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Ein Club, ein Lied, ein Teufelsohn - Druckversion

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RE: Ein Club, ein Lied, ein Teufelsohn - Mammon - 29.03.2026

“Nicht nur die Jobbeschreibung ist mies, wie ich gehört habe, ist die Bezahlung ebenso unterirdisch.” Musste er noch in die Wunde drucken. “Also…” Jetzt richtete er seinen ganzen Körper in ihre Richtung. “Warum sollte man für die Guten arbeiten?” Nein, das verstand er nun wahrlich nicht. Außerdem… sah sich Mammon als böse an? Was war daran böse Leute zu foltern, die es doch eigentlich verdient hatten? Was war daran böse Leute das Leben aus zu blasen, wenn sie es doch verdient hatten? Also… wie böse waren die Bösen denn dann wirklich?
Apropos böse… Fred hatte angedeutet, dass in ihr auch eine andere Seite schlummerte. Eine Seite, die sie anscheinend lieber verstecken wollte. “Wieso? Vor was hast du Angst?” Denn es schien so, dass sie vor dieser Seite Angst hatte.

Wieso sollte er etwas dagegen haben, dass sie sein Hemd anhatte? Es war nur ein Kleidungsstück. Ja zugegeben ein ziemliches Teures, aber im Grunde war es nur ein Stück Stoff gewesen. Mammon wusste ja, dass Menschen sich in Kleidung wohler fühlten und Fred war eben zur Hälfte ein Mensch. Mammon hingegen machte es absolut nichts aus weiter nackt hier zu sitzen. Wogegen er jedoch etwas hatte war, dass sie nicht ehrlich zu ihm war. Der Teufelssohn konnte nicht glauben, dass ihre Worte ehrlich waren. Doch sie beteuerte es und so, wie sie ihn ansah, so wie sie ihn berührte… dieser sanfte Druck auf seinen Oberschenkel und dann… dann nannte sie ihn auch noch wirklich ihr Prinz… Mammon war sprachlos. Fred hatte es tatsächlich erneut geschafft IHN sprachlos zu machen. Es waren nicht nur die letzten Worte, die sie gesagt hatte, es war auch ihr Blick und diese kleine stärkere Berührung. Seine Augen wanderten ihr Gesicht entlang. Erst auf ihren Lippen und dann hoch zu ihren Augen. Ja, zu diesen verdammt schönen Augen. Er drehte nun seinen Oberkörper etwas zu ihr, sodass er bequem seine eine Hand auf ihre Wange legen konnte. “Du brauchst mich nicht so nennen, nur um mir zu beweisen, dass du die Wahrheit sagst.” So sehr es ihn auch schmeichelte, denn, hatte sie nicht einmal gesagt, dass sie ihn nie so nennen würde? Eine kurze Stille trat ein, ehe er nun leicht seinen Kopf neigte. “Sind da nun Gefühle für mich oder nicht?” Seine Stimme war dabei alles andere als bestimmend. Nein, es war wieder diese Stimme, die sich unsicher war. “Ich mein… deine Berührungen, der Kuss, dein Blick spricht dafür, aber deine Worte…” Seine Augen versuchten es aus ihrem Blick ablesen zu können. Natürlich könnte er seine Fähigkeit einsetzen um es herauszufinden und bei jedem Anderen hätte er es getan, aber bei ihr? Nun, vielleicht funktioniert es bei ihr auch noch immer nicht. Nach damals hatte er es schließlich nie wieder probiert gehabt.


RE: Ein Club, ein Lied, ein Teufelsohn - Fred Parker - 30.03.2026

„Die Bezahlung könnte wirklich besser sein“, gab Fred offen zu. Hätte sie behauptet, dass der Rat sie super gut bezahlte, wäre das eine Lüge gewesen. Vor allem wäre es eine Lüge gewesen, die Mammon sofort durchschaut hatte. Fred hatte in der Vergangenheit nicht nur ein Mal erwähnt, dass sie nichts gegen eine saftige Gehaltserhöhung einzuwenden hätte.
„Ich kann dir da keinen Grund geben, der für alle Leute passte, aber ich persönlich arbeite für die Guten, weil ich alles andere nicht mit meinem Gewissen und meinen Moralvorstellungen vereinbaren könnte“, erklärte die Halbdämonin. Für ihren Seelenfrieden war sie dann auch bereit dazu nicht im Geld zu schwimmen.
„Wovor ich Angst habe? Mich komplett zu verlieren und jemand zu werden, der ich nicht sein will. Und ich habe Angst davor dann Leute zu verletzen oder zu töten, die mir wichtig sind“, gestand Fred. Schon während sie diese Worte aussprach, bereitete Fred sich emotional darauf vor, dass Mammon ihr gleich irgendeinen Spruch an den Kopf werfen würde, weil sie so viele Gefühle und Ängste hatte.


Als Mammon ihr in die Augen sah, wich Fred seinem Blick nicht aus. Sie ließ den Blickkontakt nicht abbrechen und rückte ein klein wenig dichter an Mammon heran. Als er dann seine Hand auf ihre Wange legte, begann es gewaltig in Freds Bauch zu kribbeln. Seine Hand auf ihrer Wange fühlte sich perfekt an. Es war eine so sanfte und liebevolle Geste. Fast schon unschuldig. Aber wie konnte etwas unschuldig sein, wenn es doch der Sohn des Teufels war, der es tat?
„Soll ich ehrlich sein? Ich war kurz davor dich vorhin beim Sex schon so zu nennen“, ließ Fred Mammon wissen, auch wenn es ihr irgendwie peinlich war. Aber gut, es würde sie schon nicht umbringen es zu zugeben.
„Was stimmt denn mit meinen Worten nicht?“, hakte Fred nach. Ja, sie versuchte sich irgendwie schon wieder um eine Antwort herum zu drücken, nur kam sie sich langsam selbst ein wenig albern dabei vor. Vielleicht sollte sie einfach über ihren Schatten springen und ehrlich mit Mammon sein. Irgendwie schien ihm die Sache ja wichtig zu sein. Fred seufzte. „Ich bin nicht gut darin solche Dinge auszusprechen. Ich habe Angst davor mich lächerlich zu machen und wieder verletzt zu werden, wenn ich damit anfange von Gefühlen zu reden.“ Fred atmete tief durch. „Aber im Grunde habe ich nichts zu verlieren, oder? Es wird die Sache wert sein, wenn ich über meinen Schatten springe, oder?“ Fred war unsicher. Sie war verdammt unsicher. Man hörte die Unsicherheit in ihrer Stimme und man sah sie ihr auch an. Von der sonst so selbstbewussten Frau fehlte gerade jede Spur. „Verdammt, dass sollte doch alles nur eine körperliche Sache sein“, murmelte Fred.


RE: Ein Club, ein Lied, ein Teufelsohn - Mammon - 31.03.2026

Ok, wenn die Bezahlung wirklich besser sein konnte, wieso tat sie es dann? Schließlich bezahlte er sie wirklich gut. Was hielt Fred also davon ab, ganz auf seine Seite zu kommen? Warum hielt man so an das Gute fest? Nun, die Antwort bekam er von Fred, die jedoch betonte, dass es ihr Grund war und sie nicht wusste, ob das generell für alle Guten galt. Moment… wegen ihres Gewissens und ihren Moralvorstellungen? Das war der Grund? Mammon konnte nicht anders als leicht irritiert sie mit erneut hochgezogener Augenbrauen anzusehen. “Ach und zu deinen Moralvorstellungen gehört es mit dem Teufelssohn zu schlafen und für ihn zu arbeiten? Das kannst du echt mit deinem Gewissen vereinbaren?” Das klang schließlich irgendwie widersprüchlich. Schließlich bekämpften die Guten doch die Bösen und die Höllengeschöpfte und und und: Tja und Mammon war ein Teil dieser ‘Bösen’. Wie konnte sie da also gut schlafen? Ok, er wusste nicht, ob sie gut schlafen konnte, aber vielleicht würde er es irgendwann herausfinden. Genauso wollte er herausfinden, wie ihre andere Seite war, die, die sie versuchte zu verstecken. Warum versteckte sie diese überhaupt? Nun, laut ihrer Aussage aus Angst. Angst davor, dass sie die verletzte oder gar tötete, die ihr wichtig waren. “Das ist der Grund?” Hakte Mammon nochmal nach. Ja, natürlich könnte er sich nun lustig darüber machen, denn Angst war etwas, was einen schwächte, wenn man so aufwuchs, wie Mammon. Doch er tat es nicht. Er zog sie nicht auf, zumindest nicht diesmal. “Du weißt aber schon, dass du mich nicht verletzten oder gar töten kannst?” Ok, vielleicht konnte er es doch nicht ganz sein lassen. Er gehörte doch zu den Personen, die ihr wichtig waren, oder? Oder WOLLTE er einfach nur zu diesen Personen gehören? “Ich will diese Seite sehen und wer weiß… vielleicht ist sie genauso harmlos gut, wie deine Seite, die ich schon kenne.” Ja, irgendwie war das gerade ein Versuch sie zu ermuntern mutiger zu sein und vielleicht traute sie sich ja irgendwann diese dunkle Seite in Gegenwart von Mammon zu zeigen. Was sollte da auch schon passieren? Fred hatte doch keine Ahnung, wie man ihn wirklich körperlich verletzen oder gar töten konnte.

Und dann war da wieder diese Nähe zwischen ihnen, die über das Körperliche hinausging. Es war eigenartig, verwirrend und schön zugleich. Nie hatte er jemals jemanden so berührt, nie hatte es sich bei jemanden so gut angefühlt und nie war es Mammon so wichtig von jemanden zu hören, was dieser für ihn empfand. Normalerweise wollte er es auch gar nicht hören. Er wollte nicht hören, dass man Gefühle für ihn entwickelt hatte. Rein körperlich reichte ihm im Grunde schon aus. Natürlich hörte er es gern, wenn man ihn anschmachtete und ihm sagte, wie gut er aussah oder der Sex mit ihm göttlich oder höllisch gut war. Doch bei Fred war es anders. Er wollte die Wahrheit hören, wissen, was sie wirklich für ihn empfand, egal, ob es nun ebenso das Anhimmeln war oder eben weniger so hoch gegriffen war. Natürlich schmeichelte es ihn zu hören, dass sie schon beim Sex in Versuchung gekommen war ihn so zu nennen. Aber bedeutete das auch, dass sie Gefühle für ihn hatte? Wahre, ehrliche Gefühle? So wie er vorhin mit sich rang, war es nun auch beid er Halbdämonin. Oh, er wusste genau, wie sie sich gerade fühlte. Sie war eben so unsicher, wie er vorhin. Hieß das dann… „Verdammt, dass sollte doch alles nur eine körperliche Sache sein“ War nicht genau der Beweis, den er gerade gebraucht hatte? Sein Herz fing an schneller zu pochen und die Lust stieg wieder in ihm hoch ihr wieder viel näher zu sein. So beugte er seinen Oberkörper zu ihr, sodass sich die Nasenspitzen der beiden fast berührten. Sein Blick wanderte erneut von ihren Augen zu ihren Lippen und dann wieder zu ihren Augen. “Sag mir, dass du was für mich empfindest und dann können wir gleich wieder körperlicher werden.” Es klang wie ein Versprechen, ein süßes Versprechen und seine Stimme klang dabei sanft, fast schon gehaucht, als er doch nicht anders konnte als Fred nun noch näher zu kommen. Die Hand, die auf ihrer Wange lag, wanderte nun zu ihrem Nacken, den er mit dem Daumen anfing langsam zu massieren. Seine Nasenspitze berührte ihre und seine Stirn ebenso ihre. Seine Lippen kamen ihren immer näher. “Sag mir, dass du mich willst und ich geb dich alles, was du willst.” Hauchte er ihr entgegen. Waren das diese Glücksgefühle, von denen er schon einmal gehört hatte? Diese Gefühle, die sich da gerade breit machten, benebelten gerade komplett seinen Verstand. Nie, aber wirklich nie hätte er so ein großes Versprechen abgegeben, dass er ihr alles gab, was sie wollte. Im Grunde wusste Mammon nur gerade eines. Er wollte sie und das um jeden Preis.


RE: Ein Club, ein Lied, ein Teufelsohn - Fred Parker - 01.04.2026

Auf Mammons Frage hin, nickte Fred. „Wenn ich mit dir schlafe, schade ich niemanden. Wieso sollte es dann also ein Problem sein, wenn ich mit dir Sex habe? Und was die Bezahlung angeht: Ich brauche Geld um meine Rechnungen zahlen zu können und irgendwie über die Runden zu kommen. Wie soll ich weiter für die Guten einstehen können, wenn ich mir nicht genug zu Essen leisten kann?“, erklärte Fred ihren Standpunkt. Für sie ließ sich das Alles miteinander vereinbaren, zumindest ihre aktuelle Situation ließ sich mit diesen Gedanken vereinbaren. Sie konnte schließlich nicht sagen, ob Mammon ihr nicht irgendwann Dinge auftragen würde, die sich nicht mehr mit ihrem Gewissen vereinbaren lassen würden.
„Mein Leben dreht sich nicht nur um dich. Ich habe Freunde, Mammon“, merkte Fred an. Ja, er war ihr irgendwie wichtig, aber er war nicht der Mittelpunkt ihres Lebens. „Das Problem ist nur, dass es in der Hinsicht egal ist, was du möchtest. Ich möchte diese Seite nicht hervor kitzeln und damit hat es sich“, hielt Fred fest. Blieb nur zu hoffen, dass es auch weiterhin keinen Grund für sie gab all ihre Moralvorstellungen über Board zu werfen.


Oh, verdammt! Jetzt wollte ihr Herz ihr regelrecht aus der Brust springen, als Mammons Nasenspitze beinahe die ihre berührte. Außerdem hielt sie unwillkürlich die Luft an. Es wurde wirklich Zeit, dass sie damit aufhörte das Alles weg erklären zu wollen. Fred hatte inzwischen eindeutig Gefühle für Mammon, ob es ihr nun passte oder nicht. Sie wollte auch wieder körperlich mit ihm werden, aber sie war sich nicht ganz sicher, ob das gerade schlau war. Es kam Fred nämlich irgendwie so vor, als gäbe es einiges zu besprechen. Mammon machte es ihr nur verdammt schwer vernünftig zu bleiben und nicht alles mit noch mehr Sex zu verkomplizieren.
Fred schloss ihre Augen und erlaubte es sich kurz Mammons Massage zu genießen. Dann atmete sie tief durch und nahm sämtliche Selbstbeherrschung zusammen, die sie in sich finden konnte. „Wir sollten nicht gleich ins Bett springen. Wir sollten darüber reden, was das hier ist und was es für Spielregeln gibt. Wenn ich über meinen Schatten springe und diese Worte wirklich ausspreche, die du hören möchtest, möchte ich gerne wissen was Sache ist“, stellte Fred klar, auch wenn Mammon es ihr gerade wirklich nicht leicht machte und seine Nasenspitze nun endgültig die ihre berührte. Aber es war sicherlich nicht von Schaden, wenn sie den Sex noch etwas hinauszögerten und alles klärten. Wenn sie beide darüber sprachen, was das hier war, dann konnte es keine Missverständnisse und unnötige Dramen geben.


RE: Ein Club, ein Lied, ein Teufelsohn - Mammon - 01.04.2026

Ok, das klang durchaus plausibel. Wenn sie miteinander schliefen, dann hatten ja beide etwas davon. Mammon war danach immer extrem entspannt und somit auch kaum in Stimmung jemanden den Kopf abzureißen. Außer natürlich, wenn es dafür einen triftigen Grund gab. Sex war sowas von berauschendes und gerade der Sex mit Fred war… teuflisch gut. Als Fred davon sprach, dass er für sie arbeitete um Geld zu verdienen, damit sie über die Runden käme, runzelte er leicht die Stirn. “Soll das etwa heißen, dass ich dir zu wenig zahle? Niemand von meinen Untergebenen muss schauen, dass er über die Runden kommt.” Das war ein Punkt, der ihm wichtig war. Wer für ihn arbeitete und das sogar gut machte, der musste nicht an Hungersnot leiden. Oh nein, ihnen ging es allen mehr als gut. Wenn Fred aber nun sagte, dass sie schauen musste, dass sie über die Runden kam, dann hieß das doch wirklich, dass er ihr zu wenig zahlte, oder? Ein Umstand, den er definitiv sofort ändern würde, wenn dem so war.
Doch was ihre dunkle Seite anbetrifft… da blieb sie stur, was schließlich zur Folge hatte, dass Mammon seufzte und mit den Augen rollte. “Schon gut, dann hol eben nicht deine andere Seite zum Vorschein.” Wirklich, er verstand es nicht, aber er wollte ebenso die Stimmung zwischen ihnen kippen. Das hieß aber nicht, dass er nicht irgendwann doch wieder damit anfing.

Apropos Stimmung. Es ging wieder in eine Richtung, die Mammon sehr gut kannte und bei dem er wusste, was er tat. Oh ja, er hatte wieder Lust auf sie, erst Recht, wo er nun ahnte, dass sie wirklich auch für ihn Gefühle hatte. Ja, sie hatte es nicht direkt ausgesprochen, aber so, wie sie mit den Worten rang und es indirekt sagte, war er sich sicher, also ziemlich sicher und somit war erst Recht die Lust da diesen ungewöhnlichen Sex, den sie zuvor angefangen hatten, weiterzuführen. Oh, wie sie ihre Augen schloss, als er sie leicht mit dem Daumen massierte… sie wollte es auch. Er konnte es spüren. Oh, wie gern er jetzt wieder seine Lippen auf ihre legen wollte und wie gern er wieder ihren Körper an seinen spüren wollte…
innerlich hatte sich Mammon genau darauf schon vorbereitet bzw. darauf gefreut. Und dann… dann kam nicht der erhoffte erlösende Kuss. Oh nein! Fred schien anderes vor zu haben. Sie wollte… reden? Spielregeln besprechen und was das alles hier war. Mammon schloss den Mund und sein Blick blieb nach unten gerichtet. Ok, er merkte sofort, dass das hier sich verschieben würde. Sollte er sie überzeugen, dass sie das Reden auch verschieben könnten? Einerseits sagte da jemand in ihm ja, aber andererseits… Er hatte gerade noch von ihr verlangt, dass sie es ihm sagte und jetzt war es so weit…

So bewegte Mammons Oberkörper sich wieder etwas nach hinten. Ein kaum hörbares Seufzen entfloss ihn noch ehe er auch seine Hände bei sich hatte und diese auf seine Oberschenkel legte. “Also gut…” Meinte er schließlich. “Dann reden wir.” Dabei machte er eine kleine Handbewegung zu ihr. “Du willst reden, dann musst du auch anfangen.” Denn Mammon wusste wirklich nicht, was es da zu bereden gab. Sie hatten Gefühle füreinander. Reichte das nicht aus?


RE: Ein Club, ein Lied, ein Teufelsohn - Fred Parker - 05.04.2026

Hastig schüttelte Fred den Kopf. „Ich habe damit nicht deine Bezahlung gemeint. Der Rat ist das Problem. Die Briten sind verdammt geizig“, stellte die Halbdämonin klar. Natürlich würde Fred sich nicht beklagen, wenn Mammon von sich aus das Bedürfnis verspüren würde ihr noch mehr zu zahlen, aber von sich aus darum bitten würde sie nicht, schließlich zahlte er mehr als genug und mit seiner Hilfe führte sie, finanziell gesehen, inzwischen ein recht bequemes Leben.
„Ich danke dir“, erwiderte Fred. Sie war Mammon wirklich dankbar, dass er sich darauf einließ von ihr abgesteckte Grenzen zu akzeptieren. Der Sohn des Teufels war es sicherlich gewohnt, dass er die Spielregeln aufstellte.


Fred war ebenfalls dankbar, dass Mammon ihren Drang zu reden akzeptierte und sogar seine Hände wieder zu sich nahm. Es fiel ihr deutlich leichter einen klaren Gedanken zu fassen, wenn Mammon sie nicht berührte. Einer ihrer ersten Gedanken war, dass sie es schön fand, dass Mammon sie durchaus zu respektieren schien. Es fühlte sich gut an. Aber in Mammons Gegenwart fühlte sich vieles gut an.
„Also, ich möchte wissen, was das hier ist. Ich möchte klären, ob andere Leute wissen dürfen was zwischen uns geschieht. Soll es weiterhin eine offene Geschichte sein, damit du noch mit anderen schlafen kannst? So etwas sollten wir vielleicht klären“, merkte Fred an. Man merkte ihr an, dass sie es nicht gewohnt war solche Gespräche zu führen und die Situation ihr nicht behagte. Während sie sprach, spielte sie nämlich am Saum des Hemds, welches sie trug. „Wenn ich sage, dass ich dich mag, möchte ich wissen, wie es weiter geht. Ich will keine Angst haben etwas falsch zu machen und dich damit zu verärgern. Sollten wir uns wegen irgendetwas streiten, das wir vorher hätten klären können, würde ich nämlich hinterfragen, ob es richtig war dir zu sagen wie ich fühle.“


RE: Ein Club, ein Lied, ein Teufelsohn - Mammon - 05.04.2026

Das wäre auch extrem komisch gewesen, dass Mammon ihr zu wenig zahlte. Wie gesagt, er kümmerte sich um seine Leute, was das Finanzielle anging. Dafür verlangte er jedoch eben auch absolute Loyalität und keine Lügen und dass sein Wort zählte. Er stand über ihnen allen. Im Grunde doch ein fairer Deal, oder? Zumindest fand dies Mammon. Wer diesen Deal in irgendeiner Weise brach, der bekam danns schließlich auch die Konsequenzen dafür, entweder mit einer Folter, die man nie wieder erleben wollte oder gleich den Tod. Je nachdem, was Mammon für eine Laune hatte und was er für angebracht hielt. Manchmal war es aber auch erst die Folter und dann der Tod, aber wen interessierten da schon Details? Dass es unter den Menschen Geizhalse gab, hatte er durchaus auch schon einmal gehört gehabt. Doch jedem konntest du irgendwie dazu bringen sein Geld springen zu lassen oder gar seine Seele. Es kam nur auf das richtige Angebot an. Auch dieser komische Rat der Wächter würde sicher mehr springen lassen, wenn man das passende Angebot hatte. Doch Mammon wollte sich nun wirklich nicht mit Finanzen beschäftigen, auch nicht, weil sich Kisai darum wunderbar kümmerte. All diese ganze Bürokratie war einfach nichts für Mammon. Er gab das Geld lieber aus oder zog es anderen aus den Taschen auf seine Art und Weise. “Vielleicht solltest du diesem Rat mit Kündigung drohen und wenn sie meinen, dass du nicht zu ersetzen bist, dann werden sie schon mit dem Preis hochgehen.” Meinte er beiläufig, wollte dann aber auch irgendwie das Thema beenden. Genauso wollte er jetzt nicht weiter über ihre andere Seite sprechen. Es würde noch irgendwann erneut die Chance da sein, dass er ihre andere Seite ansprach. Ja, er war verdammt neugierig, wie diese aussah, aber jetzt wollte er diese Stimmung, die sich ja zum Glück beruhigt hatte, also er hatte sich beruhigt gehabt, nicht zerstören.

Oh nein, viel lieber wollte er wieder ihren Körper spüren und in ihr sein. Diese merkwürdige, aber so schöne Gefühl erneut in sich aufkommen lassen. Jetzt, da klar war, dass auch sie für ihn so empfand, zumindest deutete nun wirklich alles darauf hin, wollte Mammon Fred umso mehr. Jede Pore und jede einzelne Zelle seines Körpers wollte sie. Mammon konnte gar nicht genug von der Halbdämonin bekommen. Doch… doch es kam anders. Innerlich fluchte er dann doch ein wenig darüber, dass diese Gefühle daran schuld waren, dass Fred jetzt reden wollte. Aber wie gesagt, er hatte es ja wissen wollen und so musste er nun in den sauren Apfel beißen und… reden, warum auch immer das jetzt wichtig war.
Er brachte Abstand zwischen ihnen, nicht unbedingt ihr dabei zu helfen, sich besser unter Kontrolle zu haben, um einen klareren Gedanken zu fassen, sondern seinetwegen. Fred schien dieses… reden wichtig zu sein und wenn er so nah bei ihr wäre, hätte er nicht versprechen können, dass sie… redeten. Also hatte er nun brav seine Hände auf seine Oberschenkel abgelegt. Dass er im Übrigen immer noch nackt war, störte ihn keinesfalls. Ihn lenkte das nicht ab, ob Fred mit diesem Umstand fürs Reden ein Problem hatte, das wusste er nicht und ehrlicherweise hatte er sich darüber auch gar keine Gedanken gemacht gehabt. Fred fing dann an zu reden. Sie sah ihn dabei nicht an, sondern spielte eher mit dem Ende des Saumes seines Hemdes. Ja, Mammon wusste, dass das irgendetwas zu bedeuten hatte. Er hatte es ein paar Mal beobachtet, als Leute ihn z.B. um einen Gefallen gebeten hatten, aber er hatte nie hinterfragt, was das zu bedeuten hatte. Ihre Worte waren sowieso gerade wichtiger. Doch… so ganz verstand er diese nicht und so runzelte der Teufelssohn die Stirn als sie weitersprach und schließlich geendet hatte. “Anscheinend haben wir gegenseitig Gefühle für einander und höllisch guten Sex. So guten Sex, dass ich, wenn ich wusste, dass du in der Stadt bist, noch nicht einmal die Lust verspürt hatte mit anderen zu schlafen.” Fasste er es mal zusammen und war dabei so offen, dass er zugab, dass er mit niemandem sonst geschlafen hatte, wenn sie da war. “Oder was meinst du mit ‘Was das hier ist’?” Hakte er dann doch ehrlicherweise nach. “Und wie soll es schon weitergehen? Du hast Gefühle für mich und ich für dich, wir werden noch mehr Sex haben…” Man merkte ihm wirklich an, dass er erstens noch nie so ein Gespräch geführt hatten und zweitens absolut nicht verstand, warum man über sowas reden brauchte. “...also ich weiß ehrlich nicht, was dieses Reden soll.” Er meinte es keinesfalls verärgert oder belustigend. Er verstand es einfach nicht und als er sie dann meinte, dass sie keine Angst haben wollte, etwas falsch zu machen, das ihn verärgern könnte, runzelte Mammon nur noch mehr die Stirn. “Wieso sollte sich dahingehend etwas ändern, nur wegen der Gefühle?” Fragte er nach und neigte dann leicht seinen Kopf zu Seite und sah sie fragend an. “Oder hast du Angst vor mir?” Was bei anderen ja so sein sollte, aber Fred? Nein, sie sollte und brauchte keine Angst vor ihm haben. Im Moment könnte er sich gar nicht vorstellen, dass es überhaupt etwas gab, das Fred sagen oder tun könnte, was ihn so verärgerte, dass sie Angst vor ihm haben brauchte. Diese komischen Gefühle.


RE: Ein Club, ein Lied, ein Teufelsohn - Fred Parker - 06.04.2026

„Vielleicht sollte ich das“, murmelte Fred. Was das Finanzielle anging, wäre das sicherlich ein guter Schritt. Sollte der Rat sie nämlich nicht am Gehen hindern wollen, könnte sie dauerhaft für Mammon arbeiten und dort sicherlich mehr verdienen, als beim Rat. Was Fred jedoch davon abhielt ernst zu machen war, dass ihr der Job beim Rat eigentlich Spaß machte, weil sie dort mit ihrem besten Freund zusammen arbeiten konnte. Es machte ihr auch Spaß jetzt öfter mit Buffy zusammen zu arbeiten. Diese Dinge aufs Spiel zu setzen, schien Fred dumm vor und deswegen würde sie es wohl sein lassen mit einer Kündigung zu drohen.

Überrascht sah Fred Mammon an. Hatte sie das gerade wirklich richtig verstanden? Mammon hatte tatsächlich mit sonst niemanden geschlafen, wenn sie in der Stadt war? Das hatte sie definitiv nicht erwartet! „Du hast in der Zeit wirklich nur mit mir geschlafen?“, hakte sie erstaunt nach. Das wollte Fred einfach nicht in den Kopf. „Heißt das, dass es für dich okay wäre, wenn ich dich darum bitte mit niemanden zu schlafen so lange wir uns haben?“, fragte Fred vorsichtig nach. Zu wissen, dass es in Mammons Bett nur sie geben würde, würde ihr sehr mit dem Eifersuchtsproblem helfen. „Ich meine mit „Was das hier ist“, dass ich wissen möchte, ob es etwas Ernstes ist, was man als Beziehung bezeichnen könnte oder ob es mehr ein Freundschaftsplus-Ding ist“, stellte Fred klar. Kaum hatte sie diese Worte ausgesprochen, kam es ihr surreal vor. Im Zusammenhang mit Mammon von einer Beziehung zu sprechen, kam ihr irgendwie lächerlich vor und das obwohl er ja tatsächlich angefangen hatte von Gefühlen zu sprechen, etwas, was Fred zuvor auch nie für möglich gehalten hatte.
„Das Reden ist mir wichtig, weil ich etwas Sicherheit in meinem Leben brauche. Nicht, weil ich Angst vor dir habe, sondern weil ich einfach total unerfahren bin, was Beziehungen angeht. Ich möchte nichts falsch machen, weil ich das mit uns genießen können möchte. Du bist mir aus irgendeinen Grund, den ich selbst noch nicht verstehe, wichtig und weil sich das vorhin so gut angefühlt hat, möchte ich dich nicht verlieren. Ich möchte alles richtig machen und daher möchte ich halt gewisse Dinge klären. Also, sag mir, ist das hier eine Beziehung? Ist es dir recht, wenn andere von uns wissen? Oder willst du nicht, dass ich dich in der Öffentlichkeit küsse oder vertraut berühre? Für mich wäre es vollkommen okay, wenn die Leute wissen, dass ich dir gehöre.“


RE: Ein Club, ein Lied, ein Teufelsohn - Mammon - 06.04.2026

Mammon würde es vermutlich so machen, wenn er in solch einer Position war. Was hatte man schon zu verlieren? So gut, wie Fred ihren Job für Mammon erledigte, so gut würde sie das sicher auch für den Rat arbeiten. Es wäre nur dumm von diesem Rat, wenn dieser Fred gehen lassen würde, aber gut… Menschen machten oft dumme Dinge. Sollte also Fred das wirklich durchziehen und der Rat sie gehen lassen, dann würde Mammon sie definitiv mit offenen Armen begrüßen. Aber das war auch kein Geheimnis und das wusste sie bestimmt. Das musste er nicht noch extra erwähnen. Jetzt sowieso nicht mehr, denn das Gespräch wanderte in eine Richtung, die für Mammon komplettes Neuland war. Gefühle… ja verdammte Gefühle.

Ja, es war komplett überraschend, was Mammon da gerade ehrlicherweise von sich gab. Er selbst hatte es ja auch nicht verstanden. “Ja.” Sagte er ehrlich und man merkte auch ihm an, dass er es selbst kaum glauben konnte. “Ich hab es auch nicht verstanden. Ich mein… egal, wie sehr die andere Person es versucht hat, ich hatte keine Lust auf Sex mit dieser. Als du dann diesen Abstand wolltest und es ungewiss war, ob du jemals wiederkommst, konnte ich problemlos mit wem ich wollte und so oft ich wollte Sex haben.” Sicher eine Sache, die Fred nicht hören wollte, aber sie redete hier schließlich mit Mammon, der gerade so offen wie nie redete. „Heißt das, dass es für dich okay wäre, wenn ich dich darum bitte mit niemanden zu schlafen so lange wir uns haben?“ Es war eine vorsichtige Frage von Fred gewesen. So vorsichtig hatte er noch nie Fred gehört. War es etwas, was ihr wichtig war, sie sich aber vermutlich sonst gar nicht getraut hätte zu fragen… “Wer anderes als du könnte diesen Fast-Sex gerade eben toppen? Ich kann mir da niemand anderen vorstellen.” Ein einfaches ja hätte natürlich auch gereicht, aber wie gesagt, das hier war der Sohn des Teufels, der sich nicht mit Gefühlen auskannte und somit das nahm, mit dem er sich auskannte. Nämlich Sex. “Und was ist mit dir? Hattest du in der Zeit Sex mit anderen?” Würde er es ihr verübeln? Nein, aber es würde ihn schon irgendwie verletzen. Ein Umstand, den er so nie kannte und noch nie kennengelernt hatte.

Es gab da noch etwas, was Neuland für den Teufelssohn war. Beziehung. Er kannte sich damit gar nicht aus. Beziehungen, was die Erdlinge darunter verstanden, gab es eben so in der Hölle nicht. Jeder konnte mit jedem. Niemanden gehörte niemandem. Ja, man hatte durchaus seine Favoriten, aber man teilte ebenso auch gern. Es war in der Hölle eben eine rein körperliche Sache, ganz ohne Gefühle. Noch immer verstand er ihre Frage, was das hier war, nicht. Immer noch irritiert und fragend sah er Fred an. “Und was soll da jetzt der Unterschied sein?” Fred war zwar unerfahren, aber sie lebte schon ihr ganzes Leben hier auf der Erde. Mammon war gerade einmal ein Jahr hier und so etwas, wie mit Fred, war ihm noch nie passiert. Somit hatte Fred also definitiv einen Vorsprung. Sie musste ihm so einiges erklären.
Genauso, warum sie das hier überhaupt machen mussten… reden. Ja, er sah keinen Sinn darin, sondern tat es nur Fred zuliebe. Da war es wieder dieses Wort… Beziehung… “Was wäre denn bei einer Beziehung anders als jetzt? Haben wir dann mehr Sex oder weniger oder anderen?” Da musste man bei Mammon definitiv bei Null anfangen. Vielleicht also gar nicht so schlecht für Fred, die sozusagen somit die Spielregeln ein kleines bisschen festlegen konnte. Als sie dann fragte, ob sie in der Öffentlichkeit ihn berühren oder gar küssen durfte, konnte er nicht anders als nun zu grinsen und ihr dann doch wieder näher zu kommen. “Du kannst mich überall und immer berühren und küssen.” Raunte er ihr zu oder war das jetzt schon wieder anders gemeint? Schließlich war es nichts ungewöhnliches, dass jemand ihn vor anderen küsste oder auch berührte. Was hatte das also alles mit Beziehung zu tun gehabt? Jetzt konnte er aber auch nicht mehr anders und sein Zeige- und Mittelfinger seiner einen Hand “liefen” nun von ihrer Hand ihren Arm hoch, ganz langsam, Schritt für Schritt. “Ich würde dich auch niemals teilen wollen.” Außer natürlich es war ihr innigster Wunsch oder eine Orgie mit mehreren Personen, denn das war was Anderes als das Teilen, was er meinte. Aber sonst? Oh nein. Nur er wollte das Vergnügen haben mit ihr ganz allein zu schlafen. Er wollte sie nicht teilen und das war auch der Grund, warum sie nicht in seinem Sex-Ordner zu finden war, den er erst kürzlich Lilith gezeigt hatte. Mit den Fingern nun an ihrem Hals angekommen, wanderten diese nun zu ihren Lippen und er strich über diese sanft. “Weißt du eigentlich, wie anziehend diese Lippen sind und wie sehr ich mich gerade beherrschen muss dich nicht einfach zu küssen?” Ja, das war wirklich schon fast ein Kampf… oder gar Folter. “Aber aus irgendeinem Grund bist du mir so wichtig, dass ich gerade dieses Verlangen versuche in Schach zu halten.” Gab er zu. “Nur ein Wort von dir und wir könnten sofort da weitermachen, wo wir aufgehört haben.”


RE: Ein Club, ein Lied, ein Teufelsohn - Fred Parker - 08.04.2026

Für einen Augenblick war Fred tatsächlich sprachlos. Sie hatte Mammon tatsächlich richtig verstanden. Er hatte in der ganzen Zeit nur mit ihr geschlafen. Mammon, der immer gesagt hatte, dass er über Gefühlen stand, hatte Gefühle für sie und hatte plötzlich keine Lust mehr auf Sex mit anderen Leuten gehabt. Fred fiel es schwer diese Informationen wirklich zu verarbeiten. Daher hatte Fred spontan nicht mal die Hirnkapazität dafür eifersüchtig zu werden, als Mammon Sex mit anderen Leuten erwähnte.
Noch schwerer fiel es Fred etwas zu sagen, als Mammon sich auch noch darauf einließ nur Sex mit ihr zu haben. Für einen Moment sah Fred Mammon nur mit großen Augen an. Es war ihr mehr als deutlich anzusehen, dass sie mit der Antwort nicht gerechnet hatte.
„Ich...ich bin wirklich überrascht. Aber auf eine gut Art. Wenn ich weiß, dass du mit niemanden sonst schläfst, hab ich weniger Anlass dazu eifersüchtig zu werden und verunsichert zu sein“, gestand Fred stockend. Nein, es hieß nicht, dass sie nie eifersüchtig sein würde, aber es hieß, dass es nur halb so schlimm werden würde. „Nein, ich hatte in der Zwischenzeit keinen Sex. Ich habe mal dran gedacht, aber am Ende habe ich niemanden gefunden, der mich interessiert hätte. Ich hatte immer nur dich im Kopf, egal wie sehr ich versucht habe das zu unterbinden.“ Und sie hatte so, so sehr versucht sich Mammon aus den Kopf zu schlagen. Es war ihr schließlich unklug vorkommen Gefühle für Mammon zu entwickeln. Damals hatte sie ja noch davon ausgehen müssen, dass es nie dazu kommen würde, dass er diese Gefühle erwidern würde.
„Der Unterschied ist, dass eine Freundschaft Plus etwas lockeres ist. Da ist man einfach nur befreundet und hat keine Verpflichtungen. Man verbringt ab und an Zeit miteinander und hat hin und wieder lockeren Sex. In einer Beziehung ist alles viel ernster. Man ist für einander da und bewältigt Probleme gemeinsam. Man ist ein Team. Verstehst du?“, hakte Fred nach. Sie hoffte, dass sie den Unterschied halbwegs verständlich erklärt hatte. „Und was den Sex angeht: Das ist von Beziehung zu Beziehung anders. Ich denke aber, dass es bei uns im Zweifel erst mal nicht weniger werden wird. Wir scheinen ja beide sehr begeistert davon zu sein, wie es bei uns so läuft.“
Als der Sohn des Teufels ihr nun wieder näher kam, wich Fred nicht zurück. Sie begann zu lächeln, als Mammon versicherte, dass sie ihn immer und überall berühren und küssen durfte. Für sie klang das ziemlich gut. Es gefiel Fred auch, dass Mammon sie nun so sanft mit seinen Fingern berührte. Seine Worte in Kombination mit den Berührungen, machten Fred gerade unheimlich glücklich. „Gut, ich will dich auch nicht teilen“, versicherte Fred, kurz bevor Mammons Finger ihre Lippen berührten. Sie schloss genüsslich die Augen als Mammon mit den Fingern über ihre Lippen strich. Da sie zuvor schon das wichtigste geklärt hatten, erlaubte Fred sich nun wieder schwach zu werden. Daher seufzte sie nun wohlig, bevor sie sprach. „Küss mich.“


RE: Ein Club, ein Lied, ein Teufelsohn - Mammon - 08.04.2026

Leicht irritiert sah Mammon Fred an. War alles mit ihr in Ordnung? Sollte er vielleicht nachfragen, ob sie irgendetwas brauchte, wurde sie gleich ohnmächtig? Sollte er… doch zu, Glück regte sich Fred wieder und sagte dann, dass sie überrascht war und dann es ihr helfen würde nicht so eifersüchtig zu sein oder gar verunsichert zu sein. Ok, wieder so eine Sache, die er nicht ganz verstand. Das mit der Eifersucht vielleicht, aber mit der Verunsicherung? “Du musst weder eifersüchtig noch verunsichert sein.” Meinte Mammon und musste zugeben, dass es ihm sehr gefiel von ihr zu hören, dass auch sie mit niemanden sonst geschlafen hatte und sogar nur ihn im Kopf hatte. Da konnte Mammon gar nicht anders als zu lächeln. Es war ein seltsames Gefühl, was sich nach ihrer Aussage breit machte, aber es fühlte sich gut an und erneut… komische Gefühle.

Tja und dann musste eine so junge Halbdämonin wirklich einem so alten Teufelssohn den Unterschied zwischen einer Beziehung und einer Freundschaft plus erklären. Mammon hörte ihr zu und versuchte den Unterschied zu verstehen. Doch irgendwie klang das beides… merkwürdig. So etwas gab es definitiv nicht in der Hölle. Entweder war man in der guten Position über andere zu bestimmen und zu nehmen, was man sich wollte oder war als Lakaie so gut, dass man gewisse Vorzüge genießen durfte oder… naja man war eben das unterste Glied und musste eben aushalten, was man mit diesem anstellte und das in jeglicher Hinsicht. Fred sprach dann davon, dass man in einer Beziehung eine Art Team war. Teamarbeit… ein Wort, was wohl eher so gut wie nie von Mammon genutzt wurde. Er gehörte in kein Team, er stellte vielleicht Teams zusammen, aber selbst in einem? Nein, das hatte er gewiss nicht nötig. All dieses Zeug klang so… kompliziert. Warum machten es sich diese Erdlinge so schwer? Reichte es nicht aus, dass schon diese Gefühle so komplex waren? “Und über sowas machen sich die Leute Gedanken? In der Zeit hätte man auch durchaus andere Dinge tun können.” Meinte Mammon, der ehrlicherweise eher verwirrt über all das war. “Können wir es nicht einfach so machen, dass es für uns beide passt ohne uns Gedanken darüber zu machen, wie man das nennt, was wir haben?” fragte er dann einfach nach. “Ich mein… deine Gefühle sind so stark, dass du auf sonst niemanden Lust hast mit demjenigen Sex zu haben und meine Gefühle hast du erst ausgelöst, sonst nie jemand zuvor und die Lust auf Sex mit Anderen ohne dich hab ich ebenso wenig.” Gab er ehrlich zu. "Also können wir nicht einfach… wie nennt ihr das hier gern?” Er überlegte kurz. “Ins kalte Wasser springen und schauen, was passiert? Keiner von uns hat anscheinend jemals sowas wie so ein Beziehungsdings oder das andere geführt.” War es denn dann so wichtig, irgendeinen Namen dafür zu geben, was immer sie hatten?

Außerdem hatte er doch nun wirklich lang genug gelitten, oder? Dieser Abstand zu ihr, obwohl sie so anziehend in seinem Hemd aussah und so neben ihm saß, war echt hart und könnte man gut als Foltermethode nutzen. Doch das hier sollte keine Folter sein, zumindest versuchte Mammon jetzt einfach sein Glück ihr wieder näher zu kommen. Er wollte ihr einfach wieder Nahe sein. Ihre Haut auf seiner spüren und ihre Lippen auf seinen. Mammon konnte einfach nicht genug von ihr bekommen. Schon allein sie zu berühren, löste ein Kribbeln in ihm aus. Sie brauchte ihm doch nur ein erlösendes Wort geben und er würde sich ihr komplett hingeben.
„Küss mich.“ Zwei kleine Worte, die er sich nicht zwei Mal sagen ließ. Sofort war ein zufriedenes Lächeln auf seinen Lippen zu sehen und es dauerte gefühlt nur einen Wimpernschlag, bis seine Hand nun platz machten und zu ihrem Nacken wanderten und er sie zu sich zog, sodas er seine Lippen auf ihren legte. Fred schmeckte einfach so verdammt gut. Wie hatte er es gerade nur so lange aushalten können, ohne diesen Geschmack?

Seine andere Hand ergriff nun ihren Unterarm, um sie dann so sanft zu sich zu ziehen und zu signalisieren, dass sie sich auf ihn setzen sollte. Dabei mussten sie sich auch noch gar nicht vereinen, aber es war dann definitiv schon einmal eine sehr günstige Position dafür. Er wollte sie hier und jetzt.