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Let the Games Begin - Druckversion

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RE: Let the Games Begin - Mammon - 02.08.2026

[Mammon - Lilith: Hauptbühne]

Hier sah man den direkten Unterschied der Beiden. Während Mammon es liebte in diesem Geschrei und der Aufruhr zu stehen und sogar die Masse dazu anstachelte noch lauter zu werden, liebte Lilith es, wenn alles um sie herum still war und man sie gebannt ansah, wann sie endlich das Wort ergriff. Ok, dann sollte sie sich dies gönnen, auch wenn es Mammon wirklich nicht gefiel. Das hier war schließlich ein verdammter Kampf und keine Geschichtsstunde, wo man dem Redner an den Lippen hängen musste, weil es für irgendetwas wichtig sein könnte. Aber gut, er würde das Ruder schon wieder rumreißen! Sollte sie ihren kurzen Ruhm der Stille genießen. Jedoch nicht zu lang und so hatte Mammon sich einfach das Recht herausgenommen ihr das Mikro wieder abzunehmen. Er war hier der Gastgeber und so galten auch seine Regeln und wenn er Lust hatte wieder das Mikrofon an sich zu nehmen, dann konnte er dies auch. Lilith, professionell, wie sie eben war, ließ ihm das Mikro ohne Murren abnehmen und so konnte Mammon wieder die Menge laut werden lassen. Unter Gebrüll, Jubel und Applaus der Leute, kündigte Mammon schließlich den ersten Kämpfer des Hauptkampfes an. Dieser legte einen hervorragenden Auftritt hin und zeigte offenkundig, wie sehr er diesen Kampf wollte.

Doch es fehlte natürlich noch die Ankündigung des zweiten Kämpfers und diese Ehre ließ er Lilith zukommen. Diese hatte sich schon von seiner Security helfen lassen, sodass sie nun oben auf dem Käfig stand. Tse… musste sie ihm das wirklich nachmachen? Hatte sie keine eigenen Ideen? Naja, andererseits… es gab keine bessere Idee und deswegen hatte die Teufelstochter ihm dies sicher nachgemacht. Aber gut, dann war es so und so warf er Lilith geschickt das Mikrofon nach oben, sodass sie endlich den Ehrengast ankündigen konnte. Spike, der Vampir, der wieder auferstanden war. Ja, Mammon hatte derweil ein besseres Wissen über diesen besonderen Vampir bekommen, dank Medea, aber auch Kisai. Aber das würde er so natürlich nicht herumposaunen. Vielleicht war das aber auch ein Grund, wieso Lilith diesen Vampir ankündigte und nicht er. Welcher Grund es jedoch schlussendlich war, würde wohl nur Mammon allein wissen.

Kaum hatte Lilith Spike Namen genannt, konnte man einen neuen Lichtkegel sehen. In diesem befand sich Spike. Mammon sah nur kurz zu diesem Vampir. Noch immer verstand er nicht ganz, wieso dieser so besonders war. Also, ja theoretisch schon, allein schon wegen der Sache mit dem Seitenwechsel und einer Seele, die er gehabt haben sollte. Mammon verschwendete erst gar keinen Gedanken daran, ob dieser noch immer eine besaß. Viel wichtiger war es doch, wie die Menge auf diesen schlanken Vampir reagierte und, dass der Blutsauger das tat, was er machen sollte, nämlich kämpfen und gewinnen, auch wenn sie hier Mammon fragte, wie dieser Kerl es generell geschafft hatte überhaupt noch zu existieren. Mal ehrlich… Vampire waren nicht gerade weit oben in der Rangliste unter den Dämonen und auch Mammon betitelte Vampire gern mal als Ratten der Unterwelt. Aber hey, vielleicht überraschte der Vampir ihn ja. Etwas musste er ja an sich haben, dass sogar Wolfram & Hart ihre Finger da irgendwie im Spiel hatten. Doch auch dies war eine Sache über die der Teufelssohn nicht weiter nachdachte. Was interessierte ihn schon diese Kanzlei? Er hatte mit diesem Abend sein Soll erfüllt. Er hatte den Club für diesen Käfigkampf zur Verfügung gestellt und ein Teil der Einnahmen heute Abend würden an Wolfram & Hart gehen und dann wären seine Schulden damit erledigt.

Spike stand nun mittlerweile vor dem Käfig und die Securitys, die ihn festhalten, warteten nur noch auf Mammons Zeichen. Doch bevor er dieses gab, musste er dafür sorgen, dass seine Schwester wieder vom Käfig herunterkam und so, wie es eben für eine Teufelstochter würdig war.
Er fing elegant das Mikro wieder auf, welches Lilith ihm zuwarf und danach reichte er ihr die andere Hand, sodass diese sich festhalten konnte und grazil wieder herunterkam. Mammon lächelte sie mit einem kleinen anerkennenden Lächeln an. Ja, er musste zugeben, dass sie, wie natürlich nicht anders zu erwarten, es hervorragend gemacht hatte. Doch dieses Lächeln musste ausreichen, wie er fand. Außerdem hatte jetzt sowieso Priorität, dass Spike in den Käfig kam. "Seid ihr bereit für einen spektakulären und unvergesslichen Kampf, der in die Geschichte eingehen wird?” Fragte er die Menge, die sofort wieder lauter anfingen zu jubeln und zu schreien. “Dann… lasst den Kampf BEGINNEEEEEEEEN!” Bevor er diesen Satz jedoch sagte, hatte er das Mikro in seiner linken Hand. M´Sein rechter Arm ging nach oben, der jedoch dann sich blitzschnell nach unten bewegte, als er das letzte Wort beendet hatte. Dies war das Zeichen für die Securitys Spike in den Käfig zu bringen und den Käfig zu schließen. Sofort gingen die Kämpfer aufeinander los und Mammon legte seine Hand erneut auf Lilith Rücken. Eher diesmal unbewusst, so als müsse er sie vorsichtshalber beschützen, dass ihr nichts passierte.

Mit etwas Druck darauf auszuüben, zog er Lilith ein Stück weit vom Käfig weg und neigte seinen Kopf in ihre Richtung, sodass er nah genug war, um ihr etwas leise zu sagen. “Netter Auftritt, aber das nächste Mal lässt du dir was eigenes einfallen.” Ja, Mammon musste einfach nach einem kleinen Kompliment doch noch irgendwie sticheln. Dennoch würde Lilith wissen, dass er durchaus ihren Auftritt gut fand. Dafür kannten sie sich einfach viel zu sehr. Aus einer anderen Perspektive, konnte diese Geste auch durchaus als intim bewertet werden. Weder Mammon noch Lilith hatten schließlich aufgeklärt, wie sie zueinander standen oder was sie füreinander waren. Kisai wusste es und auch Medea und Damon, aber die breite Masse? Diese würde vermutlich erst nach dem Abklingen des Adrenalins, welches durch ihre Adern floss, darüber nachdenken.


RE: Let the Games Begin - Lilith - 15.08.2026

[Mammon - Lilith: vor dem Käfig/Main Floor]

Mammon reichte ihr die Hand, nachdem er das Mikrofon kurz weggesteckt hatte, und Lilith ergriff sie. Mit der Selbstverständlichkeit eines Wesens, das seine gesamte Existenz Flügel besessen hatte, sprang sie die nicht unbedenkliche Höhe des Käfigs herunter, und vermutlich konnte sie froh sein, dass Mammon ihren Sprung – zusätzlich zur Unterstützung seiner rechten Hand – mit ähnlicher Selbstverständlichkeit durch einen festen Griff um ihre Taille abdämpfte und sie so sicher wieder auf die Füße stellte. Sie bemerkte nicht einmal bewusst, dass sie seine Hilfe in Anspruch genommen hatte.
Sein anerkennendes Lächeln erwiderte sie mit dem provokanten Hochziehen ihrer linken Augenbraue. Es war wie ein Spiel – er hatte versucht, sie aus der Reserve zu locken und schachmatt zu setzen, und sicherlich war dieser Stunt nicht ihr bevorzugter Ablauf dieses Abends, aber sie hatte sich seinem Zug gebeugt und mitgespielt… für den Moment.

Der Grund, warum sie es vorgezogen hätte, unerkannt zu bleiben war, dass nun entsprechend große Aufmerksamkeit auf ihnen lag. Ihnen beiden, wie sie mitten in der Menge vor dem Käfig standen – aber anders als Mammon gab ihr das Bad in der Menge meist nicht so viel; Lilith suchte sich die Wesen, mit denen sie Umgang pflegte, in der Regel selbst und… persönlich aus. Während ihr Bruder also nun den Kampf endlich freigab, wandte sie sich knapp zu einem Dämon um, der nach ihrer Hüfte gegriffen hatte.
„Hände weg, oder du bist sie los“, kommentierte sie ruhig, aber mit einer Kälte, die sowohl ihren Stand als auch ihre Fähigkeit, die Drohung in die Tat umzusetzen, klar absteckte. Ob sie noch genauso dazu in der Lage war, wie das früher der Fall gewesen wäre? Genau wusste sie es nicht, aber wie in der Hölle zählte auch hier der Eindruck, den man hinterließ. Und Lilith würde einen Teufel tun, sich durch das leiseste Zeichen von Schwäche angreifbar zu machen.
Eine Sekunde später war sie bereit, es drauf ankommen zu lassen und ein Exempel zu statuieren am nächsten Paar übergriffiger Hände, ehe sie feststellte, dass es diesmal Mammon war, der sie mit sanftem Druck auf ihren unteren Rücken ein Stück weit vom Käfig wegbrachte.
“Netter Auftritt, aber das nächste Mal lässt du dir was eigenes einfallen.”
Im ersten Augenblick konnte sie seinem Gedankengang nicht folgen und versuchte instinktiv, seinen Blick zu suchen – aber er war ihr zu nah, aufgrund der Lautstärke, die nun im Club entbrannt war, unter all den Besuchern, die die Kämpfer anfeuerten. Und wahrscheinlich war das ihr großes Glück, da ihr kurz darauf bewusst wurde, dass er höchstwahrscheinlich Bezug nahm auf seine Eröffnungsshow zu Beginn des Abends – nur dass Lilith die Referenz nicht verstand, weil sie den Großteil davon nicht gesehen hatte, dank Kisais… weitaus unterhaltsamerem Alternativprogramm. Aber das konnte sie Mammon selbstverständlich nicht gestehen, nicht, wenn sie Kisai den anschließenden Ärger ersparen wollte. Es spielte ihr also ganz gut in die Karten, dass er ihren kurzzeitig verwirrten Blick nicht hatte sehen können.

Sie überging den Kommentar gekonnt, er war ohnehin nichts weiter als eine Stichelei, wie sie sie tausendfach regelmäßig austauschten. Stattdessen drehte sie sich ein Stück weit und schob eine Hand in seinen Nacken, um ihn zu sich herunterzuziehen – sie war nicht klein, aber Mammon überragte sie dennoch um ein gutes Stück. Die andere Hand ruhte auf seiner Brust, sodass sie sich auf die Zehenspitzen stellen und ihm ebenfalls ins Ohr sprechen konnte.
„Ich verstehe dein Bedürfnis, mich bestrafen zu wollen“, setzte sie an. Ihm das abzusprechen wäre kleinlich und ginge gegen ihre Würde. Und er war hier der Hausherr, auch wenn sie nicht anerkannte, dass er als älterer Bruder grundsätzlich allein aufgrund seines Alters in einer Position war, sie maßregeln zu können.
„Aber das hier…“ Sie hielt kurz inne, ihre Lippen streiften seine Wange beinahe. „…das war keine Strafe mehr. Das war eine Herausforderung.“
Dann löste sich sich ein kleines Stück von ihm, allerdings hauptsächlich deshalb, um die Schlüsselkarte – der Ursprung ihres kleinen Disputs – zwischen Zeige- und Mittelfinger zurück in die Innentasche seines Sakkos gleiten zu lassen. Etwas weniger subtil diesmal als zum Zeitpunkt, als sie sie entwendet hatte, sodass er die Geste diesmal wahrnehmen würde. Aber dennoch galant und diskret genug, dass es für alle umstehenden wirkte wie eine vertrauliche Berührung. Kein Grund mitten unter allen gewöhnlichen Besuchern des Clubs klar zu machen, wo Mammon seine Wertsachen aufbewahrte. Das hier war ein Spiel zwischen ihnen und ausschließlich zwischen ihnen. Niemals würde sie ihn durch unüberlegte Handlungen von außen angreifbar machen.
„Ich lasse ungern Rechnungen offen. Betrachte diese hier als beglichen.“
Sie ließ ihm ein paar wenige Sekunden im Glauben, dass er triumphiert hatte, ehe sie noch einmal ansetzte:
„Die nächste hast du gerade selbst eröffnet.“


RE: Let the Games Begin - Kisai Toshiro - 27.08.2026

Fred-Kisai-Scott: Devils Balcony

Der Kampf endete und damit hatt Scott verloren, auch wenn er nicht gewettet hatte. Etwas womit Kisai von Anfang an gerechnet hatte, daher hatte es ihn schon verwundert, dass Scott auf den anderen gesetzt hatte. Aber vermutlich war Scott einfach nicht so bewandert was Kämpfe anging, wie Kisai es war oder scheinbar auch Fred, die auch richtig gelegen hatte. Sie führte auch noch eine recht schlaue Erklärung an und Kisai war kurz etwas beeindruckt, schließlich waren Mammons Romanzen -wenn man sie denn so nennen konnte - eher von schlichterer Natur und viel weniger an Kämpfen interessiert oder gar beteiligt. Doch Kisai kommentierte es nicht weiter, war dabei auch viel zu abgelenkt von dem Spektakel auf der Bühne, ein Grinsen konnte er sich nicht verkneifen. Die beiden Geschwister zogen eine wunderbare Show ab und wenn man sie nicht kannte, konnte man so einiges missverstehen. So wie auch Fred es scheinbar traf und Kisai damit amüsierte.
Kurz überlegte er noch etwas Salz in die Wunde zu streuen, allerdings wollte er nicht verraten, wer Lilith genau war. Doch dann entschied er sich dagegen, Fred musste nicht wissen, wie genau Kisai sie beobachtete und außerdem würde er schon noch mit ihr Spielen können, er musste Lilith nur davon erzählen und hätte sicherlich noch mehr als einmal Gelegenheit dazu haben.
Die beiden Gäste setzten beide auf den Vampir, allerdings aus unterschiedlichen Gründen und fragten dann auch schon ihn nach seiner Meinung.
„Als ob es Mammon interessieren würde, wenn die Jägerin Ärger macht. Ich bitte dich, sie ist uns nicht mal im Ansatz gewachsen“ meinte er jedoch lässig. „Aber der Vampir gewinnt, da bin ich ganz bei euch“ erklärte er dann und besah sich weiter die Show der Teufelskinder, die die Menge anheizten und die Spannung steigen ließen.
Kisai trank einen Schluck. „Da haben die Beiden mal wieder einen grandiosen Auftritt hingelegt. Meint ihr nicht?“ fragte er dann locker in die Runde um doch etwas zu sticheln.

@Fred Parker
@Scott Mason


RE: Let the Games Begin - Mammon - 27.08.2026

[Mammon - Lilith: vor dem Käfig/Main Floor]

Es war eine Aktion, bei der er nicht nachdenken brauchte, es war eher wie eine Art Reflex oder wie die Luft, die man zum Atmen brauchte, also wäre man nur ein normaler Mensch. So war es auch für Mammon natürlich gewesen Lilith bei ihrem eleganten Hinuntergleiten zu stützen, so dass sie dabei keinesfalls einen unwürdigen Abgang hinlegte. Generell musste der Teufelssohn zugeben, dass sie eine wirklich gute Figur hingelegt hatte. Andererseits… jemand von ihrem Format, bei dem ging man eigentlich davon aus, dass sie diesen Auftritt mit Bravur meistern würde. Hätte Mammon damit gerechnet, dass Lilith das nicht hinbekommen würde, hätte er ihr niemals diese kleine Strafe auferlegt. Doch so… so konnte er sich diesen kleinen Spaß erlauben. Wer sich aber sicher nicht erlauben durfte, war dieser Dämon, der so dreist war und seiner Schwester an die Hüfte wollte und es sogar schaffte. Mammon konnte nicht sofort reagieren, weil er gerade mitten dabei gewesen war den Kampf zu starten, aber kaum waren seine Worte beendet, hatte Mammon unauffällig den Abstand zwischen ihm und diesem besagten Dämon reduziert und diesen sogar angefasst. Mammons Augen machten deutlich, dass der Dämon mit dem Feuer spielte und als kleine Zugabe, fügte Mammon diesem kurz, aber deutlich Schmerzen zu. Diese waren für den Dämon spürbar, aber nicht so, dass dieser laut aufschrie. Das sollte schließlich nur eine kleine Sache zwischen dem Dämon und ihm sein. Keiner fasste einfach so seine Schwester an, außer… sie wollte es oder er war es! Der Dämon zog sich sofort zurück und Mammon konnte mit seinem ursprünglichen Weg fortsetzen und hatte dann schon eher demonstrativ seine Hand auf Lilith Rücken gelegt. Wehe jemand weiteres wagte es, sie erneut zu versuchen anzufassen! Damit das klar war!

Aber nun zurück zu Lilith und ihren kleinen Auftritt. Dieser war, keine Frage, grandios gewesen, aber leider nur eine geklaute Idee und genau das hatte Mammon ihr jetzt unter die Nase gerieben. Sie hatte wirklich Glück, dass die beiden so nah beieinander standen, denn so hatte der Teufelssohn wirklich nicht gesehen, dass sie kurz irritiert drein blickte. Glück für sie. Doch anstelle etwas dazu zu sagen oder sich gar zu verteidigen, überging sie einfach seine Aussage. Tse.. eigentlich auch wieder typisch für Lilith! Sicher nur ein Versuch, ihn ein wenig zu provozieren. Das war ja ihre liebste Aufgabe. Doch dann legte Lilith ihre Hand in seinen Nacken und zog ihn zu sich. Ach… wollte sie sich jetzt doch noch mit Worten verteidigen oder zog sie ihn zu sich, um anzuerkennen, dass er dieses kleine Spiel gewonnen hatte? Natürlich nichts davon! Oh nein, sie hatte dies nur getan, um ihm mitzuteilen, dass es keine Strafe war, sondern einfach nur eine Herausforderung! War das ihr Ernst? Kurz verengten sich seine Augen und ja, ein wenig ärgerte ihn das schon. Jedoch ließ er sich dies äußerlich nicht anmerken. Lilith jedoch würde es definitiv bemerken, weil er kurz, wie erstarrt blieb und nicht sofort etwas erwiderte. Sie waren hier schließlich nicht unter sich gewesen, sondern einen Haufen Augen waren auf sie gerichtet und natürlich auf den Kampf, bei dem man schon die ersten Kampfgeräusche hörte.

Er sagte ebenso wenig, als sie die Schlüsselkarte wieder dorthin verstaute, woher sie diese genommen hatte. Nur seine Augen hatten dies zur Kenntnis genommen. Ansonsten… kein Wort. Erst als seine Schwester davon sprach, dass er gerade die nächste Rechnung selbst eröffnet hatte, fand Mammon seine Stimme wieder, ebenso wie sein Grinsen. Nun war er es, der seinen Kopf sich ihrem näherte, um ihr etwas ins Ohr zu sprechen. “Viel Spaß beim Versuch. Ich werde…” Doch Mammon unterbrach seinen gesprochenen Satz, denn er hatte doch da jemanden gerade gesehen… war das nicht? “Wie ich sehe, ist deine persönliche Retterin ebenso hier. Nur… was macht sie hier unten beim Pöbel?” fragte leicht verwirrt und brachte dann erst ein wenig mehr Distanz zwischen ihnen beiden um schließlich mit einem Kopfnicken in Richtung Medea zu deuten. “Sie steht definitiv über diesen Leuten hier.” Gab Mammon zu. Oh ja, Medea hatte viel geleistet und hatte definitiv einen viel besseren Platz verdient als hier unten oder gab es einen bestimmten Grund, wieso Medea gerade hier unten war?


RE: Let the Games Begin - Scott Mason - 07.09.2026

Fred-Kisai-Scott – Devils Balcony
 
Sie hatten sich über den laufenden Kampf gesprochen und da er auch von Kisai gefragt wurde, auf wem er gesetzt hatte und nach kurzen überlegen, einfach den scheinbar Stärkeren gewählt hatte, hatte er die Frage an Fred weiter gereicht. Ohne wirklich zu wissen, ob Kisai und sie bereits darüber gesprochen hatten oder nicht. Zumindestens hätte sie anders gewählt als er und nannte auch die Gründe, wobei er Äußerlich ruhig zuhörte. Doch ihr philosophieren nervte ihn etwas, denn natürlich wusste er dies alles selbst. Aber nun gut, vielleicht lag es auch einfach an den weiblichen Genen, um zu zeigen, dass man scheinbar schwächere, wie sie es eben schien, nicht unterschätzen sollte. „Verstanden, nie die Schwächeren Unterschätzen.“ Meint er dann schlicht und trinkt von seinen Bier. Kisai hielt sich raus und der Kampf war schließlich zu Ende, wo durch klar war, dass er sein Geld verloren hätte, hätte er wirklich gewettet. Was er nur mit einer kurzen Schulter zucken quittierte.
 
Dann trat Mammon wieder auf die Bühne mit einer Blondine, die eine wirklich gute Show lieferten, um den nächsten Kampf anzukündigen. Scott beobachtete diese, wobei er eher hin und wieder zu Kisai sah, als zu Fred und daher deren Reaktion nicht mitbekam. Und erneut ging es darum, auf wem sie wetteten, wobei Scott eigentlich kein Ärger für den Chef von Kisai durch die Jägerin  erhoffte, sollte der Vampir verlieren. Doch natürlich zeigte sich Kisai unbeeindruckt, da sein Boss zu mächtig war und innerlich seufzte er, denn vielleicht machte er sic h selbst da wirklich zu viel Gedanken. Warum eigentlich?? Ihn sollte der Chef von Kisai egal sein und doch war es ihm das nicht. Als die anderen Beiden auch auf den Vampir setzen, seufzt Scott auf. „Na schön, da Wetten langweilig ist, wenn alle das gleiche hier tippen, wette ich 10 000 Dollar gegen den Vampir für jeden für euch beiden, wenn ich verliere. Was wahrscheinlich der Fall sein wird, aber... egal.“ Meinte er dann auch schon gelassen.
Dann sieht er zu Kisai bei dessen frage und nickt. „Ja, die beiden sind schon ein echt gutes Team, da scheint es regelrecht zu knistern.“ Wer die Blondine eigentlich war, wusste er nicht und auch nicht, dass Fred eifersüchtig werden könnte.

@Fred Parker 
@Kisai Toshiro


RE: Let the Games Begin - Fred Parker - 17.09.2026

Fred-Kisai-Scott – Devils Balcony


Am liebsten hätte Fred Kisai sofort widersprochen, was Buffys Fähigkeiten anging, aber Fred hatte sich dann doch noch gut genug im Griff dies nicht zu tun. Würde sie durchblicken lassen, dass sie Buffy in irgendeiner Art nahe stand, würde es nur Probleme geben. Es war also am besten für die Halbdämonin, wenn sie einfach ihren Mund hielt.


Eine von Freds Augenbrauen wanderte in die Höhe, als Scott verkündete eine dermaßen hohe Summe zu verwetten. „Kannst du mir verraten, was ich anstellen muss, um an so viel Kohle zu kommen, wie du scheinbar hast? Muss ich jemanden umlegen? Oder muss ich mich hoch schlafen?“, hakte Fred bei Scott nach. So langsam beschlich Fred das Gefühl, dass ihr Job beim Rat noch schlechter bezahlt war, als sie eh schon immer vermutet hatte. Ob sie vielleicht doch noch damit anfangen sollte Mammons Reichtum auszunutzen? Aber wie würde sie das dann mit ihrem Gewissen vereinbaren können? Mammon finanziell auszunehmen kam Fred nämlich immer noch irgendwie falsch vor.


Was Fred auch falsch vorkam, war es Mammon mit dieser Blondine zu sehen. Es kam ihr auch falsch vor den Auftritt der beiden zu loben. Nein, ihr gefiel kein Auftritt von Mammon, wenn eine andere Frau neben ihm stand. Was Fred innerlich noch mehr zum Brodeln brachte war, dass Scott auch noch davon anfing, dass Mammon und dieses Weib ein gutes Team wären und es da knistern würde. Solche Aussagen wollte Fred nicht hören. Sie wollte gar nicht über diesen Auftritt sprechen!
„Ja, ja, ganz wunderbarer Auftritt“, kam es Fred fast schon etwas bissig über die Lippen. Sie nippte an ihrem Drink. „Aber wisst ihr, was mich viel mehr interessiert, als Mammons Auftritt? Wo zur Hölle hat man den Vampir her? Ich bin immer noch etwas verwirrt darüber, dass er hier sein soll“, versuchte Fred nun das Thema zu wechseln. Sie brauchte Informationen für Buffy und sie brauchte eine Ablenkung von der Eifersucht, die in ihr hoch brodelte. 


@Kisai Toshiro 
@Scott Mason


RE: Let the Games Begin - Kisai Toshiro - 17.09.2026

Fred-Kisai-Scott – Devils Balcony

Kisai sagte nicht mehr viel zur Jägerin, ja sie konnte für Vampire gefährlich werden, aber für einen Ifrit wie ihn? Oder gar Mammon? Nein, die Jägerin war für sie eine Lachnummer, weswegen er auch schon keinen weiteren Gedanken mehr an sie verschwendete. Lieber sah er sich an, was Mammon und Lilith dort veranstalteten und kurz fragte er sich wobei Mammon Lilith erwischt hatte. Doch dann holte Scotts Summe und seine Wette ihn aus seinen Gedanken. Kisai hob ebenfalls eine Braue und fragte sich, warum Scott nun plötzlich so auf dicke Hose machen musste. Es war irgendwie seltsam, gerade weil es so viel auf einmal war. Für jemanden wie Fred schien es auch wirklich eine hohe Summe zu sein, was verständlich war, sie ging ja nur normal arbeiten und war nicht Clubbesitzerin oder ähnliches. Kisai sagte nichts weiter dazu, dass Scott Geld zum Fenster rauswerfen wollte, sollte er es doch tun, wenn es ihm nicht schadete.

Außerdem war es viel lustiger Fred ein bisschen aus der Fassung zu bringen indem er nicht verriet, dass Lilith die Schwester war und sie so noch ein wenig in ihrer Eifersucht brodeln zu lassen. Besonders als Scott ihn dabei auch noch unwissentlich unterstützte. Es war herrlich mitanzusehen, jedenfalls bis Fred dann einfach vom Thema ablenkte und auf den Vampir anspielte.
„Wenn man die richtigen Kontakte hat, ist das sehr einfach“ meinte Kisai dann lediglich und trank einen Schluck. Dann sah er zu Scott herüber und musterte diesen wieder mal von oben bis unten, bevor er kurz nickte. Ja der Wolf sah schon gut aus, vielleicht brachte dieser Gedanke auch in gute Stimmung weswegen er wohl etwas großzügig mit dem Wissen war.
„Wenn du es genau wissen willst“ er ging zur Brüstung und schaute sich um, als er Medea in der Menge entdeckte. Er zog Fred zu sich und zeigte auf Medea, auch wenn er sich nicht sicher war, ob sie genau wusste auf wen er zeigte. „Medea, die Frau mit den Informationen oder du fragst ihren Boss, Damon. Aber ich glaube nicht, dass du so einfach an ihn herankommst“ erklärte er dann. „Warum so neugierig? Was hast du mit dem Vampir zu schaffen?“ fragte Kisai dann direkt, er glaubte nicht an einfaches Interesse, irgendwas in ihrer Art war anders geworden als es um den Vampir gegangen war. Vielleicht eine alte Rechnung? Gar eine alte Flamme? Kisai würde es herausfinden.

@Scott Mason
@Fred Parker


RE: Let the Games Begin - Lilith - 21.09.2026

[Mammon – Medea? – Lilith: Main Floor]

Natürlich bemerkte Lilith sofort, dass Mammon alles andere als erfreut war über ihren Einwand, dass sie durchaus eine ‚Strafe‘ akzeptierte – sie hatte ihm die Karte entwendet, dass er ihr das in einem Gegenzug zurückzahlte, war verständlich – aber das öffentliche Spektakel die Grenzen eines berechtigten Gegenzugs überschritt. Das allein schrie schon danach, dass sie es ihm zurückzahlen musste… dass er sie derartig ins Rampenlicht gezerrt hatte, dass sie nun den ganzen Pöbel am Hals hatte. Wobei, zumindest um letzteres kümmerte er sich immerhin.
Eventuell stimmte sie das wieder etwas milde, eventuell hatte sie aber auch sichtbar Spaß an dem kleinen Spiel, das sie sich hier lieferten. Und Mammon ging es ganz offensichtlich nicht anders, denn sie hörte das Grinsen in seiner Stimme schon lange, bevor sie es sehen konnte, während er dabei war, ihr die nächste Drohung zu versprechen – aber dabei mitten im Satz innehielt. Verwundert machte Lilith einen Schritt zurück und drehte sich um, sodass sie der angedeuteten Richtung seines Nickens folgen konnte.
Auch sie sah Medea nahezu augenblicklich, sobald Mammon sie angesprochen hatte. In ihrem weißen Kleid hob sie sich schon ein wenig von der generellen Masse ab, zumindest hier unten – und Lilith war mindestens ebenso irritiert, dass sie nicht im VIP-Bereich war. Als Hauptorganisatorin des Abends wäre ein Platz dort doch das Mindeste gewesen, das sie hätte aushandeln sollen?
„Hast du vergessen, sie auf die Gästeliste setzen zu lassen?“, konterte sie amüsiert in Richtung Mammon. Die Chance, dass er die Gästeliste überhaupt jemals gesehen hatte, war vermutlich eher gering, so beschäftigt wie er mit Planung und Proben seiner dramatischen Selbstinszenierung gewesen war. Dennoch kein Grund, ihn nicht trotzdem damit aufzuziehen.
Allerdings hatte er ebenso Recht damit, dass jemand wie Medea – die Frau, der sie ihr Leben zu verdanken hatte – sich nicht inmitten dieser Gesellschaft aufhalten sollte.
„Du gehst und rettest sie. Ich besorg’ uns Drinks.“ Einerseits hatten Mammon und sie sich die definitiv verdient; andererseits war ein Drink das Mindeste, das Lilith der Dämonin schuldete.
Sie ließ Mammon zurück für einen kurzen Abstecher zur Bar.


RE: Let the Games Begin - Mammon - 03.10.2026

[Mammon – Medea? – Lilith: Main Floor]

Empört sah Mammon zu Lilith, als diese fragte, ob er vergessen hätte, Medea auf die Gästeliste zu schreiben. “Tse… für wie schlampig hältst du mich?” Dabei hatte Lilith durchaus Recht, dass Mammon fast nie wusste, wer alles auf dieser Gästeliste stand. Dafür war ja Kisai da. Dieser wusste es und hatte bisher Mammon immer Bescheid gegeben, wenn sich irgendwelche wichtigen Leute angekündigt hatten. Doch dieser Abend war anders. Ja, Mammon hatte akribisch geprobt und sich diesmal sogar die Gästeliste angesehen. Es sollte schließlich nichts schiefgehen. Somit war sich der Teufelssohn sicher, dass er Medeas Namen darauf gelesen hatte. Aber, was macht sie dann hier? Er war kurz so in diesem Gedanken versunken, dass er ohne irgendwelche Widerworte einfach nur nickte, als Lilith meinte, dass er Medea retten solle und sie sich um die Getränke kümmern würde. Doch ehe Mammon doch noch etwas erwidern konnte, war Lilith dann auch schon weg. “Tse… spielt sich hier als Anführerin auf.” Meinte er nur mit einem knappen Kopfschütteln, ehe er sich dann durch die Menge drängelte.

Einen kurzen Blick warf er dann doch zum Kampf, denn ein Raunen war durchs Publikum gegangen. Jetzt sah der Teufelssohn auch warum. Der Vampir hatte einen echt üblen Schlag abbekommen und wurde gegen die Gitterstäbe geschleudert. Kein Mensch hätte das überlebt, aber das spielte hier keine Rolle. So drehte sich auch Mammon wieder um und drängelte sich weiter durch, bis er nun Medea erreichte. “Du weißt aber schon, dass der VIP-Bereich dort oben ist?” Fing Mammon so das Gespräch an und deutete mit einer kurzen Handbewegung nach oben. “Hier unten bei dem…” Er bewegte seinen Kopf etwas in die Runde. “...Fußvolk ist es deiner Unwürdig.” Damit war wohl klar, dass Mammon Medea als jemanden ansah, der über diesen Leuten hier stand. “Du gehörst genauso nach dort oben, wie dein sogenannter Chef, wenn nicht sogar mehr als er.” Ja, dass er Damon nicht leiden konnte, wurde hier erneut deutlich. “Lass uns also schleunigst dich dorthin bringen, wo du hingehörst.”


RE: Let the Games Begin - Medea Young - 04.10.2026

Der erste Kampf war wirklich amüsant gewesen, schließlich hatten viele um sie herum auf den Größeren gewettet und das spürte man auch wirklich schnell. Denn umso mehr der Typ eingesteckt hatte umso mehr hatte die Stimmung gelitten. Doch irgendwas daran gefiel Medea, auch weil sie auf den anderen gewettet hatte. Auf den Hauptkampf hatte sie nicht gewettet, das fühlte sich falsch an, aber bei diesem Nebenschauplatz hatte sie nicht widerstehen können. Außerdem war es doch eindeutig gewesen, zumindest für jeden der nur die Stärke des Herausforderers spielte.
Der Kampf war beendet und Medea kam nicht umhin sich die Arena anzusehen wie viel Blut überall klebte, sie wusste nicht warum, aber dieser Anblick gefiel ihr und zeigte ihr mal wieder sehr deutlich, dass ein Teil von ihr nicht menschlich war.
Medea hatte ihren Sekt bereits ausgetrunken, weswegen sie nun ohne Getränk dem Auftritt von Mammon und Lilith bestaunen konnte. Mammon hatte sie an diesem Abend schon gesehen und bewundert, doch Lilith direkt daneben war einfach unglaublich schön. Medea konnte nicht anders als den Körper von oben bis unten zu mustern und sich zu fragen, wie diese Frau es nach all dem was ihr Anfang des Monats passiert war, jetzt so absolut großartig auszusehen und dabei noch Mammon in seiner Erscheinung zu überstrahlen. Sie hatte das Publikum dermaßen in der Hand, dass Medea der Atem stockte.

Der Kampf war angekündigt und die beiden Sterne verschwanden von der Bühne, als der Kampf auch schon begann und Medea begeistert den Kampf verfolgte. Jedenfalls bis sie plötzlich von niemand anderen angesprochen wurde als dem Prinz der Hölle persönlich. Sie nickte, als ob sie nicht wüsste, wo der VIP Bereich war. Doch dann erklärte er ihr, dass sie bei diesem Fußvolk nichts zu suchen hatte. Dieser Moment machte etwas mit ihr, denn sie wusste, dass sie nicht hier in die Menge gehörte, es war ihr nur nicht wichtig. Doch hier war es Mammon dem es erstens aufgefallen war und zweitens, der höchstpersönlich kam um sie in den VIP Bereich zu bringen. Sie sah ihn ein bisschen erstaunt an, da sie mit solchem Lob nicht gerechnet hatte, aber es gefiel ihr. Bis er sie auf eine höhere Stufe als Damon stellen wollte. Nicht, dass ihr das nicht gefiel, aber es war so als würde Mammon komplett unterschätzen, was Damon alles schon erreicht und geschafft hatte... mit ihrer Unterstützung und Vorbereitung, aber das war ein anderes Thema.
„Das ist zu viel der Schmeichelei, Mammon“ entgegnete sie schlicht und lächelte ihn an. „Du darfst mich gern nach oben führen, ich fand es nur spannend mich mal unter das Fußvolk zu mischen“ erklärte sie dann und warf ihre Haare nach Hinten. „Wen meinst du mit uns, du bist doch allein hier“


RE: Let the Games Begin - Lilith - 05.10.2026

[Mammon – Medea – Lilith: Main Floor]

Lilith brauchte einen Moment länger als gewöhnlich, um bis zur Bar zu kommen – die Fläche war voll, und ausnahmslos alle anwesenden Gäste pressten in die entgegengesetzte Richtung, zum Käfig hin, wo sie in ihrem Rücken gerade hörte, dass einer der beiden Kämpfer mit einem unangenehmen Knacken gegen die Stäbe geknallt war. In Anbetracht des eher mickrigen Geräusches vermutlich Spike. Lilith verschwendete aber keinen Blick an ihn, sondern schickte stattdessen den nächsten Kerl, der ihr vehement im Weg stand und es darauf anlegen wollte, von ihr weggeschoben zu werden, anstatt auch nur einen Meter Platz zu machen, unter Schmerzen auf die Knie. Es war, nebenbei bemerkt, auch eine ganz nette Fingerübung, um zu testen, wie weit ihre Fähigkeiten doch noch reichten. Wie genervt Mammon wohl wäre, wenn sie einigen von ihnen mitten in seinem lang ersehnten Kampf das Genick brach, und die Aufmerksamkeit der Menge teilte?

Es stellte sich heraus, dass das letztendlich gar nicht nötig war – der Typ, der sich auf dem Boden vor Schmerzen krümmte ( – War er ein Mensch? Vielleicht sollte sie lockerer lassen… – ), machte offenbar ausreichend Eindruck auf die unmittelbar umstehenden Schaulustigen, dass sie ohne allzu große weitere Probleme bis zur Bar gelangte.
War vielleicht auch besser so, immerhin hatte sie Getränke zugesagt, und sich von einem Massaker ablenken zu lassen, wäre unter diesen Umständen äußerst unhöflich. An der Bar selbst war die Wartezeit für Lilith verschwindend gering – ausschließlich Kisais Verdienst, der das Personal ausreichend im Griff hatte. Sie wussten, wen sie zuerst bedienten.
Für den Weg zurück auf die Fläche holte Lilith sich Unterstützung von einem der Security-Mitarbeiter, den sie hinter der Bar zu sich winkte. Das war weitaus effizienter und zügiger, sodass sie kurz darauf bereits wieder weiter vorn neben dem Käfig ankam, wo Mammon Medea aus der Menge gefischt hatte.

Und ganz offensichtlich hatte Lilith auch genau den richtigen Moment erwischt, um sich zu ihnen zu gesellen. Sie trat von hinten an die Dämonin heran, so dicht, dass sie sich ganz offensichtlich in ihrem persönlichen Raum befand. Das würde ihr zwangsläufig nicht direkt auffallen, weil es generell voll war und sich überall Körper befanden… aber Mammon, der ihr gegenüber stand, warf Lilith einen vielsagenden Blick zu.
„Wen meinst du mit uns, du bist doch allein hier“
“Mich.”
Das einzelne Wort kam von unmittelbar hinter Medeas Schulter, direkt an ihr Ohr. So dicht hinter ihr stehend, hatte Lilith sich nur ein klein wenig nach vorne beugen müssen, nah genug, dass ihre Lippen für einen kurzen Moment kaum mehr als einen Hauch von Medeas Hals entfernt waren. Und für einige Sekunden hatte Lilith tatsächlich den Eindruck, dieses feine Kribbeln wahrnehmen zu können, das derartige Nähe in Erdlingen auslöste. Ob es nun von Medea kam oder von ihr selbst, war dabei fast schon nebensächlich.
Kurz darauf richtete sie sich wieder auf, machte aber keinerlei Anstalten, auch nur einen Schritt zurückzugehen. Lilith brauchte nicht einmal hinzusehen, um zu wissen, wie das wirken musste: Mammon vor Medea, sie selbst unmittelbar hinter ihr. Eine Konstellation, die sie für einen Moment ausgesprochen unterhaltsam fand.
Über Medeas Schulter hinweg begegnete ihr Blick erneut dem ihres Bruders. Sie grinste.
“Ich sehe, du hast sie gefunden”, kommentierte sie in seine Richtung – den Cocktail, den sie Medea mitgebracht hatte, reichte sie ihr beinahe beiläufig von hinten, indem sie an deren Körper vorbeigriff. Natürlich weiterhin ohne jegliche Eile, ihr auch nur den geringsten persönlichen Raum zurückzugeben.
Erst dann trat sie einen kleinen Schritt zur Seite, ließ sich von Bob zu ihrer Rechten die beiden Tumbler geben, die er getragen hatte, und reichte einen davon Mammon. Anschließend verlagerte sich ihre Aufmerksamkeit vollständig auf Medea – und mit etwas mehr Abstand hatte sie nun auch einen besseren Blick auf sie. Lilith ließ ihn über das weiße Kleid wandern, einen Augenblick länger womöglich, als tatsächlich notwendig gewesen wäre, ehe ihre Augen wieder Medeas fanden.
“Es wäre doch ausgesprochen bedauerlich gewesen, wenn du den restlichen Abend weiterhin ohne angemessene Gesellschaft verbringen müsstest.”


RE: Let the Games Begin - Mammon - 05.10.2026

[Mammon – Medea – Lilith: Main Floor]

Mammons Aufmerksamkeit galt ganz Medea. So bekam er gar nicht mit, was Lilith da mit diesem einen Kerl veranstaltete. An jedem anderen Tag und Abend wäre es ihm auch egal gewesen, dass sie so etwas machte. Nur am heutigen Abend wäre es mehr als ungünstig gewesen, wenn sie weiter ihre Kräfte ausgetestet hätte. Zum Glück tat sie es nicht und hatte sich wieder ganz ihrer Aufgabe hingegeben. Auch Mammon erfüllte seinen Teil und war dabei, Medea vor diesem Pöbel hier zu retten. Ehrlich, wieso stand sie nicht da oben, wo sie hingehörte? Dass die beiden Teufelskinder sich hier unten abgaben, war etwas Anderes. Mammon als Besitzer des Clubs musste eben manchmal dieses Opfer bringen und sich nahbar für seine Gäste geben. Tja und Lilith hatte er kurz in die Rolle der Co-Moderatorin gesteckt, sodass auch sie hier in der Masse war. Aber Medea? Es gab einfach keinen Grund. Denn ja, aus seiner Sicht hatte Medea sich diese Position verdient. Sie hatte etwas geschafft, dass so viele nicht geschafft hätten. Ob sie es nun wollte oder nicht, sie stand über diesen Leuten hier unten. Natürlich nicht auf Höhe von Mammon, das wäre ja nun wirklich zu viel des Guten. “Oh, es ist keine Schmeichelei, sondern Tatsache.” Korrigierte er Medea. Was Damon betraf, nun was hatte dieser geschaffen? Ok, ja er hatte Mammon seine Kräfte wiedergegeben, aber die Art, wie er es getan hatte und wie er sich jetzt verhielt, nein, das war eindeutig viel zu viel. Außerdem, so wie Mammon das bemerkt hatte, hatte Medea dazu einen großen Teil beigetragen. Sie war fast so, wie Kisai für Mammon. Der Unterschied war nur, dass Mammon Kisai zu schätzen wusste und ihn deshalb auch so behandelte. Damon hingegen… nun das sah man ja hier so deutlich. Während Damon da oben im VIP-Bereich herum lung, war Medea hier unten. So viel, war sie dem CEO also wert. Tse… mickriger Mensch. “Das kannst du auch genauso gut von da oben mit nur einer viel besseren Sicht.” Erklärte er ihr dann, ehe er schon hinter Medea Lilith ankommen sah, die einen seiner Security im Schlepptau hatte. Dieser wurde von ihr auch noch als Kellner missbraucht. Ausnahmsweise hielt Mammon sich mit einem Kommentar zurück, denn so war sie sicher schneller durch die Masse an Personen gekommen, die hier alle gespannt den Kampf verfolgten. Mammon hingegen, warf Lilith einen vielsagenden Blick zu.

Lilith erscheinen hätte nicht besser passen können. Sie kam genau zum richtigen Zeitpunkt. Doch nicht nur der Zeitpunkt war perfekt, sondern auch ihre Position. Sie, dicht hinter Medea, Medea selbst in der Mitte und Mammon davor. Ja, die Gorgonin befand sich zwischen den Teufelskindern. Viele würden sich um diese Position beneiden, erst Recht, weil beide ihr gegenüber wohlgesinnt waren. Beide, ja auch Mammon, respektieren sie. “Bei ihrer Erscheinung zwischen diesem Pöbel war das auch nicht schwer.” Dabei grinste er und konnte es sich nicht nehmen Medea nun genau zu betrachten, so ganz langsam von oben nach unten und wieder hoch nach oben. Oh ja, Medea war sowieso schon eine ziemlich attraktive Frau, aber in diesem Outfit kam das nur noch mehr zur Geltung. Würde er nicht gerade in einer Art Beziehung sein, hätte er durchaus die Lust verspürt zu einem späteren Zeitpunkt etwas intimeres mit ihr anzustellen, aber so würde es nicht dazu kommen. Als Lilith nun ihm sein Getränk überreichen wollte, war es nun Mammons Hand, die dicht an Medeas Körper sich bewegte, um seiner Schwester den Tumbler abzunehmen und diesen wieder dicht an Medea vorbei zu führen. Eindeutig eine Überschreitung Medeas persönlichen Wohlfühlbereichs. Doch sie hatte ja schon einmal erlebt, dass er dahingehend keine Rücksicht nahm. “Ich sagte ihr bereits, dass dies hier unten ihrer nicht würdig sei.” Wiederholte er sich, aber diesmal an Lilith gerichtet, die diese Worte vorhin hatte nicht hören können.

Nun sah Mammon zum Security, den Lilith im Schlepptau gehabt hatte. “Also Muskel-Bob, tu das, wofür ich dich bezahle und mach den Weg frei, sodass wir ohne Zwischenfälle zum VIP-Bereich kommen.” Kommandierte er seinen Mitarbeiter, der nur nickte und vor sie alle ging, um dafür zu sorgen, dass die Leute Platz machten. Mammon selbst machte nun eine Armbewegung in Richtung der Security. “Ladys, nach euch.” Ja, sowohl Lilith als auch Medea sollten vor ihm gehen. So konnte er von hinten die Lage sichern, sollte doch noch irgendeiner dieses Fußvolkes es wagen, Lilith anzufassen.


RE: Let the Games Begin - Medea Young - 07.10.2026

Medea war etwas überfallen von Mammons Antwort, dass es keine Schmeichelei, sondern eine Tatsache war. Man konnte es gut an ihrem verlegenen Blick erkennen, wie Mammon sie mal wieder überrumpelte. Der Teufelssohn hatte ein Talent dafür und ein bisschen gefiel es ihr sogar, dass er sie so aus der Reserve locken konnte. Wer hörte nicht gerne, wie gut man war und wie sehr man geschätzt wurde? Etwas, dass Mammon ihr doch sehr deutlich zeigte, seit sie sich so ins Zeug gelegt hatte Lilith zu retten.
„Ich finde direkt unter ihnen bekommt man noch andere Dinge mit, als von weiter oben. Aber das ist wahrscheinlich nur meine Einschätzung“
Medea hatte es sehr genossen in der Menge zu stehen und Gespräch zu hören, besonders beim Auftritt der beiden Teufelskinder. Es war spannend zu hören, wie Menschen so dachten, wenn sie keinerlei Ahnung hatten. Viele waren von Mammons Geliebten ausgegangen und außerdem wussten sie alle nicht, dass diese Anziehung nicht nur mit der Schönheit der beiden zusammenhing. Dinge, die sie von weiter weg nicht mitbekommen hätte und sie dennoch interessierte, weil es eben auch Dämonen gab, die es nicht verstanden, obwohl man doch meinen würde, dass gerade diese einen feineren Sinn für Übernatürliches haben sollten.
„mich kam es plötzlich von hinter ihr und Medea kam nicht umher den Kopf zu drehen und direkt in Lilith‘ Gesicht zu sehen. „Lilith“ kam es ihr fast schon erschrocken über die Lippen, während sie die Gänsehaut spürte, die sich auf ihrem Körper bildete, da ihr nun erst bewusst wurde, dass Lilith ihr so nah war und nicht einfach irgendjemand.
Im nächsten Moment hielt Lilith ihr auch schon ein buntes Getränk mit Schirmchen hin und Medea kam gar nicht dazu, es abzulehnen, sondern nahm das Getränk einfach in die Hand.
“Ich sehe, du hast sie gefunden”, erwiderte Lilith dann in Mammons Richtung, der nur mit “Bei ihrer Erscheinung zwischen diesem Pöbel war das auch nicht schwer.” reagierte und Medea damit wieder einmal die Röte in die Wangen trieb, besonders als er sie dann auch noch so offensichtlich musterte. Im nächsten Moment schloss sich Lilith auch schon an, als diese nun einen Schritt wegging und dann Medea ebenfalls musterte. Die Gorgo war es eindeutig nicht gewöhnt, dass man sie so offensichtlich musterte und beinahe hätte sie wohl ihr Getränk fallen gelassen, doch gleichzeitig, war das für sie die beste Ablenkung, etwas zu trinken. Was sie im nächsten Moment bereute, denn der Drink war zwar ausgesprochen lecker, aber es war auch einiges an Alkohol drin, was die Dämonin nicht so genosss. Doch vor den Teufelskindern gab sie sich jetzt nicht die Blöße und verbarg daher ob der Drink ihr schmeckte. Lilith fing dennoch ihren Blick auf und Medea war sofort gefesselt. Verdammt, was machte diese Frau nur mit ihr? Sie lächelte auf Lilith‘ Aussage hin. „Dann bin ich ja froh, dass du mich gefunden hast“ meinte sie dann und hatte Mammon für einen Moment schon vergessen, bis dieser den Securityman anwies sie in den VIP Bereich zu bringen.
„oh“ kam es von Medea als sie nun plötzlich hinter dem so genannten Muskelbob hinterher ging.
„mir gefällt dein Outfit, es sieht wirklich sehr schön aus“ kommentierte sie dann Lilith‘ Erscheinung und hasste sich dafür, dass ihre Worte nicht mal im Ansatz ausdrücken für wie schön Medea die andere hielt.


RE: Let the Games Begin - Lilith - 10.10.2026

[Mammon – Medea – Lilith: Main Floor → VIP-Area]

Medeas Reaktion ließ die Andeutung eines Schmunzelns über Liliths Lippen huschen. Selbstverständlich entging ihr die Gänsehaut, die über ihre Haut kroch, ebenso wenig wie die leichte Röte, die Mammon auf ihre reizenden Wangen zauberte.
Das war… interessant. Medea zählte nun wirklich nicht zu den Wesen, die Lilith als leicht aus der Fassung zu bringen eingeschätzt hätte. Sie war mit Abstand die kompetenteste Person in der gesamten W&H-Niederlassung dieser Stadt, wenn nicht sogar auf diesem Kontinent. Wie sie den Laden und sämtliche Wesen, die er enthielt, im Griff hatte, war eindrucksvoll genug; und dann hatte Lilith sie außerdem vor nicht allzu langer Zeit unter Umständen erlebt, die weitaus strapaziöser waren. Auch wenn sie selbst das Bewusstsein verloren hatte, kurz nachdem Mammon aufgetaucht war, entspannt konnte die Lage anschließend nicht gewesen sein. Dennoch hatte Medea niemals einen Funken ihrer Souveränität und Kontrolle verloren.
Dass jetzt ausgerechnet ein wenig körperliche Nähe ausreichte, um kleine Risse in ihre Fassade zu bringen, war für Lilith besonders spannend… und ebenso unterhaltsam. Nicht, dass sie Medea bloßstellen wollte – aber sie war durchaus neugierig, weshalb ausgerechnet hier ihre sonst so makellose Selbstbeherrschung ins Wanken geriet, wie weit sich das treiben ließ … und was nötig wäre, um sie noch ein wenig weiter aus der Reserve zu locken.
Dass Mammon hier war, um mitzuspielen, war im Grunde ein glücklicher Zufall. Lilith kannte ihren Bruder gut genug, um zu wissen, dass ihm diese Situation ebenso viel Vergnügen bereitete wie ihr, auch wenn sie sich aufgrund der äußeren Umstände schon lange nicht mehr in derartigen Szenarien vorgefunden hatten. Womöglich lag es auch an ihrer und Mammons gebündelten Aufmerksamkeit, die Medea so nervös machte – Lilith wusste durchaus um ihre Wirkung auf die Erdlinge, Engel und Wesen mit Engelsblut übten nunmal eine besondere Faszination auf sie aus.

Nachdem sie das zweite Glas an Mammon durchgereicht hatte, nahm sie einen genussvollen Schluck aus ihrem eigenen, während ihr Bruder ihr berichtete, dass er bereits seine Meinung zu Medeas Position auf dieser Veranstaltung kundgetan hatte – diese jedoch kurz darauf allein auf Liliths eigene Aussage einging und betonte, froh zu sein, dass sie sie gefunden hatte.
“Da sind wir ja schon zwei”, entgegnete sie, mit einem vielsagenden Lächeln. Erst danach warf Lilith einen kurzen, provokant funkelnden Blick zu ihrem Bruder, der in diesem Teil der Unterhaltung einen Augenblick lang gar keinen Platz mehr fand. Er hatte Medea gefunden, er war es, der zuerst hier aufgetaucht war. Aber er war es auch gewesen, der sie hier unten in die Menge gezerrt hatte und jetzt offenbar damit klarkommen musste, dass sie ihm den Rang ablief.
Punkt für sie.
Aber das Spiel zwischen ihnen war nicht mehr als nebensächliches Geplänkel, denn ja, auch Lilith bevorzugte es langsam, aber sicher, die drängende Menge zu verlassen und sich wieder unter etwas… zivilisiertere Gesellschaft zu begeben.

Mammon wies Bob an, vorauszugehen. Lilith ließ Medea den Vortritt, allerdings nur gerade weit genug, um unmittelbar neben ihr aufzuschließen. Mammon folgte dicht hinter ihnen – womit sich an Medeas Position zwischen beiden Teufelskindern im Grunde recht wenig geändert hatte.
Ob ihr das bereits aufgefallen war?
Anstatt ihr etwas in dieser Hinsicht zu verraten, bekam Lilith jedoch ein persönliches Kompliment zu ihrem Outfit. Sie wandte Medea den Kopf zu und bekam einen Moment lang den Eindruck, dass ihre Wortwahl überraschend harmlos ausgefallen war für das, was ihr eigentlich durch den Kopf ging.
“Ich weiß”, erwiderte sie halblaut, ein halbseitiges Grinsen signalisierend, dass sie sich der Arroganz dieser Antwort vollkommen bewusst war. Aber ein derartiger Austausch war mehrschichtig, daher ließ auch sie ihren Blick noch einmal über Medeas weißes Kleid wandern – auch, wenn sie sie bereits angesehen hatte, ausführlich.
“Deins gefällt mir allerdings auch.” Nur langsam fanden ihre Augen wieder Medeas, ihr Grinsen inzwischen ein vielsagendes Schmunzeln, ehe sie fortfuhr.
“Mammon hat Recht. Du machst es einem wirklich schwer, dich in einer Menge zu übersehen.” Und tatsächlich waren diese Worte nicht einmal nur dazu gedacht, die Gorgone aus dem Konzept zu bringen. Lilith würde ihr kaum diese Nähe gewähren, wenn Medeas Interesse unangenehm oder unerwünscht wäre. Dass sie sich einen gewissen Spaß daraus machte, es ein wenig zu erforschen und auf die Probe zu stellen, änderte daran rein gar nichts.
Sie hob ihr Glas erneut an die Lippen, ehe sie die Treppen erreichten, die sie hinauf zum VIP-Bereich führen würden.
“Außerdem: Ihm zu widersprechen, wenn er einmal etwas beschlossen hat, ist erfahrungsgemäß auch sehr ermüdend. Du siehst ja, wie erschreckend effizient er plötzlich wird, wenn er seinen Willen durchsetzen möchte”, kommentierte sie ihren kleinen Zug mit einer halb ausladenden Handbewegung.


RE: Let the Games Begin - Mammon - 10.10.2026

[Mammon – Medea – Lilith: Main Floor → VIP-Area]

Für seine Schwester war es vielleicht neu, Medea so zu erleben, für Mammon jedoch nicht. Schon als die Gorgonin letztens in seinem Club war um zu schauen, ob alles für den heutigen Abend vorbereitet war, hatte er dies feststellen können und ehrlich? Es machte heute Abend genauso viel Spaß, wie das letzte Mal. Vielleicht lag es wirklich daran, dass auch Mammon sonst das Gefühl hatte, dass man Medea nicht so schnell aus der Fassung bringen konnte. Sie war sehr professionell und hatte selbst bei kritischen Situationen nicht die Nerven verloren. Es war wirklich erstaunlich, dass sich das änderte, sobald Nähe ins Spiel kam oder passierte das nur, wenn die Teufelskinder ihr so nah kamen? Jedoch war hier gerade nicht die Zeit, dies weiter in den Fokus zu rücken. Spaß machte es jedoch allemal und das ließ er sich heute Abend auch nicht nehmen.
Dennoch gefiel es dem Teufelssohn natürlich nicht, dass er für einen Moment keinerlei Rolle spielte. Hallo? Er war hier der Gastgeber und Star, wenn man mal von den Kämpfern absah. Ohne ihn und seine Präsenz wäre das bisher sicher sonst nicht so gut gelaufen. Als Lilith ihn dann mit diesem leicht provokanten Blick ansah, verengten sich für einen kurzen Moment seine Augen. Doch Lilith sollte bloß nicht glauben, dass das schon bedeutete, dass sie den kompletten Sieg in der Tasche hatte. Es war nur ein kleiner Rückschlag und es war ein Moment, wo selbst Mammon kurz vergaß, was in so kurzer Zeit gerade passiert war. Lilith hatte ihre Gnade verloren und die Zeit, kurz nachdem sie aus der Hölle geflohen war, war alles andere als ein Zuckerschlecken gewesen. Doch jetzt hier? Ja, da vergaß selbst der Teufelssohn, dass Lilith keine Gnade mehr besaß. Das hier hatte sich aber einfach zu sehr danach angefühlt, wie es eben davor gewesen war und das war ein Umstand, den er kannte und der ihn nicht so überforderte, wie die ganzen Tage davor.

Mammon hielt jedoch seinen Mund, den er lieber mit einem Schluck Alkohol füllte und dann seinem Security anwies, dass dieser sie zum VIP-Bereich bringen sollte. Außerdem machte er den beiden Damen deutlich, dass sie sich doch direkt hinter Bob anschließen sollten, sodass er das Schlusslicht bilden konnte. Das Gespräch zwischen den beiden Frauen bekam er mit, schwieg aber auch hier fürs Erste, denn er fragte sich langsam, ob Medea vielleicht eher auf Frauen stand. Das würde nämlich erklären, warum sie ihn gerade eben kurz ausgeblendet hatte, als Lilith aufgetaucht war. Ob seine Theorie stimmte, würde er höchstwahrscheinlich später herausfinden. Jetzt jedoch hatte Bob fürs Erste seinen Job gut gemacht, denn ohne jegliche Zwischenfälle hatten sie schlussendlich die Treppe, welche hoch zum VIP-Bereich ging, erreicht.
“Außerdem: Ihm zu widersprechen, wenn er einmal etwas beschlossen hat, ist erfahrungsgemäß auch sehr ermüdend. Du siehst ja, wie erschreckend effizient er plötzlich wird, wenn er seinen Willen durchsetzen möchte” Hörte er dann Lilith sagen und jetzt konnte Mammon sich doch nicht mehr zurückhalten, sondern drängelte sich zwischen Lilith und Medea. Natürlich so, dass er Medea dabei berührte. “Mein Handeln ist immer effizient, nur versteht Lilith manchmal meine Beweggründe nicht oder sie will es einfach nicht zugeben, dass meine Ideen die besseren sind.” Ja, da war er wieder dieser Moment, wo er vergaß, dass Lilith nicht bei alter Stärke war, aber es war einfach so viel leichter, mit ihr diesen gewohnten Umgang zu haben.

Erneut hörte man ein Raunen durch die Masse gehen und erneut drehte sich Mammon kurz zu dem Kampf hin. Es schien gar nicht so gut für diesen Vampir zu laufen und ein kleiner Blick folgte nun zu Lilith. “Wenn er verliert, schuldest du mir Geld, schließlich hast du ihm kurz vor dem Kampf den Kopf verdreht.” Was da genau zwischen Lilith und diesem Vampir kurz vor seinem Eintreffen passiert war, wusste der Teufelssohn nicht. Er hatte die beiden nur in einer Situation erwischt, die für ihn eindeutig erschien und dann, ohne jegliche Vorwarnung, legte er seine Arme sowohl um Medeas als auch Lilith Hüften, um mit ihnen beiden gemeinsam die Treppen empor zu steigen. Sein Glas hielt er dabei geschickt in der Hand, die sich bei Lilith aufhielt. Bob blieb derweil unten an der Treppe stehen. Sein Job war schließlich erledigt.
Oben angekommen, wanderte sein Blick dann schließlich weiter nach oben zum Devils Balcony und besonders fiel sein Blick auf Fred. Diese hatte zwar beste Gesellschaft durch Kisai, aber sie da oben zu sehen, wie er nicht in ihrer Nähe war, löste plötzlich ein komisches Gefühl in ihm aus und das Bedürfnis, sich dort wieder hin zu begeben. Das war doch bescheuert und erneut fragte er sich, was diese Frau eigentlich mit ihm machte, dass solche merkwürdigen Gefühle in ihm hoch kamen. Innerlich schüttelte Mammon den Kopf und sein Blick wanderte nun zu Medea und dann zu seiner Schwester. “Hier oben seid ihr vor dem Fußvolk sicher.” Versicherte Mammon ihnen und seine Armen wanderten wieder zurück zu ihm, sodass er ohne Probleme schließlich seinen Drink exen konnte, in der Hoffnung, dass er dieses Gefühl wegspülte.