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The Lion's Lair - Druckversion

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The Lion's Lair - Dawn Summers - 08.09.2026

Auch wenn Dawn lieber eher weniger mit all diesem gruseligen Kram zu tun hatte, der in Wirklichkeit existierte und sie sich lieber mit dem Schrecken befasste, der rein fiktiv war, war es manchmal unvermeidlich, dass sie Buffy zur Hand gehen wollte. Schließlich hatte Dawn oft genug Angst um sie gehabt, und einmal hatte sie sie sogar schon ganz verloren. Nur Willow war es zu verdanken gewesen, dass sie dann wieder lebte und heute hier sein konnte. Und genau aus diesem Grund hatte sich Dawn schon seit Tagen überlegt...dass sie sich mal umhören sollte. Sie hatte ihre Hausaufgaben gemacht und wusste, wer diesen Club leitete, niemand anderer als Mammon, der in gewissen Kreisen tatsächlich als Sohn des Teufels bekannt war. Ja, Dawn war oft schon zu risikoreich gewesen, und so war es auch heute. Sie musste unbedingt da hin und sich umhören, ob man mit großer Gefahr für Buffy oder gar ganz Los Angeles rechnen musste, denn ein Sohn des Teufels, seien wir mal ehrlich, das klang schon nach einer ziemlich großen schlimmen Sache! Außerdem hatte Dawn das Gefühl, dass Buffy etwas ramponiert ausgesehen hatte heute Morgen. Also hatte sie sich heimlich etwas bewaffnet und war aufgebrochen zu diesem Club. Schlimmer als der scharlachrote König, der den dunklen Turm bewachte, konnte der Teufelssohn schon nicht sein, ihr würde schon nichts passieren. Sie würde sich einfach gaaaaanz unauffällig da reinbegeben und umhören. Schließlich war sie ja auch schon volljährig, also zumindest älter als 18 Jahre, sie würde da schon irgendwie reinkommen. Sie hatte auch zur Sicherheit ihren Ausweis dabei.

Sie lief die letzten Meter nachdem sie aus dem Bus ausgestiegen war, dorthin, Google Maps sei Dank verlief sie sich dabei nicht. Die angehende Autorin von gruseliger Literatur sah den Eingang und verglich diesen nochmal mit dem Foto. Jap...das war es also. Der Valen & Vice Club! Mit einem Lächeln kam sie zum Eingang und begrüßte den dortigen Türsteher, der sie erst einmal aufhielt und von oben bis unten musterte.
"Oh, guten Abend. Keine Sorge, ich bin alt genug, hier ist mein Ausweis!", sagte sie und zeigte den Ausweis vor. Zu ihrem Missfallen gab er ihr diesen zurück und schüttelte langsam den Kopf.
"Tut mir leid, Kleine. Hier musst du 21 sein. Also Tschau!"
Dawn steckte den Ausweis ein und versuchte den Großteil ihres Ärgers runter zu schlucken. Sie legte den Kopf schief. "Seit wann gibt es eine Begrenzung von 21 Jahren. Für Alkohol ja...ich habe nicht vor Alkohol zu bestellen, ich will nur das nette Ambiente genießen, von dem auf ihrer Webseite die Rede ist...sehe ich etwa so aus, als würde ich Ärger machen wollen? Nun hören Sie mal zu, ich weiß, Sie machen nur ihren Job, aber...ich bin jetzt sehr weit angereist, nur um diesen Club zu besuchen...nicht für lange aber für lange genug, damit ich weiß ob ich wiederkomme, und Sie können nicht einmal eine Ausnahme machen?"
Der Türsteher, der zwar autoritär wirkte aber ansonsten verwirrt schien über diesen Wortschwall, wusste auf einmal nicht mehr so recht, was er entgegnen sollte. Aber reinlassen tat er sie ebenfalls nicht...auch nicht, als sie versuchte, an ihm vorbei zu gehen. "Jetzt kommen Sie schon, wollen Sie wirklich, dass ich eine Bewertung schreibe, in der ich Sie negativ erwähne?", versuchte sie es noch einmal, doch ohne Erfolg. Das würde wohl nichts mehr werden - dachte sie. Doch da hatte sie sich getäuscht...


RE: The Lion's Lair - Mammon - 10.09.2026


Der Abend gestern war hervorragend verlaufen. Die Leute hatten sich unterhalten gefühlt und gewettet und er hatte seine Schulden bei Wolfram & Hart sozusagen abbezahlt, ach und dieser Vampir hatte das ganze auch noch überlebt. Es war einfach rundum ein gelungener Abend gewesen. Punkt! Da war es also auch nicht verwunderlich, dass der Teufelssohn heute mehr als gut gelaunt war. Selbst der gemeinsame Auftritt mit Lilith hatte hervorragend funktioniert gehabt und es war wirklich amüsant zu sehen, wie die Leute sich das Maul darüber zerrissen, wie sie zu Mammon stand. Dabei hatte er endlich eingesehen, dass nur eine Person momentan an seine Seite gehörte.
So, aber genug in der Vergangenheit geschwelgt! Mammon war von einem Besuch bei jemanden wieder zurück und wollte einfach noch weiter seine gute Laune in seinem Club feiern. Tja und da er gerade richtig große Lust darauf hatte, dass er angehimmelt wurde, obwohl es besser angehöllet heißen sollte aber gut, ging er nicht den Weg über die Garage um mit seinem Aufzug exklusiv in seinen Club zu kommen, sondern wollte diesmal den normalen Eingang nehmen. Schon von der Ferne sah er, wie die Leute vor seinem Club standen und reingelassen werden wollten. Tja, aber so einfach war es nicht. Sie mussten ja blöderweise von außen den Schein bewahren, dass sie sich an die Gesetze hielten. Kisai machte dahingehend seine Arbeit hervorragend. Mammon konnte sich auf seinen Vertrauten einfach verlassen. Nur… wer sich augenscheinlich an Gesetze hielt, der bekam es hier auch mal mit frustrierten jungen Erwachsenen zu tun, so wie sein Türsteher, der gerade anscheinend mit einer hübschen Brünetten diskutierte.

Mammon war nah genug und die Fremde ebenso laut genug, dass der Teufelssohn ihre Worte hören konnte. Je näher er seinem Club kam, desto breiter wurde sein Lächeln. Als der Türsteher ihn nun sah, merkte man sofort, wie dieser ihm sofort Respekt zollte und ihm ohne Aufforderung erzählte, was hier los war. Mammon sah vom Türsteher nun zu der jungen Dame und musterte diese von oben bis unten und wieder nach oben. Vom Aussehen her passte sie schon einmal hervorragend hier rein. “Entschuldige meine Security, aber sie machen nur ihren Job. Schließlich wollen sie ihren Lohn haben und den bekommen sie nur für gute Arbeit.” Meinte Mammon und sah von der jungen Frau kurz zum Türsteher und dann wieder zu ihr. “Aber nun zu dir…” Dabei ging er einen weiteren Schritt auf sie zu. “Warum willst du in meinem Club?” Eine banale Frage, aber sie konnte durchaus darüber entscheiden, ob er großzügig über die Regeln hinweg sah oder eben… ach nein, er WÜRDE drüber hinwegsehen, aber das musste er ja diesem hübschen Ding noch nicht verraten. Außerdem… Sie war höchst interessant, so mit ihrer makellos reinen,  starren, grünen Aura… So etwas hatte Mammon noch nie vorher bei jemand anderem gesehen.


RE: The Lion's Lair - Dawn Summers - 11.09.2026

Das war doch einfach nicht zu fassen! Dieser aufgeblasene Typ...sie war volljährig, verdammt noch mal, und sie hatte nicht vor, etwas Alkoholisches zu sich zu nehmen! Was sollte sich da drin schon abspielen, was man angeblich erst mit 21 verkraften konnte? Nein...Dawn dachte logisch, und das konnte nicht sein. Das war bloß ein ganz gewöhnlicher Club, in dem sicher nicht mal irgendwelche harte Musik gespielt wurde und sicherlich nicht wirklich viele zwielichtige Personen da sein, die sich untereinander bekämpften oder so. Und garantiert würde dort auch keiner es treiben auf der Bühne oder so, nein...solche Dinge passierten hier garantiert nicht. Sie wollte doch bloß da rein, eine Cola trinken und vielleicht heraus finden, ob man sich Sorgen machen musste! Aber der Streit mit diesem Türsteher führte zu keinem Ergebnis...egal ob sie gute Argumente hatte und ihre Stimme gut erheben konnte, der Kerl blieb eisern.

Dawn wollte schon fast aufgeben und entnervt nach Hause fahren, als...jemand kam. Ein Mann in Anzug, mit adrettem Auftreten, und sofort bemerkte Dawn die Veränderung, die mit dem Türsteher einherging. Dieser stellte sich straff hin, ohne Zweifel zollte er massig Respekt. Das musste dann wohl sein Boss sein...und als dieser Mann anfing zu sprechen, klang er so freundlich und zugleich professionell, dass bei Dawn im Innern eine leise Alarmglocke anschlug. Du musst aufpassen bei dem, sagte diese Alarmglocke.
"Oh...guten Abend und ja, das habe ich auch bemerkt. Dieser Mann ist eisern geblieben, definitiv", nickte sie und schaffte es sogar, zu lächeln, und das ziemlich charmant. Das hatte sie drauf, hatte sie sich mal sagen lassen, auch wenn sie im Innern ziemlich nervös und schüchtern war. Unter dem Blick des eleganten Herrn errötete sie leicht...und als er sie fragte, warum sie in den Club wollte, sah sie mal darüber hinweg, dass er sie einfach duzte.
"Wissen Sie...ich habe lange nach einem richtig guten exklusiven Club gesucht, wo man ein tolles Ambiente genießen kann und gehobene intellektuelle Gespräche führen kann. Ich habe nicht vor, etwas alkoholisches zu trinken, ich..wollte einfach nur die Atmosphäre hier erleben, von der in den Bewertungen zu Ihrem Club die Rede ist. Ich bin diese Clubs leid, in denen ständig dieses Technogedröhne läuft und man sein eigenes Wort nicht versteht und dauernd irgendwelche Leute versuchen, einen anzutanzen. Ich möchte einfach nur in Ruhe eine tolle Atmosphäre erleben und dabei mich mit jemand unterhalten können, der nicht nur drei Gehirnzellen hat, wenn Sie verstehen was ich meine. Ich bin eine verantwortungsbewusste Frau, ich trinke keinen Alkohol, ich brauche keinen Alkohol und auch keine laute sinnlose Musik"
Sie brachte das mit einer Überzeugungskraft hervor, die sie eben besaß, weil sie das meiste davon auch wirklich ernst meinte. Sie verschwieg nur das, was sie nicht sagen wollte, alles andere stimmte.


RE: The Lion's Lair - Mammon - 13.09.2026

Tja, für kleine Kinder war sein Nachtclub nicht gedacht. Hier geschahen Sachen, die für ein zu junges Publikum vermutlich durchaus verstörend sein könnten. Aber ehrlich? Mammon wäre dies egal gewesen. In der Hölle scherte man sich schließlich nicht darum, wie alt jemand war oder besser gesagt, wie jung. Dort wurde man sofort mit der brutalen Wahrheit konfrontiert, mit all dem Schmerz und der Folter. Doch hier oben bei den Menschen gab es so etwas, wie Gesetze, wie beispielsweise, dass man erst ab einem gewissen Alter Alkohol trinken durfte. Tse… etwa aus dem Grund, weil vorher die Jugend es nicht zu schätzen wusste, wie gut ein Single Malt schmeckte? Aber schön… zum Glück hatte Mammon ja Kisai, der sich um solche belanglosen und langweiligen Dinge kümmerte. Der Nephilim war mit wichtigeren Dingen beschäftigt, wie zum Beispiel diesem hübschen Exemplar, dessen Aura irgendwie… anders war und die gerade nicht am Türsteher vorbei kam. Zum Glück hatte sich der Teufelssohn heute für den offiziellen Eingang entschieden, um in seinen eigenen Club zu gehen, denn sonst hätte die junge Frau heute nicht einen Blick in diesen werfen können.

“Na wenn er so eisern geblieben ist, dann hat er sich wohl seinen Lohn für heute definitiv verdient.” Meinte Mammon und lächelte ebenso charmant, jedoch mit dem Unterschied, dass er keinesfalls nervös war. Tse… er und nervös! Das Wort kam noch nicht einmal in seinem Wortschatz drin vor. Jedenfalls klopfte er seinem Türsteher lobend auf die Schulter, ehe er sich dann an die Brünette wandte und diese direkt fragte, warum sie in seinen Club wollte. Dabei war Mammon keineswegs entfallen, dass sie leicht errötete. Ein Umstand, der ihm absolut bekannt vorkam und ihm deutlich gefiel. Wie konnte man bei seinem Anblick auch nicht erröten? Doch als sie anfing zu reden und nicht mehr aufhörte, merkte Mammon schnell, dass er anscheinend jemanden vor sich hatte, der viel redete. Das führte jedoch eher dazu, dass Mammon irgendwann gedanklich abschaltete und nur gewisse Wörter bis zu ihm durchdrangen. In seinem Kopf kamen Fragen auf, ob diese wohl immer so viel redete oder ob sie zumindest beim Sex mal die Klappe halten könne. Wie konnte aus so einer zierlichen Person eigentlich so viele Wörter herauskommen und mal ehrlich… wieso musste sie erwähnen, dass sie nicht da war, um Alkohol zu trinken? Ach Ja… dieses komische Gesetz, was für Mammon absolut keinen Sinn machte. Bewertungen? Was in Dads Namen für Bewertungen? Nein, Mammon verstand im Großen und Ganzen nicht, was sie da von sich gab. Wenigstens war sie aber hübsch und hatte diese interessante Aura. “Schon gut.” Meinte er irgendwann und winkte ab. Er konnte es zwar selbst nicht glauben, aber für einen Moment genoss er diese Ruhe. “Redest du immer so viel?” fragte er direkt nach, ehe er den Kopf schüttelte und erneut abwinkte. “Nein, sag es einfach nicht.” Schob er hinterher, ehe er sich etwas seitlich drehte und schließlich mit einer Hand Richtung Eingang deutete. “Aber da es dir anscheinend so ein Anliegen ist, selbst einen Blick in meinen sündigen Club zu werfen, gestatte ich dir, mich zu begleiten.” Wie großzügig von ihm, wie er fand.

Für ihn selbstverständlich, legte er dann einfach eine Hand auf ihren Rücken und übte dabei etwas Druck aus, sodass sich die junge Frau mit ihm mitbewegte. In der Hölle war es gang und gäbe solche körperlichen Aktionen zu tätigen. Kaum waren sie nun am Türsteher vorbei und fast bei der Eingangstür, war es nun Mammon, der das Wort erhob. “Und von mir aus kannst du so viel Alkohol trinken, wie du willst. Hier steht der Spaß und deine Begierden im Vordergrund, jedoch nicht deine Vernunft.” Sprach Mammon, ehe sich plötzlich vor ihnen die zwei großen Flügeltüren öffneten. Natürlich zwei weitere Securitys, die Mammon und auch der Fremden willkommen zu nickten. Während sie nun in den Hauptbereich gingen, beobachtete Mammon die Reaktion dieser jungen Dame genau. So eine erste Reaktion konnte nämlich durchaus einiges verraten. Als diese vorüber war, sah er sie schließlich fragend an. “Hast du vielleicht Lust auf einen Drink? Meine Barkeeper mixen den perfekten Drink für dich.” Versprach er ihr und deutete mit seiner freien Hand schließlich zur sehr langen Bar.


RE: The Lion's Lair - Dawn Summers - 14.09.2026

Dieser Mann hatte eindeutig Ausstrahlung. Dawn war sich bisher nur nicht sicher, ob es eine gute oder schlechte Ausstrahlung war, in jedem Fall aber ziemlich verführend. Sie konnte sich gut vorstellen, dass dieser Typ hier schon hunderte Frauen verführt hatte. Es war einer jener Leute, die sie normalerweise mied. Sie war einfach nicht für solcherlei Vergnügungen gemacht, dachte sie sich. Sie war Autorin verdammt...und sie war die Schwester einer starken Jägerin, die den Höllenschlund unter Sunnydale verschlossen hatte. Die Stadt war zwar vernichtet seitdem aber...sie hatte die Stadt und vielleicht sogar die Welt dennoch gerettet - vorerst. Aus irgendeinem Grund war Dawn davon überzeugt, dass dieser Mann vor ihr nicht nur charismatisch war, sondern auch mächtig. Woher diese Ahnung kam, wusste sie nicht recht, aber sie erinnerte sich noch deutlich daran, dass sie einmal große Macht gehabt hatte...seit sie diese Macht einmal benutzt hatte, um die Göttin Gloria zu versiegeln...bzw das Portal in ihre Welt zu öffnen und Buffy sich für sie geppfert hatte...war diese Macht scheinbar verschwunden. Entweder das oder sie schlummerte irgendwo tief in ihr. Wie dem auch sei...dieser Mann machte ihr Angst. Nicht so wie es ein Dämon oder Monster tun würde...diese Angst war anders. Subtiler. In einem der Romane, die sie so gerne las, würde es wohl eine dunkle Vorahnung sein. Aber...sie wollte in diesen Club, und deshalb hatte sie auch auf seine Frage geantwortet. Sie hatte sich diese Worte alle in Sekundenschnelle wohl überlegt...ihr war nicht klar, dass es zu viele sein würden für ihn, sie redete immer recht viel, wenn sie was erklären wollte.

Und dann...dann fiel ihr auf, wie er sie quasi unterbrach, nicht ganz, denn sie war ja fertig. Aber in ihrem Verstand war ihr klar, dass er irgendwie nicht wollte, dass sie weiter sprach. Wie er abwinkte und 'schon gut' sagte...das ließ sie dann doch still bleiben. Kurz darauf diese Frage...und sie hatte ihre Bestätigung für ihre Annahme. Sie errötete wieder etwas, nickte und sprach nicht, da er kurz darauf meinte, sie solle es nicht sagen, aber dann konnte sie nicht anders, als darauf zu antworten, wenigstens mit einem Wort. "Manchmal..."
Doch dann kam das, was sie sich insgeheim erhofft hatte: Sie durfte endlich in den Club! Welch glückliche Fügung, sie konnte endlich rein und nachforschen, ob da drinne dämonische Mächte am Werk waren und ob man sich sorgen musste! Sie lächelte schüchtern und nickte. "Vielen Dank...das ist großzügig von ihnen", antwortete sie freundlich, und als sie an dem Türsteher vorbei gingen, wandte sie noch einmal den Kopf zu ihm und grinste triumphierend. Das konnte sie sich dann doch nicht verkneifen.

Die Hand auf ihrem Rücken, mit der er sie quasi vorwärts geschoben hatte...nun, das war ungewöhnlich für eine Dawn, sie wurde nicht oft von Fremden berührt, aber als sie diese Berührung spürte...da war es als spürte sie auch einen Teil seiner großen Macht kurz. Und was sie da spürte...war irgendwie erschreckend. Dieser Mann, davon war sie jetzt überzeugt, war so übermächtig, dass er Buffy problemlos wie mit einem Fingerschnipsen ausschalten könnte....sie hoffte allerdings, dergleichen würde nie passieren. Nicht auszudenken, wenn sie Buffy nochmal verlieren würde. Das würde Dawn nicht verkraften!
Schweigend hörte sie was ihr Gastgeber sagte, dass sie Alkohol trinken dürfe so viel sie wollte und dass es hier um das sündige Vergnügen ging. Irgendwie hatte sie sich dergleichen schon gedacht. Sie nickte nur, hatte aber wirklich nicht vor, Alkohol zu trinken. "Ich verstehe"m sagte sie dazu nur und sah sich ausgiebig um. Wow...sah das hier pompös aus! Die Flügeltür lag hinter ihnen, und was sich ihren Augen offenbarte...war augenscheinlich wirklich ein regelrechter Tempel der Sünde. Wenn auch sehr geschmackvoll und gehoben. "Wow...beeindruckend", hauchte sie ehrlich. Als er ihr dann einen Drink anbot und zur Bar deutete, folgte sie mit ihrem Blick der Hand und überlegte. Wenn sie sich jetzt wirklich zusaufen würde...hätte sie garantiert Probleme. Aber sie hatte schon einen Plan, welchen Drink sie bestellen würde, also lächelte sie. "Sicher...gern", antwortete Dawn und ließ sich zur Bar führen. Als der Barkeeper heran kam und wissen wollte, was sie trinken wollte, lächelte Dawn und verkündete: "Ich hätte gern...einen Cuba Libre. Allerdings ohne Alkohol, aber dafür mit Strohhalm und Schirmchen." Sie war gespannt, ob der Barkeeper sie komisch ansehen würde, denn natürlich bedeutete diese Bestellung lediglich eine Coke.


RE: The Lion's Lair - Mammon - 15.09.2026

Natürlich hatte Mammon Ausstrahlung! Er war der Teufelssohn und sah obendrein einfach nur gut aus. Kein Wunder, dass sich so viele Personen zu ihm hingezogen fühlten. Jeder wollte doch ein Stück vom Teufelssohn abhaben. Viele davon durften sogar von ihm probieren, aber zur Zeit hatte nur eine Person Anspruch auf diesen Adoniskörper und von diesem zu naschen. Das hieß jedoch noch lange nicht, dass er dennoch gern es auskostete, wenn man ihn ansah oder er andere berührte, zweideutig ansah, sehr nah kam oder sie anflirtete. Es würde einfach nicht mehr dazu kommen, dass er mit anderen ins Bett stieg, außer natürlich Fred änderte ihre Meinung, was so ein Dreier oder… noch mehr anging.
Doch jetzt hatte er nur Augen für diese junge Dame, die nicht nur äußerlich wirklich zum Anbeißen aussah, sondern obendrein noch eine sehr interessante Aura aufwies. Nur das mit dem vielen Reden… hoffentlich legte sich das schnell. Falls nicht, dann würde Mammon schon einen Weg finden, wie er sie schnell dazu brachte, nicht so viel zu reden. Jetzt jedenfalls erfüllte er ihren Wunsch und würde sie mit in den Club nehmen. Als sie sich bedankte, lächelte Mammon. “Natürlich ist das großzügig und ich denke, dass ich es auch nicht bereuen werde.” Dabei blitzte kurz ein Funkeln in seinen Augen auf. Oh, er würde es sicher nicht bereuen, diese Fremde mit in den Club zu nehmen. Diese Person war sicher etwas Besonderes, was auch immer es mit ihrer Aura auf sich hatte. Er würde es am besten hier in seinem Club herausfinden. So legte Mammon seine Hand auf ihren Rücken und nahm sie mit sich in den Club.

Mammon beobachtete genau, wie sie reagierte. Er sah, wie sich ihre Augen weiteten und sie hauchte, wie beeindruckend sie es hier fand. Ein Grund für Mammon, überheblich zu grinsen. Oh, so hatte er es gern. “Dabei hast du gerade einmal nur einen kleinen Teil gesehen.” Meinte er und deutete dann auf die Bar, wo sie dann schließlich auch hin gingen. Neugierig wartete Mammon ab, was sie sich bestellen würde. Auch der Barkeeper war ganz Ohr und sah nach ihrer Bestellung kurz zu Mammon, der mit einem kleinen Wink zeigte, dass der Barkeeper genau das zubereiten solle, was immer sich diese junge Frau wünschte. “Für mich das Übliche.” Verkündete der Teufelssohn. Der Barkeeper nickte und machte sich sofort an die Zubereitung der Drinks. Mammon lehnte sich seitlich an die Theke, sodass sein Körper sich zu ihr gedreht hatte. Mit neugierigen Blick sah er sie an. “So, so eine Cola.” Kam es nun über seine Lippen. “Also, Cola-Girl. Wer bist du und warum wolltest du unbedingt hier in meinen Club rein?” Fragte er sie nun noch einmal. Doch bevor sie etwas sagen konnte, hob er die Hand als Zeichen, dass sie noch nicht sofort antworten sollte. “Und fass dich dabei kurz.” Nur, damit das gleich mal klar war.


RE: The Lion's Lair - Dawn Summers - 16.09.2026

Dawns unbewusst feine 'Nase' für das Übernatürliche und sogar Dunkle verschaffte ihr den Eindruck, dass dieser Club tatsächlich etwas besonderes war. Es war alles sehr elegant und exquisit, aber das war nicht das einzige Besondere hier. Sie vermutete, dass dieser Club, der von diesem Herrn regiert wurde, übernatürliche Wesen anzog wie das Licht die Motten, ganz nach dem kosmischen Gesetz der Resonanz. Ja, neben der Horror- und Thrillerliteratur und der klassischen beschäftigte sich Dawn durchaus auch mit spirituellen Dingen, denn sie interessierte sich dafür. Schuld daran trug zum Teil Willow, da sie eine mächtige Hexe war und Dawn irgendwie auch zaubern konnte, ohne eine Hexe zu sein, zumindest konnte Willow ihr damals mal das eine oder andere beibringen...andererseits wollte Dawn eben wissen, wie es um diese Welt bestellt war, woraus sie aufgebaut war und was der eigentliche Sinn des Lebens war. Sie hatte so einige Bücher gelesen und war schließlich auf etwas gestoßen, das sie für das Schlüssigste hielt. Sie war nun auch der Meinung, dass jede Seele eine Aufgabe hatte, auch die erschaffenen und evozierten. Natürlich wusste sie inzwischen als was sie ursprünglich erschaffen war und dass sie nicht wirklich geboren worden war. Seit damals...mit dem Kampf gegen Gloria...hatte sie das ja erfahren, dass sie zu einem Zweck erschaffen worden war, nämlich um Gloria zu besiegen. Doch sie war geblieben...also hatte sie auch weiterhin einen Lebenssinn, einen Lebensplan, vielleicht ja einen ganz neuen seit damals. Ebenso war sie der Meinung, dass man immer wieder geboren wurde. Und sie war der Meinung, dass es diese Urgesetze wirklich gab. Dass alles was man sähte, man später auch erntete. Und dass Gleiches Gleiches anzog. Und deshalb war sie sich sicher...dass an diesem Ort ganz bestimmt übernatürliche Wesen waren. Denn sie sprach mit einem Anführer...einem dunklen Boss. Sie war nicht dumm...sie hatte ihre Hausaufgaben gemacht, sie hatte ja heraus gefunden, dass es ein Teufelssohn war. Sie wusste zwar nicht ob es nur einen gab...oder mehrere...aber der hier war einer. Ganz sicher. Und wo er war...waren ebenso sicher übernatürliche Wesen.

Nun waren sie an der Bar angekommen, und sie hatte sich vorgenommen, sich nicht ködern oder einfangen zu lassen. Dawn war sehr klug und wusste, dass sie besser keinen Alkohol trinken sollte. Also bestellte sie eine Cola, wenn auch über eine etwas kompliziertere Wortwahl, mit der sie auf leicht freche Weise das Wissen des Barkeepers und des Clubbesitzers auf die Probe stellte. Und immerhin...sie hatten es beide durchschaut. Sie griff das Glas Cola und sah zu Mammon, dessen Name sie allerdings noch nicht kannte, auf. "Ich habe meine Hausaufgaben gemacht. Ich wollte nur mal kucken...was es hier so gibt. Und wen", sagte sie bedeutungsvoll und vielsagend. Er würde sicher verstehen was sie meinte. "ich interessiere mich dafür...was es so alles gibt. Ich handle praktisch damit. Ich schreibe Bücher irgendwann..."
Das war auf jeden Fall die Wahrheit, wenn natürlich auch nur die halbe. Das musste genügen. "Ich bin eine neugierige Natur. Wie heißen Sie? Ich bin Dawn", stellte sie sich vor, wenn auch ohne Nachnamen. Das musste genügen...schließlich war sie ja nicht vollends dumm. Nur etwas zu risikoreich vielleicht...aber no Risk, no Fun, so sagte man doch, nicht wahr?


RE: The Lion's Lair - Mammon - 23.09.2026

Dieser Club zog nicht nur das Übernatürliche an. Es zog jeden an, ob Mensch oder irgendetwas Anderes. Ob gut oder böse, arm oder reich. Hier war jeder willkommen, der entweder sein Geld loswerden wollte, einfach nur seine Begierde stillen wollte oder gar um einen Gefallen bitten wollte. Mammon fühlte sich so machtvoll und unbesiegbar, dass es ihm fast gleich war, wer hier in seinem Club vorbeikam. Sollte doch jemand von den Guten kommen und ihr Glück versuchen, ihn irgendwie in Schach zu halten. Das würde sicher amüsant werden. Naja, zumindest so lange, bis hier irgendein Möbelstück oder gar einer seiner Kleidungsstücke drunter litt. Wenn beim Sex Kleidungsstücke rissen, war das etwas vollkommen anderes. Aber gut, das waren Gedanken, bei denen sie nicht waren. Zumindest noch nicht. Fred hatte ja schließlich nicht gesagt, dass er sich keinen Sex mit anderen vorstellen durfte.

Nachdem nun Dawn ihre Cola hatte und auch Mammon sein Getränk bekam, war der Teufelssohn neugierig. Was in Dads Namen wollte so ein junge, hübsches Ding nur hier? War es vielleicht ein Gefallen, den sie erfüllt haben wollte? War sie einfach nur scharf darauf, ihn persönlich kennenzulernen oder wollte sie einfach nur sehen, wie ein wirklich guter Nachtclub von innen aussah? Also, wer war sie und was wollte sie wirklich? Natürlich fügte Mammon noch hinzu, dass sie sich kurz fassen sollte. Er mochte es lieber kurz und knapp, außer es ging um andere Dinge, wie Folter oder Sex.
Dawn… ihr Name war also Dawn und sie war neugierig. Doch der viel interessantere Part war, dass sie Bücher schrieb, also irgendwann. War sie vielleicht deswegen hier? Sie wollte ein Buch über ihn schreiben? Auch wenn es eben erst irgendwann war? Bei Menschen hatte dieses Irgendwann ja ein Ablaufdatum. Die Frage war nur… war diese Dawn hier ein Mensch? Laut ihrer Aura irgendwie… nicht. Mammon jedoch lächelte. “So, so Dawn.” Meinte er nur und nahm nun sein Glas in die Hand. “Da du den Weg in meinen Nachtclub auch ohne mich gefunden hast, wirst du sicher auch schon wissen, wie ich heiße.” Meinte er nun und aus seinem Lächeln wurde ein leichtes Grinsen. “Ich glaube eher, dass du hier bist, um zu erfahren, ob es wirklich stimmt, was du über mich und meinen Nachtclub erfahren hast.” Seine Mundwinkel gingen nun nach oben und sein Blick wurde gefährlich teuflisch. “Und ich bin neugierig zu hören, was du alles so über mich und meinen sündigen Club herausgefunden hast. Nun bewegte er sein Glas an seinen Lippen, ehe er dann einen Schluck trank. Erst als er das Glas wieder senkte, sah er wieder zu Dawn und bewegte dann seinen Oberkörper gefährlich Nahe zu ihr. Sein Kopf war dann plötzlich ziemlich nahe an ihrem, ehe seine Lippen schließlich sehr wenig Distanz zu ihrem Ohr hatte. “Und wer weiß, vielleicht verrate ich dir dann auch, ob all das wahr ist, was du erfahren hast.” Flüsterte Mammon ihr ins Ohr. Solche kleinen Spielchen liebte er. Hierbei konnte er seine Macht präsentieren und hierbei bestimmte er die Spielregeln. Als wäre nichts gewesen, bewegte Mammon seinen Oberkörper wieder zurück, sodass wieder ein gewisser Abstand zwischen ihnen beiden herrschte. Nun erhob er jedoch sein Glas in ihre Richtung. “Stoßen wir auf einen Abend voller Geheimnisse an, die vielleicht heute gelüftet werden.” In seinem Fall war das ihre Aura. Was war sie nur?


RE: The Lion's Lair - Dawn Summers - 24.09.2026

Dawn hatte sich tatsächlich nur so halbherzig zurecht gelegt, was sie am besten sagte, wenn Fragen gestellt wurden. Die Hauptmission war ihrer Meinung nach gewesen, überhaupt erst rein zu kommen in den Nachtclub. Jetzt war sie drin und sprach mit dem Besitzer höchst persönlich. Mit dem, der der Teufelssohn war. Mammon. Ja, sie hatte ihre Hausaufgaben gemacht. Recherche war schließlich immer wichtig, und nicht nur für ihre Bücher später und für ihre Stories. Sondern...sie konnte auch bezüglich des realen Lebens gut gebrauchen, dass sie Informationen bekam. Sie hatte so ihre Quellen, und selbst Buffy kannte nicht alle davon. Sie war zwar erst kürzlich wieder hier, aber...sie hatte bereits in London angefangen, ihre Recherchetätigkeiten im Rahmen des Studiums zu perfektionieren. Das ging weit über das hinaus, was im Studium angefordert war. Dass dieser Besitzer ein attraktiver Mann war, das war auch für Dawn nicht von der Hand zu weisen, aber er war nicht in ihrem Blickfeld für das Interesse dieser Art, einfach aus dem Grund, weil sie viel zu jung war für jemanden wie ihn. Er schien Mitte 30 zu sein. Man konnte ihn attraktiv finden, aber Dawn würde sich niemals auf irgendwas mit ihm einlassen. Aber...sie musste zugeben, er war...irgendwie nett. Auch wenn es vielleicht nur eine Maske war. Schließlich war er der Sohn des Teufels...also mit dämonischen dunklen Kräften ausgestattet, wenngleich auch eher von der Art eines Engels, der gefallen war. Wie eben Luzifer einst...

Sie hatte sich vorgestellt und die erste vorsichtige Antwort auf seine Frage gegeben, aber wenn er wirklich der Sohn des Teufels war, würde er klüger sein. Bestimmt gab er sich damit nicht zufrieden. Und richtig...er war zwar nicht bedrückend und bedrängend, aber...es war schon zu merken, dass er mehr wissen wollte und dass er etwas anderes glaubte. Dawn hatte sich inzwischen eine gewisse Coolness angeeignet und konnte ruhig bleiben, bekam keine Panik innerlich. Sie lächelte leicht und legte den Kopf schief, schlug dann die Augen nieder.
"Sie haben Recht...ich habe meine Hausaufgaben gemacht und ja, ich...wollte mir eigentlich das hier ansehen um heraus zu finden, wie gefährlich es hier ist. Und dann gerate ich an Sie persönlich und...hoffe einfach, dass ich jetzt nicht verschleppt werde oder sowas", schmunzelte sie charmant und schlug in diesem Moment galant ihre Augen zu ihm auf. Diese direkte Ehrlichkeit gepaart mit diesem Lächeln und dem Augenaufschlag würde hoffentlich die erwünschte Wirkung zeigen. Sie tat es ihm gleich, stieß mit ihm an. "Auf eine ehrliche Begegnung...und einen coolen Abend", antwortete sie und trank mit verschmitzten Augen, wohl wissend, dass Buffy sie umbringen würde, würde sie das hier wissen.
"Sie sind also Mammon...sind Sie wirklich ein Sohn von Luzifer persönlich?", fragte sie schließlich interessiert, aber leise genug, dass es nicht jeder direkt hörte, denn sie wusste ja nicht, ob jeder in diesem Club das wusste.


RE: The Lion's Lair - Mammon - 30.09.2026

Im Gegensatz zu ihr, wusste Mammon rein gar nichts über sie. Weder wessen Schwester sie war, noch was sie eigentlich war. Selbst wenn das Cola-Girl ihm gesagt hätte, dass sie die Schwester von Buffy war, hätte ihm das nichts gesagt. Buffy… ja, vielleicht hatte er mal von dem Namen gehört, aber ehrlich… er und Namen? Selbst ihren, Dawn, war schon fast wieder in Vergessenheit geraten. Warum waren Namen auch so wichtig? Seiner, Mammon, natürlich schon und auch durchaus Lilith, auch wenn er ihr das so nicht sagen würde. Auch die Namen von Kisai und Medea hatten sich natürlich in ihm eingebrannt und selbstverständlich auch Freds ihrer, aber der Rest? Mal ehrlich… so wichtig waren die Anderen ja nun wirklich nicht! Tja und selbst wenn Dawn dann gemeint hätte, dass diese Buffy eine Jägerin war, wäre es nichts, was ihn irgendwie nervös gemacht hätte. Jägerin… ja, es hatte sogar eine Jägerin mal kurz für ihn gearbeitet, aber ihr Name… puh… keine Ahnung. Mammon hätte sie wohl einfach nur als Dark-Lady betitelt. Wie dem auch sei. Es spielte momentan sowieso keine Rolle, weil es nicht ausgesprochen wurde. Mammon konzentrierte sich sowieso lieber auf das hübsche Ding, bei dem es ihm egal war, wessen Schwester sie war.

Außerdem schien er mit seiner Vermutung Recht zu haben. Sie wusste seinen Namen schon längst und hatte, wie sie es sagte, ihre Hausaufgaben gemacht. Cola-Girl war also vorbereitet hier angetanzt. Wie gefährlich es hier war? Als der Teufelssohn dies hörte, musste er zwangsläufig amüsiert schmunzeln. Erst Recht, als die junge Frau noch meinte, dass sie hoffte, dass sie nicht verschleppt werden würde oder Ähnliches. “Wenn du es als gefährlich ansiehst dich deinen Begierden hinzugeben und einfach nur Spaß zu haben, dann ja… ist das ein wirklich gefährlicher Ort.” Gab er zu. “Und was das Verschleppen angeht…” Mammon nahm noch einmal einen Schluck, ehe er es abermals auf den Tresen abstellte. “Auf Wunsch sehr gern.” Das Grinsen, was dabei zu sehen war, war teuflisch breit. Schließlich stießen die beiden an, ehe Cola-Girl dann nun nachfragte, ob er wirklich ein Sohn des Teufels war. Leicht verdunkelte sich dann seine Miene. “Was heißt hier ein Sohn Luzifers?” fragte er empört. “Ich bin der Sohn des Teufels.” Während er diese Worte aussprach, konnte man seine Präsenz mehr als deutlich spüren und dazu musste man noch nicht einmal seine Aura lesen können. Selbst die zerbrechlichen Menschen würden es spüren, auch wenn sie es nicht erklären konnten. Tja und im Gegensatz zu Dawn sprach er seine Worte mindestens in normaler Lautstärke aus. Wer hierher kam, wusste es oder hielt Mammon für einen Schauspieler oder Größenwahnsinnig. Außerdem versteckte Mammon nun wirklich nicht, wer er war und wer sein Vater war. “Und? Hast du nun Angst?” Fragte er schließlich Dawn. “Oder ist es eher so, dass dich das Gefährliche anzieht und du noch mehr davon genießen willst?”


RE: The Lion's Lair - Dawn Summers - 01.10.2026

Dawn war zwar erst am Beginn des Gespräches, doch überlegte sie schon weiter. Sie musste ja irgendwie auch rausfinden, was hier alles so passierte, ob hier Dämonen beschworen wurden oder gar finstere Pläne geschmiedet wurden. Pläne, in denen es um die Vernichtung von LA ging, Pläne im großem Stil halt, auch wenn ihr irgendwie klar war, dass sie dahingehend ganz sicher nicht eingeweiht werden würde. Aber vielleicht fand sie ja den einen oder anderen dezenten Hinweis auf irgendwas, das war es, was in ihrem Sinn stand. Dass sie jetzt ausgerechnet Mammon gegenüber saß, Mammon, dem Sohn des Satans, des Teufels schlechthin...konnte sich einerseits als Glückstreffer schlechthin entpuppen, andererseits auch als Nachteil, da dieser sicherlich extrem klug und intelligent war und jede Frage durchschauen könnte. Aber probieren konnte sie es ja dennoch. Sie hoffte nur, dass sie nicht so sehr durchschaut wurde, dass man sie nicht mehr gehen ließ. In diesem Falle müsste sie auf Buffy und Willow hoffen...andererseits wollte sie die auch nicht mit reinziehen dann.

Dass sie zugab, ihn zu kennen und ihre Hausaufgaben gemacht zu haben, war ein Schachzug, der für ihr Gegenüber ein bisschen Sicherheit und Vertrauen erwecken sollte. Vertrauen darauf, dass sie ehrlich blieb und auch naiv erschien. Was sie ja durchaus auch war...sie glaubte tatsächlich immer an das Gute in einer Person, auch wenn sie misstrauisch war erst mal - so wie sie es zum Beispiel anfangs auch bei Spike gewesen war.
Sie fragte in ihrer scheinbaren Naivität, ob es hier gefährlich war. Seine Antwort war fast schon zu erwarten. Sie hatte seinen Charakter in den ersten Minuten ihres Kennenlernens schon einigermaßen gut einschätzen können. Er war ein eleganter Typ, der es auf Spaß und Party abgesehen hatte als Inhalt des Lebens. Ihm schien an sich nicht viel gelegen zu sein daran, dämonisch böse zu agieren, wie man es sich vielleicht vorstellen würde. Das war durchaus interessant...er stand nach wie vor für Sünde, aber eben in Form von Vergnügungen aller sündiger Art. Sie schmunzelte daher. "Ich verstehe...also sind Sie quasi eher für das Vergnügen und das Sündigen und machen Ihr eigenes Ding?", fragte sie weiter und erschien dabei fast wie eine Reporterin für eine Schülerzeitung oder dergleichen, die ein Interview gab. Sie wurde allerdings etwas rot, als Mammon sagte, dass man verschleppt wurde nur auf eigenen Wunsch. Sie wusste genau, was er meinte, obgleich sie unerfahren war in der Praxis solcher Dinge. "Ähm...ja, kann ich mir vorstellen...", hauchte sie etwas ausweichend und nippte an ihrer Cola.

Doch als er sich ihr nun richtig offenbarte praktisch...zumindest kurz, wo sie seine ganze Erscheinung und diese Ausstrahlung...erschrak sie innerlich schon etwas. Diese Macht...diese dunkle Aura! Die tat ihr irgendwie aus irgendeinem Grund kurz fast schon körperlich weh, so als wäre sie ein Lichtwesen...was sie ja vielleicht sogar war. Sie wusste praktisch nichts über ihr Wesen als Schlüssel. Sie nahm an, dass sie ein normaler Mensch geworden war nach dem Sieg über Gloria. Sie hatte ja keine Ahnung. dass sie noch immer ein Schlüssel war...
"Oh, er hat also nur einen Sohn...", nickte sie und ließ mal weg was sie nur in Gedanken hinzufügte: Das war beruhigend. Sie sah zu ihm hoch, während sie an ihrer Cola nippte.
"Ich weiß nicht...wenn ich Angst habe, schrei ich für gewöhnlich, also schätze ich, ich habe keine richtige Angst. Und sagen wir...ich interessiere mich für dunkle Geheimnisse und hab die Angewohnheit, in gefährliche Situationen zu kommen", sagte sie richtig offen und legte den Kopf schief. "Vielleicht bin ich ein bisschen verrückt. Aber...das Leben wäre ja langweilig ohne Risiko, schätz ich mal. Was war eigentlich das verrückteste, was hier drin mal passiert ist?", fragte sie am Ende so ganz nebenbei neugierig.


RE: The Lion's Lair - Mammon - 03.10.2026

Hätte sie ihm gesagt, dass sie ihn für extrem klug und intelligent hielt, so hätte es definitiv Mammons Ego sehr gestreichelt. Doch leider tat sein neuer Gast dies nicht und diese Gedanken blieben fürs Erste im Verborgenen. Dafür aber nicht, was hier im Club im Mittelpunkt stand, nämlich der Spaß und das Hingeben der eigenen Begierden. Doch als Dawn dies so aussprach, klang es irgendwie… komisch, weshalb auch eine Augenbraue etwas nach oben ging. “Ich mache immer mein… wie du es nennst… eigenes Ding.” Das hatte Mammon doch schon immer getan. Doch wieso hatte es bei ihr so merkwürdig geklungen? Das hörte sich fast danach an als wäre es etwas… unbedeutendes. So als würde das hier nichts sein, vor dem man Angst haben brauchte, nicht vor IHM Angst haben musste. Oh, was für ein Trugschluss! Ja, natürlich war Mammon hier gerade sehr charmant, kommunikativ und ihr gegenüber offen. Nur da war noch die dunkle Seite. Vergnügen hieß für ihn ebenso, andere bloßzustellen oder gar sie zu foltern. Das war ebenso sein Verständnis von Spaß. Genauso machte es Spaß, diese junge Frau hier ein wenig verlegen zu machen. “Bist du sicher, dass du dir das vorstellen kannst? Ich könnte es dich auch selbst erleben lassen.” Erneut dieses Funkeln in den Augen. Verschleppen konnte ja auch durchaus Spaß machen und das sogar für beide.

Aber dann hatte Dawn es geschafft, dass er für einen kurzen Moment so empört über ihre Frage war, dass er sich kurz aufbaute. Oh nein, Mammon zeigte ihr noch nicht seine ganze Macht. Es war eher eine kleine Kostprobe seiner Macht, aber oft reichte es bei diesen einfachen Erdlingen dies schon aus. “Ich dachte, dass du deine Hausaufgaben gemacht hättest.” Meinte er nur knapp arrogant und von oben herab. Belog sie ihn etwa? Etwas, was er absolut hasste. Es war klüger, bei der Wahrheit zu bleiben. Diese würde sowieso irgendwann herauskommen und wenn nicht, dann war es ein Schritt in Richtung Hölle.
Aber Mammon glaubte ihr, als sie meinte, dass sie anscheinend keine Angst hatte. Es wurde jedoch noch interessanter, als sie davon sprach, dass sie öfter mal in gefährliche Situationen kam. So, so, ob es wohl ihre Neugierde war, die sie dahin brachte oder vielleicht ihr Mundwerk, was durchaus mehr redete, als es brauchte?
Als Dawn nun fragte, was das verrückteste war, was hier drin schon passiert war, musste Mammon abermals grinsen. “Es kommt ganz darauf an, was du als verrückt ansiehst. Mir ist nämlich durchaus aufgefallen, dass ihr Erdlinge schnell etwas für verrückt haltet, obwohl es das nicht ist.” Sprach er und trank noch einen Schluck. “Ist es für dich verrückt, dass hier jeder seinen Begierden nachgehen darf? Dass ich mich als so großzügig erweise, dass ihr Erdlinge meine Gesellschaft genießen dürft oder sind es die Sexorgien, die du verrückt findest?” Fragte er nun wiederum Dawn und beobachtete sie dabei, wie sie reagierte.

“Aber Schluss jetzt mit diesen allgemeinen Fragen.” Sprach er schließlich und verringerte erneut etwas den Abstand zwischen sich und Dawn und sah ihr in die Augen. Ja, er hätte seine Fähigkeit jetzt einsetzen können, tat es aber nicht. Ob sie ihm von allein sagen würde, was sie gerade am meisten begehrte? “Und? Was begehrst du gerade am meisten?” Mammon war sehr gespannt. Wusste sie selbst, was dies war oder steckte etwas anderes tief in ihr, was er erst durch seine Fähigkeit hervorlocken könnte?


RE: The Lion's Lair - Dawn Summers - 04.10.2026

Dawn merkte langsam, dass dieser Teufelssohn...dieser Seraphim, dieser dämonisch-charmante Kerl, sie vielleicht längst durchschaut hatte und wusste dass sie hier nur ein bisschen sich umsehen wollte, spionieren quasi. Denn es lag auf der Hand, dass wenn sie etwas Wichtiges fand, das Buffy erzählen würde, und wie gefährlich es hier auch sein mochte, mit Willow und Buffy auf ihrer Seite konnte doch kaum was schiefgehen. Aber...das Gespräch ging langsam zu sehr in Richtung seiner Kontrolle, sie merkte, wie sie selbst dieses Gespräch nicht führte sondern er. Die Art, wie er antwortete auf ihre Frage war...irgendwie gruselig. Vor allem dieses er könnte es sie erleben lassen. Ihre Augen wurden kurz groß vor Schreck, aber nur ganz kurz. Leicht schüttelte sie den Kopf.
"Ich bin leider nicht so der Typ für...Gewalt und Kidnapping, auch nicht als Rollenspiel und so...", sagte sie und konnte nicht verhindern, etwas rot zu werden. Sie war auch ganz sicher nicht der Typ Mensch, der einfach so Sex hatte oder One Night Stands...normalerweise jedenfalls. Unter einem Zauber war das was anderes, und das war nie passiert, jawohl!!!

Es wurde noch gruseliger...wie er seine Macht demonstrierte, und sie glaubte, dass sie nur die Spitze des Eisbergs sah. Gosh, wie er sie ansah...und wie arrogant er klang! Okay, jetzt glaubte sie zu erkennen, dass er wohl wirklich der Sohn seines Vaters sein musste. "Hab ich auch! Ich wollte nur austesten wie du reagierst!", antwortete sie unfreiwillig frech, denn dieses Auftreten, das ihr Angst gemacht hatte, hatte sie zugleich auch etwas trotzig werden lassen. Das war immer die Gefahr bei Dawn, sie konnte Angst haben aber noch einen draufsetzen weil sie sich nichts gefallen lassen wollte. Sie hatte sich schon häufig deswegen Ärger eingehandelt. Würde es auch diesmal so sein?
"Jeder darf also...seinen Begierden einfach nachgehen hier...hat schon mal jemand...Mordgelüste gehabt und durfte die auch ausleben?", fragte sie mit angehaltenem Atem und beantwortete somit auch die Frage von Mammon, was sie mit verrückt meinte.

Aber nun...nun wurde es richtig gefährlich, und das wusste Dawn jetzt nur all zu gut, ihr wurde es richtig bewusst, als er näher kam und sie direkt nach ihren Begierden fragte. Zum Glück hatte sie nur einfache...die sich sehr leicht realisieren ließen und nichts Sexuelles darstellten. Aber dennoch....sie merkte, dass es womöglich doch ein Fehler gewesen sein könnte, herzukommen. Aber wie sollte sie nach Buffy rufen wenn der Kerl sie nicht aus den Augen ließ? Sie schluckte. Er war viel zu nahe...viel viel viel zu nahe!
"Echte Liebe...", hauchte sie als Antwort auf die Frage. "Viele Süßigkeiten außerdem...und ein Gerät, das meine Gedanken zu Papier bringen kann..."
Sie schmunzelte bei dem letzten Satz, besonders bei dem Gerät, denn das wäre echt praktisch, telepatisches Schreiben. Ob ihn diese Begierden zufriedenstellen würden? Ihrer Meinung nach waren das ihre höchsten Wünsche...aber es ärgerte sie, dass sie zu schnell mit ihrem größten Wunsch rausgekommen war...aber den würde er ihr garantiert auch nicht erfüllen können, also war sie außer Gefahr...oder?


RE: The Lion's Lair - Mammon - 05.10.2026

Oh nein, das wusste Mammon nicht. Aber er hatte da so ein gewisses Gefühl, dass ihr Besuch durchaus etwas Anderes im Sinn hatte als das, was sie ihm hier sagte. Nach einer gewissen Zeit hatte man das durchaus im Gespür. Aber wie gesagt, wissen, tat der Teufelssohn es nicht. Im Grunde war es ihm auch egal, warum sie eigentlich hier war. Mal ehrlich, was konnte ihn schon groß gefährden? Er war ein Nephilim und keine Dämonenratte, wie Vampire oder andere Dämonen, die unter seinem Rang standen. Mammon war mächtig und somit naiv genug zu denken, dass er so gut wie unbesiegbar war. Tja und aus diesem Grund war es ihm eben wirklich völlig gleich, was ihr Vorhaben hier war. "Ich bin leider nicht so der Typ für...Gewalt und Kidnapping, auch nicht als Rollenspiel und so..." Bei diesen Worten musste Mammon nun breit grinsen. “Oh, verschleppen hat doch nicht immer etwas mit Gewalt zu tun.” Raunte er und zwinkerte ihr mit einem Auge zu. “Das kann auch was erotisches haben.” Oh ja, natürlich sah er, wie sie leicht rot wurde. Tja und ehrlicherweise gefiel es ihm.

Tse… austesten, wie er reagierte. Was war das denn für ein blödes Spiel? “Und? Was hat dir dieses…” Dabei fuchtelte er kurz mit seiner Hand herum. “...austesten jetzt gebracht?” Fragte er Dawn. Er selbst sah in dieser Aktion nämlich nichts Wichtiges, was ihr das Gebracht hätte. Aber gut, diese Menschen oder was auch immer sie war, hatten ja manchmal komische Gedankengänge gehabt. Da war es schon angenehmer, über Dinge zu sprechen, in denen er Experte war. Was Begierden und Spaß anging, nun da konnte ihm nun wirklich keiner das Wasser reichen, also wenn man Mammon fragte. Dawn fragte nach gewissen Begierden, wie Mordlust und ob diese hier auch ausgelebt werden konnten. Erneut bildete sich ein breites Lächeln, was jedoch ein wenig geheimnisvoll angehaucht war. “Wäre es für dich ein Grund zu gehen?” Ja, es war weder ein Ja noch ein Nein, aber hey, war es so nicht auch viel… Interessanter und lustiger? Mammon jedenfalls hatte sichtlich Spaß und sah das Ganze hier eher als Spielchen an.

Doch Mammon wollte aus diesem Spielchen nun gern ein Spiel machen. Natürlich sollte das Ganze nach seinen Regeln laufen. Deshalb auch dieser Abstand, der nun geringer wurde und schließlich seine Frage, die er nur zu gern stellte. Was begehrte sie gerade am meisten? Neugierig beobachtete er Dawn und hörte ihre Worte. Doch die Worte, die Mammon da aus ihrem Mund hörte, klangen alles andere als… interessant. So sah er sie leicht irritiert an. “Tatsächlich? Das…” Doch Mammon schüttelte den Kopf ungläubig und sah dann wieder zu Dawn. Erneut sah er ihr in die Augen, aber diesmal anders. Ja, er glaubte ihr nicht wirklich, dass sie sich tief im Inneren genau das wünschte und begehrte. Da musste es was Anderes geben. WIe konnte man so sehr Süßigkeiten begehren? Nein, das konnte nicht sein. Jetzt setzte Mammon seine ganz spezielle Fähigkeit ein. Diese lockte aus den Leuten das wirklich tiefste Begehren hervor, sozusagen ihr wirklich innerster Wunsch. Oft war es nämlich so, dass die meisten gar nicht wussten, was sie wirklich wollten. Wie verhielt es sich dabei mit Dawn? Sagte sie wirklich das, was sie gerade wirklich begehrte? “Also… sag mir Cola-Girl. Was begehrst du gerade wirklich am meisten?”


RE: The Lion's Lair - Dawn Summers - 07.10.2026

Dawn spürte, dass die Richtung, die hier eingeschlagen wurde, ihr nicht gefiel. Sie war nicht prüfe oder so, aber...sie wollte nicht gelenkt werden. Sie wusste ja, dass Dämonen oder eben...gefallene Engel oder Kinder von gefallenen Engeln die Menschen eher verführten zu Dingen und in ihnen Begierden weckten, die sie eigentlich vielleicht gar nicht haben wollten, die sie zurück hielten, weil es moralisch nun mal eben nicht so toll war. Sünde war das eine, aber sich der vollkommenen Sünde hinzugeben, ohne Nachzudenken, was es vielleicht für Auswirkungen hatte...das war nicht Dawns Art. Sie würde gerne Sünden begehen...mit dem richtigen Menschen, der ihr Herz eroberte, aber auf keinen Fall mit Wildfremden. Auch das eine Techtelmechtel...mit Fio...war eigentlich auf einen schiefgegangenen Zauber zurück zu führen und wäre sonst nie passiert. Es war einfach nicht Dawns Art...Dinge mit jemandem zu tun, den sie kaum kannte...für sie gehörten eigentlich Gefühle und Sex zusammen. Dawn hatte zwar nicht viel Erfahrung, aber das wusste sie für sich selbst zumindest schon mal. Und...für sie war es definitiv unangenehm, sexuelle Anspielungen einer Person zu erleben, die sie nicht kannte und die sie nicht mal näher kennen wollte. Er war charmant, und sicherlich sehr attraktiv aber...aber Dawn war eben nicht so auf das Äußere aus.
"Ja, ich weiß...aber auch das ist nicht unbedingt was für mich, verstehen Sie?", sagte sie deshalb, mit rötlichen Wangen und setzte damit auch eine gewisse Grenze. Keine sexuellen Dinge brauchte er versuchen...das würde nichts bringen bei ihr.

Und dass es jetzt auch noch gefährlich für sie werden könnte...weil sie vielleicht eine Spur zu frech gewesen war...das sah ihr auch noch ähnlich. Gosh, sie wünschte sich sie könnte Buffy anrufen, unauffällig...aber das wurde nichts. Sie hatte einen Fehler gemacht, und jetzt musste sie versuchen, ihn wieder auszubügeln. Dawn entschied sich, das auf die charmantere Art zu machen. Sie hob beide Hände und versuchte ein Lächeln, auch wenn es etwas furchtsam aussah. "Touché...", sagte sie süßlich und kicherte kurz, um ihren charmanten kleinen Beitrag zu unterstreichen. Sie hoffte, das würde den Teufelssohn wieder etwas besänftigen. Dawn hatte ohnehin schon Angst, dass sie heute hier nicht lebend nach Hause kam...nie wieder würde sie sowas machen, nie wieder!! Nun...sie wusste leider aber nur zu gut, dass wenn sie doch noch wohlbehalten hier raus kam, dass sie solche dummen Dinge leider doch immer wieder machen würde, aber für jetzt schwor sie sich das.
"Naja...wenn ich nicht selbst mitmachen muss, wäre es kein Grund. Jeder soll ruhig das tun, was ihm Freude bringt, aber...ich bin immernoch dafür, dass das jeder für sich selbst entscheiden sollte und nicht irgendwie...dazu gebracht oder gezwungen wird", sagte sie und lächelte süß, wie um zu unterstreichen, dass sie dazu auch die sanfte Art des Zwangs meinte, nämlich indem dieses Verlangen in jemandem einfach hervorgerufen wurde durch irgendwelche Kräfte oder so...

Sie hatte durchaus das angegeben, was sie sich wirklich wünschte vom Leben. Das telepatische Schreibgerät wäre nun mal echt Hammer. Aber echte Liebe...das war nun mal das Wertvollste, natürlich wünschte sie sich das. Es schien Mammon zu überraschen und zu verwundern, und irgendwie freute sich Dawn sogar darüber, dass sie in der Lage gewesen war, Mammon zu verblüffen. Was er aber jetzt machte, fand sie nicht fair...das dachte sie sich noch, während ihr Verstand, ihr Gehirn, plötzlich zum Teil gelenkt wurde, ohne dass sie irgendwas dagegen tun konnte. Sie spürte, wie sich ihr Mund öffnete...und sie wusste, dass sie es aussprechen würde, obwohl sie nicht wollte. Das war nicht fair!
"Ich....ich möchte herausfinden, inwieweit Sie und alles was sich hier drin befindet, für LA eine Gefahr darstellt und ob wir uns darauf einstellen müssen, eine Ktastrophe zu erleben wie in Sunnydale...", sagte sie und sprach das so rasch wie möglich aus. Ihr Blick wurde danach etwas lauernd-furchtsam, sie zog ein wenig ihren Kopf ein. Jetzt hatte sie natürlich Angst, dass sie hier definitiv nicht mehr rauskam heute....


RE: The Lion's Lair - Mammon - 07.10.2026

Noch vor einige Tagen hätte Mammon spöttisch gelacht, was das denn für ein Unsinn sei wenn man glaubte, dass Sex und Gefühle zusammenpassten. Ja, man konnte wunderbar Sex haben OHNE Gefühle für den Anderen zu haben. Doch… dieser eine Abend… diese eine Nacht mit Fred, dieser eine Sex mit ihr… ja, er musste zugeben, dass da wirklich Gefühle mit im Spiel waren. Wie immer das auch möglich gewesen war, aber diese Frau war ja sowieso dahingehend ein Mysterium. Sie hatte das geschafft, was zuvor noch keiner geschafft hatte. Mammon hatte für die Halbdämonin nicht nur Gefühle entwickelt, sondern war sogar noch einen Schritt weitergegangen, sodass sie das Experiment Beziehung wagten. Das bedeutete aber auch, dass der Teufelssohn das eine oder andere Versprechen abgegeben hatte, etwas, was er jedoch vermutlich auch ohne diese Versprechen eingehalten hätte. So zum Beispiel, dass er keinen Sex mit Anderen hatte. Dawn konnte deshalb beruhigt sein, auch wenn sie davon natürlich nichts wusste. Woher auch? Mammon flirtete ja dennoch und würde es auch durchaus dazu hin arbeiten. Nur diesen letzten Schritt, nein, diesen würde er nicht gehen. Dennoch sah er Dawn jetzt mit einem leicht herausfordernden Blick an. “Oh, das hat schon so manch einer vor dir zu mir gesagt.” Ließ er die Brünette wissen. Erneut beugte er sich dann zu ihr, sodass er sehr nah wieder bei ihr war. “Glaub mir, nur eine Nacht mit mir und du willst es immer wieder erleben wollen.” Raunte Mammon ihr zu, ehe er wieder den Abstand zwischen ihnen vergrößerte.

Tja, anhand ihrer Gestik und Antwort war wohl klar, dass das bisher nicht viel gebracht hatte. Dachte er es sich doch. Zwar stellte Dawn hier Fragen, aber Mammon hatte das Gespräch schon längst selber in die Hand genommen und führte es in die Richtung, die er wollte. Eine Frage von ihr führte bei ihm oft zu einer Gegenfrage, ohne dabei wirklich etwas preiszugeben oder nur das, was er wollte. Sie hatte sich definitiv mit dem Falschen angelegt, wenn sie glaubte, ihn hier ausspionieren zu können. Andererseits… irgendwie machte das ja gerade schon irgendwo Spaß. “Oh.” Mammon hob leicht die Augenbrauen, ehe diese sich wieder senkten und er schließlich sich etwas zur Tanzfläche drehte und mit der Hand eine Bewegung ausführte, sodass er einmal über die Fläche hier im Erdgeschoss zeigte. “Hier handelt jeder nach freien Stücken. Niemand wird hier zu irgendetwas gezwungen.” Das stimmte durchaus in diesem Bereich des Clubs. Selbst in den Privat Rooms war dies der Fall. Der Keller war da schon eine andere Hausnummer, aber von der hatte der Teufelssohn weder gesprochen, noch dahin gedeutet. Somit war er bei der Wahrheit geblieben. Etwas, bei dem man sich beim Teufelssohn verlassen konnte. “Wenn du nicht deinen Begierden nachgehen willst, dann brauchst du das auch nicht. Ich gebe dir lediglich die Möglichkeit dazu, es hier auszuleben.” Erklärte er gelassen. Er hatte ja nichts zu verbergen und selbst wenn, was konnte dieses etwas schon gegen ihn ausrichten? So langsam sollte er wohl mal anfangen, das Gespräch dahin zu lenken, was sie eigentlich war.

Zuvor musste Mammon jedoch herausfinden, was sie wirklich begehrte und ihr momentan eigentlicher tiefster Wunsch war. So ganz kaufte er ihr das nämlich nicht ab. "Ich....ich möchte herausfinden, inwieweit Sie und alles was sich hier drin befindet, für LA eine Gefahr darstellt und ob wir uns darauf einstellen müssen, eine Katastrophe zu erleben wie in Sunnydale..." Als Mammon diese Worte hörte, sagte er im ersten Moment nichts, sondern sah Dawn einfach nur an. Das war es? Das war gerade ihr innigster Wunsch? Jetzt konnte Mammon doch nicht mehr die Stille halten und musste loslachen. Er hatte ja mit vielem gerechnet, aber sicher nicht damit. Es dauerte einen Moment, ehe sich der Dunkelhaarige wieder beruhigt hatte und sprechen konnte. “Das ist es? Wirklich köstlich.” Gab er zu und musste nochmal kurz auflachen, was jedoch schneller aufhörte. “Hör mal, Cola-Girl. Das hier ist einfach ein Nachtclub, wo jeder seinen Begierden nachgehen darf.” Und ja, mit jedem meinte er nicht nur Menschen, sondern auch alle übernatürlichen Wesen. “Und ich bin der Sohn des Teufels. Was denkst du denn, was ich hier in LA vorhabe? Bist du nicht auch der Meinung, dass wenn ich die Stadt hätte zerstören wollen, dann hätte ich das schon längst gemacht?” Fragte er sie. Auf dieses… Sunnydale ging er nicht ein. Er kannte es schlichtweg nicht. Ok, das hätte er durchaus, aber mal ehrlich… da war Mammon noch in der Hölle und so etwas hatte ihn einfach nicht interessiert.