und ihre Anwesenheit das war, was Mammon gerade brauchte? Ihr wollte gerade gar nicht so richtig in den Kopf, dass genau dies der Fall sein könnte.
„Nein. Ich bin niemand, der immer zuerst ans Foltern denkt. Mein erster Impuls ist auf einen Sandsack einzuschlagen“, gab Fred zu. Besser bekam sie den Frust kaum aus ihrem Körper. Und sie war auf jeden Fall gefrustet, wenn jemand, der ihr etwas bedeutete, lieber mit anderen Personen schlief anstatt mit ihr. Sie hatte dann immer das Gefühl nicht genug zu sein. „Und, ja, vielleicht bin ich eifersüchtig“, brummte Fred leise vor sich hin und wich Mammons Blick dabei aus, weil es ihr nicht so richtig gefiel diesen Umstand zugeben zu müssen. Diese Tatsache zugeben zu müssen, bedeutete schließlich, dass sie sich vielleicht doch bald eingestehen musste, dass sie etwas für Mammon übrig hatte.
„Dann bleibe ich auf jeden Fall. Ich mag dein Penthouse nämlich auch so, wie es gerade ist“, ließ Fred Mammon wissen. Na ja und in seiner Nähe zu sein gefiel ihr auch. Vor allem gefiel es ihr, wie er gerade ihre Hand drückte. Es war ihr ein Rätsel wie eine kleine Geste sich so gut anfühlen konnte. „Aber es ist ja nicht nur dieses Gefühl im Bauch, was die Sache aus macht. Das, was da eben beim Sex zwischen uns war, gehört auch dazu. Dieses Gefühl von Nähe und Geborgenheit. Ich für meinen Teil fand es schön, wie es war. Irgendwie habe ich mich dir nahe gefühlt“, gestand Fred und dieses Mal sah sie Mammon in die Augen.

